Der saarländische Dialekt (ich meine das Moselfränkische der Gegend um Völklingen und Saarbrücken) hat ziemlich viele sprachliche Eigentümlichkeiten. Die besten zwei, zwei einfache Vokabeln, stelle ich hier vor.
Freck (f.):
Im Hochdeutschen “grippaler Infekt”. Kürzer geht’s nimmer.
Beispiel:
Isch hann die Freck = Ich leide unter einem grippalen Effekt.
Flemm (f.):
Entspricht in etwa einer Novemberdepression, wenn sie nicht sogar Ausdruck einer skeptischen Lebenshaltung ist.
Beispiel:
Isch hann die Flemm = Mir geht es – nach einer Nacht mit nur 2 Stunden Schlaf, einem verpassten Bus, einem Anranzer durch den Chef und Stress mit den Nachbarn – nicht ganz so gut.
Zuerst am 21.11.2009 auf eigentliches.com. Dort nicht mehr aufzufinden.

