Mit ‘Seele’ getaggte Artikel

Sehen, Hören

5. 1. 2013

Losung für heute:

Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Sprüche 20, 12

Zuhören können und den richtigen Blick haben sind Gaben, Begabungen. Ein bisschen lässt es sich üben. Der Seelsorgekurs im Vikariat war da wegweisend: Nicht einfach drauflosreden, nachdem der erste Eindruck gesammelt ist. Warten, Zuhören, Fragen stellen.

Viel bringt die Lebenserfahrung, vor allem den richtigen Blick, das sehende Auge. Aber es richtig einsetzen, so, dass es etwas bewirkt – das ist eine Gabe, eine Begabung. Gott macht’s, meine ich.

Mein zweites Ich

14. 12. 2012

Ich habe meinem zweiten Ich gesagt, es solle mal einen Beitrag schreiben.

Bis jetzt ist nichts da.

Soll ich mir jetzt böse sein?
Soll ich mein zweites Ich bestrafen?
Und was macht mein erstes derweil?

Eine Identitätskrise kann ich mir so kurz vor Weihnachten nicht leisten.

Da seht ihr mal, wie schwer ichwir‘s haben.

Immer wieder neu, immer wieder schön

13. 8. 2012

Wer meinen Blog verfolgt, kennt allmählich meinen Musikgeschmack. Soulige Stücke von guten Sängerinnen gehen immer.

So auch Rebecca Ferguson.  Ein Lichtblick in den Charts (Nach MTV Neueinstieg bei Platz 68.) Glitter & Gold:  Eine schwungvolle Auslegung von Markus 8, 36 “Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, und nähme an seiner Seele Schaden?”

Glitter & Gold: Der Clip mit Filmchen

Glitter & Gold: Der Clip mit den Musikern

Und hier eine Version auf Youtube, bei der Rebecca Ferguson alleine singt:

“Take care of your soul” – und auch sonst einen schönen Tag!

Seelenleben auf engem Raum

12. 10. 2011

Drei seelen wohnen, ach, in meiner brust:
die eine plappert voller lust,
die zweite jodelt in einem fort.
Die dritte denkt an doppelmord.

Emilys Erleben als inneres Geschehen gedeutet.

Sperrmüll – Gastbeitrag von Werner

9. 2. 2011

Werner hat nettterweise einfach so einen Text als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

Alle (Halb-)Jahre wieder sind unsere Straßen voller Sperrmüll – auch für mich immer wieder Anlass, den Keller oder Speicher zu inspizieren, alte Sachen in die Hand zu nehmen, zu sortieren, zu überlegen was noch brauchbar ist. Mit jedem Stück sind Erinnerungen verbunden und mancher an sich nutzlose Gegenstand hat deshalb doch noch seinen Wert.

Ich entdecke jedes Mal, wenn es darum geht, Sperrmüll an die Straße zu stellen, längst vergessene „Schätze“ – aber auch anderes was wirklich nur Platz einnimmt und längst hätte entsorgt werden sollen.

Loszulassen, mich zu verabschieden von Dingen, die man ja vielleicht noch einmal brauchen könnte, fällt mir wie auch vielen anderen nicht immer leicht.

Und doch ist das eine gute Übung, denn mit jedem Gegenstand, den wir bereit sind wegzugeben ist auch ein Stück Freiheit gewonnen. Befreiung von materiellem Besitz, der oftmals unser Denken blockiert und uns die Maßstäbe für unser Handeln verlieren lässt.

Gut, dass es die Sperrmüllabfuhr gibt, die uns hilft in unserem Haus unserem Keller, unserem Speicher immer wieder Platz zu schaffen, Unnötiges und Nutzloses zu entrümpeln.

Auch gut, dass solche Entrümpelung unserer Seele möglich ist.

Eine „revision de vie“, eine Bestandsaufnahme unseres Lebens kann auch da helfen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, uns von nutzlosen Gedanken und Plänen zu verabschieden. Unter Umständen können wir dabei aber auch alte verschüttete Ideen wieder entdecken, um sie dann endlich zu verwirklichen. Wenn wir dabei neue Fähigkeiten entwickeln, unsere verschütteten Talente entdecken und für das eigene Leben und für unser Zusammenleben mit anderen endlich nutzbar machen, ist dieser Blick in unser eigenes Innere ein Gewinn.
Von anderem können wir uns getrost verabschieden und können das, was schief gelaufen ist,  loswerden – zum Beispiel in der – nach katholischem Verständnis sakramentalen – Beichte, in Bußgottesdiensten, im Schuldbekenntnis im Abendmahls- oder Eucharistiegottesdienst. Wenn wir dabei wirklich ehrlich mit uns selbst sind, wird diese Entrümpelung unser Leben wieder übersichtlicher, freier und erlöster machen.

Weihnachten mit Kopf und Herz – Haiku

26. 12. 2008

Gott nehm ich nicht wahr
doch seine gegenwart macht
mir die seele hell

Seelenwetter

22. 11. 2008

Welchen Einfluss hat das Klima auf die Seele? Richtung Polarkreis steigt die Selbstmordrate; viele halten die lange Dunkelheit nicht aus. Regen macht mieser gelaunt als Sonne.

Aber hat das schon jemand ernsthaft und wissenschaftlich untersucht? Das Bedürfnis aller Lebewesen nach Licht gibt einen Hinweis. Es wundert daher auch nicht, wenn “Gott” mit “Licht” verbunden wird.


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