Mit ‘Sabbat’ getaggte Artikel

Sonntag, 5. 5. – Zornfrei

5. 5. 2013

Losung und Lehrtext

Mögt ihr zürnen, nur sündiget nicht!
Psalm 4,5

Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.
Epheser 4,2

Aus den Herrnhuter Losungen

In den Achtzigern hatten die Programme der Kirchentage auf dem Deckblatt jedes Tages Losung und Lehrtext stehen. Ich fand das schön. Das fehlt heutzutage. Ich bedaure das. So sehr ich mich über die Losungs-App auf meinem Smartphone freue.

Heute geht der Kirchentag in Hamburg zu Ende. Ich war dabei!

Und die beiden Verse der Losungen sind bedenkenswert. Jeder Vers eine Espressolänge! Mindestens. :)

Ein schönes Wochenende und einen guten Sonntag!

16. 11. 2012

Der Wunsch “Ein schönes Wochenende!” Dieser Wunsch will mir nicht immer gefallen. ich habe hier im Blog manchmal geantwortet: “Und einen guten Sonntag!” Gehört der Sonntag nicht zum Wochenende?

Der Sonntag ist gefühlt der letzte Tag der Woche, und die Kalender sagen es so. Nach jüdischer und christlicher Tradition ist er der erste Tag der Woche, der letzte ist der Samstag, der Sabbat.

Bis 1976 waren die deutschen Kalender noch so geeicht, seither folgen sie den Maßgaben der UNO: erster Tag der Woche ist der Montag.

Ich erinnere mich an meinen Religionsleher, hauptberuflich Pfarrer, der nach dem Jahreswechsel 1975/ 76 losschimpfte (nicht wahr, Hao, das konnte er…) Seine ganzen Kalenderübersichten seien für ihn unbrauchbar, weil der dicke Strich jetzt NACH und nicht mehr VOR dem Sonntag lägen. Ihm wäre das wichtig, dass der Sonntag der ERSTE Tag der Woche sei. Immerhin sei er der ERSTE Tag, den der Mensch laut Schöpfungsgechichte erlebe, der Sabbat: ein freier Tag.

Überhaupt Sabbat: Nach Schöpfungsgeschichte ist es der siebte Tag, an dem Gott ruhte. und die ersten Christen feierten in Korinth die Gottesdienste am ersten Tag der Woche – am Sonntag.
Das erste Durcheinander brachten Kaiser Konstantin, der den Sonntag zum staatlichen Feiertag erklärte.

Das Lebensgefühl machte dann aus dem ersten Tag den letzten Tag der Woche. Denn mit dem (für die meisten arbeitsfreien) Samstag entsteht ein Zeitraum von 2,5 freien Tagen, das “Wochenende”. Und am Montag beginnt dann die Arbeitswoche.

Damals erschien mir das viel sinnvoller und moderner. Meinen Religionslehrer fand ich etwas albern.

Heute, im selben Beruf wie er, ist der Sonntag für mich herausgehoben aus der restlichen Woche – ob nun letzter oder (für mich eher) erster Tag: Er ist die Krönung. Deshalb erlaube ich mir, auf den Wunsch “Ein schönes Wochenende!” hin und wieder (vor allem samstags) zu erwidern: “Und einen schönen Sonntag!”  Vielleicht erinnert sich der eine oder die andere an die alte Zählung oder nimmt den gekrönten Wochentag bewusster wahr. .Dicke Striche im Kalender stören mich weiterhin nicht.

Sonntag 18. März

17. 3. 2012

Auch heute die kleine Sonntagspause, ab Samstag Abend bis in den Sonntag, so gegen 18:00 Uhr.

Der Sonntag heute heißt “Lätare” – “Sich freuen”, nach Jesaja 66, 10 “Freut euch mit Jerusalem”. Es ist quasi das Bergfest der Passionszeit, darüber darf man sich freuen, meinen die Liturgiker.

Einen schönen Sonntag wünsche ich allerseits!

Herbst-Blog-Pause, zum zweiten Mal

18. 11. 2011

18./19. November: Rückzugstage im virtuellen Leben
20. November: Sonntag
21. November: Irgendwie kein neuer Beitrag

Wieder einmal halte ich mich mit Beiträgen und Beantworten von Kommentaren zurück. Eine schöne Zeit!

