- Rückblick KW 5 -
Bravo, Frau Korneli. Einfach überzeugend.
Von Rheinbreitbach über das “Auge Gottes” nach Bruchhausen und wieder zurück.
Rheinbreitbach
Rheinbreitbach ist ein beschaulicher Ort etwas oberhalb des Rheins. Aber es liegt näher am Rhein als das andere Breitbach an der Wied, das näher am Wald liegt, und das heißt jetzt Waldbreitbach. Das Zentrum bietet genug, um Bankgeschäfte zu erledigen. Wer Geld abhebt, findet aber außer der Apotheke nur wenig Gelegenheit, es auszugeben.
Wir sind direkt in den Wald. Unvermeidlich durchquert man den Ortsteil Breite Höhe. Es geht stetig bergan, und irgendwann erreicht man
Das Auge Gottes
– mitten im Wald? Vielleicht um Holzdiebe und Wilderer zu ermahnen? Man weiß es nicht. So sieht es aus:
Vom Auge Gottes ging es weiter durch den Wald, vorbei an Resten von V1- und V2-Abschussrampen, nach
Bruchhausen
Hier gibt es eine Besonderheit: den Bruchhausener Totentanz. Er hängt in der Kirche des Ortes und gilt als der einzige seiner Art im Rheinland. Hübsch barock gemalt, mit Versen in Zierschrift.
Die etwa 13 km lange Strecke haben wir nicht als Erste entdeckt, sondern wir folgten der Tour 12 von Peter Squentz, Das Siebengebirge.
Ulkige Meldungen gingen durchs Land:
Es gibt Tage, da geschieht viel. Schlauer wird man davon nicht…
Anregendes bei der Post der letzten Woche:
Die Zeitschrift ”Andere Zeiten: Magazin zum Kirchenjahr“. Darin ein Bericht über die Junge Kirche Berlin. Und über eine interessante Initiative in Köln-Ehrenfeld.
Die aktuellen EZW-Hefte der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen: Heft 205 über Astro-TV und 206 über Evangelikale Bewegungen. Da dieses Stichwort schon (beim Jahr der Stille) eine kleine Diskussion ausgelöst hatte, möchte ich gerne länger dazu schreiben. Wenn die Zeit es zulässt.
Das aktuelle Heft von Publik-Forum. Darin ein sehr interessantes Interview mit Margot Käßmann.
Pfingstlerisch: Von den Pfingstkirchen beeinflusst. Deren Gottesdienste zeichnen sich aus durch Ekstase, Dämonenaustreibungen und Heilungen.
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Meinem Kopf, einem halben Agnostiker, musste ich gut zureden. Das Herz ist seither “freigelegt”: einfach mal vertrauen, glauben, predigen, die Hand auflegen, auch wenn der Kopf fragt und mäkelt. Das geht. Ein bisschen schizoid, mag sein, aber mir geht es gut damit.
Seither kann ich in entsprechender Stimmung über Gott und die Welt herumwitzeln – und quasi im nächsten Moment weggehen, um zum “lieben Vater im Himmel” zu beten, als gäbe es keine Theodizee-Frage, keinen Nihilismus oder andere Infragestellungen. Also, das Leben ist seither sehr bunt und farbig geworden.
Ich bin weiterhin Kopfmensch. Wenn man nicht Fragen stellen darf, dann ist es nichts für mich.
Aber das Herz kommt zum Zuge: das,was in der Bibel steht, so für mich übernehmen, dann und wann. Das geht jetzt auch. (Siehe mein spiritueller Espresso.)
Kopf und Herz vertragen sich. Besser als ich erhofft hatte.
Jetzt ist der “Mix” an der Reihe. Hier sind nicht nur Blogs, sondern auch andere Seiten aufgeführt.
Hanspeter Gautschin kommt aus und lebt in der Schweiz, und er behandelt vorzugsweise Schweizer Themen. Da kenne ich mich nicht aus. Und ich halte mich auch mit Kommentaren zurück. Aber er hat mich irgendwann in seine Blogroll aufgenommen, und dann revanchiere ich mich gerne. Und eines Tages hat er mich richtig intensiv gelobt, das fand ich sehr nett.
Ich empfinde diesen Blog als unkonventionell, Beiträge zur Schweizer Kultur neben Einblicken aus dem eigenen Leben. Das ist ein guter Mix.
