Dienstag:
– nachmittags -
Wenn einer ganz plötzlich mit Ende Vierzig stirbt, dann ist die Beerdigung schlimmer als sonst. Eine ungeheizte Friedhofshalle bei Minustemperaturen ist da nur unwesentlich abträglich.
- abends -
Der Ökumenekreis soll das Vortreffen für den Ökumenischen Kirchentag vorbereiten. Es kommen dreie: Außer mir noch der katholische Kollege und eine Presbyterin. Es zeigt sich, dass eine Flasche Sekt sich spielend durch drei teilen lässt. Das mag zwar das Vorurteil übe die Nähe von geistig und geistlich nähren (also geistige Getränke und geistlichen Personen…) – aber es war auch ein nettes Gespräch.
Mittwoch:
Da war die Frauenhilfe bei einsetzendem Schneegestöber rasant gut besucht, so zwischen 15 und 20 Frauen kamen.
Donnerstag:
Wieder als Reli-Lehrer unterwegs. Mein Arbeitsblatt hat die Aufgabe aus dem Schulbuch schon vereinfacht. Und trotzdem waren alle Kinder überfordert. Da sollte man denken, solche Bücher werden von erfahrenen Pädagogen erarbeitet und helfen solchen Nachilfelehrern wie mir zum Gelingen des Unterrichts. Weit gefehlt. Aber die Gruppe (3. und 4. Klasse) hat sich redlich bemüht, hatte einige Ergebnisse und war trotz mancher Schwierigkeit ruhig bei der Sache. Da kriegt doch jeder eine 2 als Tagesnote. Was ich ihnen gerne gesagt habe.
Freitag:
Die Bücherei der Kirchengemeinde vergibt jährlich den Preis des “Medienkönigs”: In drei Altersgruppen und in der Kategorie “Gesamte Familien” werden jeweils die TOP Drei der Ausleihen prämiert. (Da der PC in der Auswertung Bücher nicht von Hörbüchern oder PC-Spielen trennt, ist das nicht wie ehedem der “Lesekönig”.)
Es hat schon Tradition, dass ich dann auch was Heiteres im Petto habe und vortrage. War auch dieses Mal so.
Und von den Zeitschriften, die im Verlauf der Woche im Briefkasten waren, muss ich ein anderes Mal erzählen…
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