Herbst-Pentade

28. 10. 2011

28. / 29. Oktober: Rückzugstage im virtuellen Leben
30. Oktober: Sonntag
31. Oktober: Reformationstag
1. November: Feiertag

Das sind meine Herbstfarben in den nächsten fünf Tagen.
Ich halte mich mit Beiträgen und Beantworten von Kommentaren zurück, mach es mir behaglich oder hab zu tun, je nachdem.

Urlaub und Theologie

4. 8. 2011

Irgendwann, dachte ich, hier stehen lauter Urlaubsberichte. Wo bliebt denn dann das Theologische?

Ich habe bereits etwas zum Thema geschrieben, siehe hier.
Das befreit mich von der Pflicht, dazu noch etwas zu schreiben. Die Ferienzeit soll ihren Charakter behalten.

Auch dieser Beitrag ist älter – als acht Tage. Aber ich will ihn nicht versauern lassen.

Pfingsten 2011

11. 6. 2011

Meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein be-geist-erndes Pfingstfest!

Es ist gar nicht so einfach, ins Blaue hinein Gottes Geist zu wünschen. Vor allem, da ja einige Mitleser Gott nicht wahrnehmen. Dann ist das mit seinem Geist ja auch nix.

Ein guter Geist, der unter Menschen herrscht, beflügelt, verbreitet Klarheit. Aber das lässt nicht automatisch rückschließen auf  Gott. Schade, aber nicht zu ändern.
Wer sich daran freut: Gebt es in erfrischender Dosis weiter! Und wer das von Gott nimmt, hat dann ja heute Grund das zu feiern.

Von heute bis Pfingstmontag-Abend ruht das Geschehen auf dem Blog.
Eine gute Zeit!

Und ab Dienstag kommt noch ein bisschen vom Kirchentag.

Rückblick auf die Pause

15. 11. 2010

Von den 50 Stunden war ich 21 Stunden außer Haus, vielleicht 16 bis 18 Stunden habe ich schlafend, schlummernd, dösend zugebracht.

Bleiben etwa 12 Stunden, in denen ich auch nicht nur nach Surfen und Bloggen gelechzt habe.

Erneute Internetpause: mehr als 2 Tage ohne Netz

12. 11. 2010

Wegen mehrerer Termine kann ich mir leicht eine weitere Internetpause gönnen, 50 Stunden lang:

Von Freitag, 14.00 Uhr, bis Sonntag, 16.00 Uhr (frühestens) bin ich ohne Netz, aber mit doppeltem Boden.

Und? Was war?

27. 9. 2010

Von den 40 Stunden Internetverzicht waren statistisch 16 Stunden verschlafen. Aber immerhin, ein ganzer (plus ein halber) Tag ohne “Netz und doppelten Boden”.

Den Samstag nutzten wir (Theo und Thea) für eine Fahrt nach Bottrop. Einmal in die Kulturhauptstadt – zusammen mit einer Freundin, die von dort kommt.

So begann der Besuch quasi rituell auf dem Bottroper Markt mit einigen Fischbrötchen. Das wäre halt so Sitte, bekamen wir gesagt, und die echten Bottroper bedauern die harschen Hygienevorschriften, die seit einem Jahr das Selbstbedienen an Fischbrötchentabletts verbieten.

Wir besichtigten die Stätten von Kindheit und Jugend unserer Freundin, direkt an der Zeche Prosper II. Quasi über die damaligen Gärten hinweg wohnte ihr späterer Mann. Ein Besuch auf dem Friedhof war auch noch drin, denn die Eltern der Freundin liegen dort (Ihren Vater haben wir sogar noch persönlich kennen gelernt. )

Ein bisschen Einkaufsbummel haben wir uns gegönnt, in den zwei Buchhandlungen Bottrops wurden wir fündig. Zum späten Mittagessen waren wir

 

sculpture park at Quadrat Bottrop in Bottrop/G...

Image via Wikipedia

 

im Drago Steakhouse Und das Museum für Ur- und Orstgeschichte war auch informativ. Zum Abschluss ging es dann zum Kaffee in den Overbeckshof.

Nach der Rückkehr ging war Lesen an der Reihe: Der Schlussteil der Trilogie von Catherine Jinks, Teuflischer Held. (Der Schluss ist so, dass doch noch ein vierter Teil kommen kann, wenn Frau Jinks das so will.)

Sonntag dann ähnlich wie Samstagabend. Es war mal ein freier Sonntag, und wir haben ihn freizeitlich genutzt. Ab 16.00 Uhr war ich dann am PC.

Resümee: Dank des Ausflugs und der Lektüre blieb das Gefühl von Härtetest aus. Wiederholung kann also demnächst noch einmal kommen.


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