Das ist selbstgemacht: Wwas mir im Google Reader lesenswert erscheint, das klicke ich an – und dann erscheint es hier, für andere sichtbar. Wird aber nicht allzu regelmäßig gefüttert.
Wer OneBBOs Kommentare auf Theomix liest, wird nicht denken, dass das dieselbe Person ist, die hier als Blog-Autorin schreibt. Alles ist etwas schräg, eine Fülle von Figuren begegnet mir, manchmal sind lustige Zeichnungen eingestreut, und es ist schon schwer den Überblick über all das zu behalten. Irgendwie geht es um einen Alltag in Beruf und Freizeit. Alles so komisch verpackt, dass eine eigenwillige Fantasiewelt entsteht.
Ich lese es gern, auch wenn ich nicht alles verstehe. Und ich kommentiere auch gern, auch hier gibt es immer konstruktive Antworten.
Ich habe bereits darüber berichtet. Tabea Schroer ging nach dem Abitur für ein Jahr nach Kampala. Schönheiten und Schattenseiten des Lebens dort zeichnet sie auf, fast wie von außen und doch mittendrin.
Die beiden Autoren bringen jeden Tag einen Kalauer. Anfang habe ich viel mitkommentiert. Da ging es hin und her. Aber Zeitfresser. Wenn ich mal ne Stelle als hauptberuflicher Blogger kriege, komme ich wieder, Jungs. versprochen! So schaue ich halt rein und denke mir meinen Teil. Ist nicht so lustig, geht aber schneller…
Die wordpress-Links gelten dem Anbieter dieses Blogs. Ich darf sie sicher rausschmeißen, aber warum sollte ich? Ist ein gutes Angebot, kann man auch mal reinschauen.
Zu wem verlinke ich da? Weitere Worte zu Blogs in meiner Blogroll. Das ist dann der Abschluss der Abteilung ”Blogroll: Kopf und Herz”.
Manchmal denke ich: So viel bittere Erfahrungen in einem Leben sind doch nicht möglich. Doch, sie sind es, und wer in diesem Blog liest, wird mir zustimmen.
In anderen Blogs kommentiert sie zuweilen recht intensiv und beharrlich.
Manchmal verstehen wir (also sie und ich) uns, die rote Gräfin verdient in jedem Fall Respekt.
Einfühlsam, intelligent, ehrlich, stilvoll. Diese Adjektive fallen mir zu diesem Blog ein. Und das macht diesen Blog zu mehr als einem normalen Tagebuch. Auch hier bekommt jeder Kommentar eine Antwort.
Auch so ein seichter Wohlfühl-Smiley-Blog? Das mag ja mancher auf den ersten Blick befürchten. Aber wer genauer hinsieht, entdeckt anderes: Die Autorin versucht, an jedem Tag eine Ermutigung weiterzugeben. An manchen Tage ist das auch Selbstmotivation. Oft genug schöpft Elisabeth, so heißt sie, aus ihrem Schatz positiver Gedanken. Und wer sich in die Kommentare vertieft, entdeckt bald in ihren Antworten, dass es hier nicht nur Hoch gibt, sondern zuweilen ein Tief auszuloten war oder ist.
Da atme ich auf und denke “wie menschlich!” Ich kommentiere auch gern, denn immer gibt es eine persönliche Antwort.
Und wer so öffentlich auf Marillenknödeln steht, kann kein schlechter Mensch sein.
Was für eine Mischung! Schnappschüsse aus dem Alltag – manchmal durchaus wörtlich zu nehmen, mit der Hand am Auslöser, dazu der Aufbau einer Sagenwelt, oft mit Hilfe von Legobauten, dann Filmtipps sowie aufgegriffene Stöckchen.
Was ist das für ein Typ, der so einen Blog macht? Selber lesen hilft die Antwort zu finden.
Es wäre oberflächlich, einfach nur davon zu schreiben, dass er ein Nordlicht ist, den es nach Bayern verschlagen hat. Aber es lässt wohl noch manche muntere Beiträge erwarten.
Und Antworten zu Kommentaren gibt es auch, norddeutsch, das heißt knapp, treffend.
So weit die Blogs unter der Überschrift “Kopf und Herz”. Haben andere auch, aber bei den genannten sind beide deutlich zu spüren.