Was andere machen, kann ich auch.
Fundstück aus dem Urlaub.
Im Urlaub habe ich investiert in:
Mit positivem Ergebnis. Mein Bauchgefühl sagt: Pfund um Pfund ist hinzugekommen…
Dabei habe ich auf Hochprozenter und Weingenossenschaften fast völlig verzichtet. Auch das Bezwingen von Eisbergen und das Durcharbeiten von Sahneträumen ist unterblieben.
Manche Menschen wollen partout nicht im Internet zu sehen sein. Mir ist es jedoch geglückt, gleich mehrere Exemplare dieser Gattung auf einem Gruppenfoto – gemeinsam mit mir – abzulichten.
Im Sommer muss es hier schön sein.
(Stand: 12.07.)
.. und da ist auch nicht viel zu erwarten.
Samstag und Sonntag war ich unterwegs. Da entstand dieses Bild.
Irgendwann, dachte ich, hier stehen lauter Urlaubsberichte. Wo bliebt denn dann das Theologische?
Ich habe bereits etwas zum Thema geschrieben, siehe hier.
Das befreit mich von der Pflicht, dazu noch etwas zu schreiben. Die Ferienzeit soll ihren Charakter behalten.
Auch dieser Beitrag ist älter – als acht Tage. Aber ich will ihn nicht versauern lassen.
Mein Buch aus Wald-Michelbach:
Mikka Bender, “Is Nebensaison, da wird nicht mehr geputzt” bei Rowohlt, 8,99 €.
Eine kleine Rezension, die (fast) alles sagt, gibt es hier.
“Welcome to hell” von Plan B beschriebt eine andere Hölle auf Erden. Da möchte ich nicht tauschen.
Das Stichwort “Hölle” hätte mehr verdient, aber es sind Ferien. Da sind meistens andere Themen an der Reihe. Auch für mich. Heute muss eine kleine Doppel-Impression genügen.
Die Absteige mit “de Luxe” im Namen bot kein Frühstück an. So haben wir uns täglich umgetan und in den Cafés der Umgebung gefrühstückt.
Erster Morgen: Café Bliss
Nette Bedienung. Die Karte zeigt: Entweder Schmalspur (Toast, Butter, Konfitüre) oder üppige Wraps. Jeder Kaffee wird extra berechnet, aber Wasser kriegen wir mehrmals geliefert, kostenloser Service.
Zweiter und dritter Morgen: Yum Yums
Ein Restaurant nur für Breakfast und Lunch. Die Frühstücke sind üppig, mit Speck und/oder Würstchen, mit einem aufgebackenem Kartoffelrösti aus der Tiefkühlecke. Die vegetarsiche Frühstücksvarinate bietet Ei und Backed Beans. Auch nichts zum Abnehmen. Kaffee inklusive, wird auch kostenlos nachgereicht. Man könnte ja auch Porridge nehmen, nun ja…
Vierter Morgen: O’Briens
Diese Franchise-Kette wirbt mit Bagels, das klingt gut. Bagels schmecken auch gut. Aber bei einem voll fetten irischen Frühstück? Mein Bagel hat Sour Cream und Bacon. Das günstige Sonderangebot gibt es nur mit normalem Kaffee, dabei sind die anderen üblichen Varianten, Latte, Cappu und so, auch erhältlich. Freundliche Atmosphäre.
Fünfter Morgen: The Bald Barista
Dieses Café ist Teil des Hostels “Avalon House“. Der Kaffee ist wirklich gut, und es gibt endlich, endlich eine Auswahl, die nicht fetttriefend ist: Scones mit Konfitüre – auch kein Diätfrühstück, aber fast ein Vorgeschmack auf das kontinentale Frühstück zu Hause. Es herrscht emsiger Betrieb, auch, weil die Gäste des Hostels auch da sind. Das mindert den Genuss.
Ergebnis: Wer in Dublin frühstücken will, braucht eine gesunde Galle. Oder muss lange suchen und laufen, um etwas Fettfreies zu finden.
In Wien erkundete ich die Josefstädter Straße, sie ist ganz abwechslungsreich, alte Häuser, teils ausgefallene Geschäfte. Hinter langweiliger Fassade ein SPAR-Markt. Wie praktisch! Ich kaufte mir ein, zwei Sachen, wandte mich draußen nach rechts und stolperte sozusagen über die Gedenktafel am Nachbarhaus:
Noch mal genau hinschauen.
Was war da noch? Da gab es doch noch dieses dicke Buch, “Gödel – Escher – Bach“. Und der erste Teil widmete sich natürlich der grundlegenden Erkenntnis Kurt Gödels. Die wollte mir partout nicht einfallen. Macht nichts, Sylvia war es genauso ergangen wie mir: Gelesen, aber kaum noch Erinnerung daran.
Und hier zu Hause merke ich, in der Florianigasse hatte ich nur Augen für das gute Café, die Plakette dort ist meinem Auge entgangen.
P.S. Damals, als ich das Buch las, gab es noch kein youtube, das den Krebskanon so wunderbar vor Aug und Ohr gebracht hätte.