Posts Tagged ‘Musik’

Wohin geht die Reise?

24. 11. 2014

Lary, 1986 geboren, Sängerin und Model, darf sich selbst so bezeichnen, wie der Titel ihres Liedes lautet: Jung und schön.

Der Text liebt Satzfragmente, spielt mit Kontrasten, junges schönes Leben, das auch Sinnleere ahnen lässt, und die Fragen, was kommt… Der Clip setzt sowohl Lary in Szene wie auch eine Gruppe Alter, die sie auf Händen tragen und sich nach ihr ausstrecken. Zugleich setzen sich einige von ihnen in Szene. Der Kontrast vergrößert sich. Jung und Alt im Kontrast – Schönheit ist im Ansehen keine Frage des Alters mehr.

Lary beschreibt ein brüchiges Lebensgefühl. Wo bin ich? Beim monotonen Luxusleben? Klopfe ich beim Himmel an? Was wird im Alter?
Keine Ahnung, wie die Antwort lautet? Wir leben sie, keine Bange. ;)

Habt eine Woche mit besinnlichen Momenten, mit Innehalten, mit Suchen nach Antworten…

Novemberregen, nasses Gedenken und frohe Musik

17. 11. 2014

Da stand  ich mit kalten Händen und nassem Kopf. Für den Rest hielt der neue Talar dicht. Nur die Hände musste ich im Anschluss überall schütteln, bis sie eine Tasse heißen Kaffee in den Händen hielten: Volkstrauertag. Erst in Kircheib, Friedhofshalle, und dann am Denkmal, Asbach die ganze Zeit draußen, am Denkmal, mit Verlesung von Verstorbenen aus dem 2. Weltkrieg.

Beide Feiern waren mir wichtig. Auf der ersten, um an den ersten Weltkrieg zu erinnern und an das geistliche  Verbrechen der Kirche, Öl ins Feuer zu gießen. Auf der zweiten werden immer die Namen auf zwei der sechs Tafeln verlesen. Die Mitglieder der Familie Bieler haben sämtlich den Tod in ihrem Haus gefunden. Deswegen ist fast die Erinnerung an ein weiteres Familienmitglied erloschen: Heinrich Bieler., gestorben 1942 im KZ Buchenwald. Er ist vermutlich der einzige Asbacher, der in einem Konzentrationslager gestorben ist.

Es regnete junge Hunde und Katzen. das ist der Bogen zu meinem Lied: Regina Spektor, On The Radio. “November Rain” spielt hier eine wichtige Rolle.

Wie im Kontrast: das verrückte (und im Video) versüßte Leben. Gut, dass wir heutzutage singen, tanzen und uns verrückt fühlen dürfen. Ich wünsche allen eine  frohe Woche!

Danke an den DRK-Ortsverband für Händeschütteln, Erbsensuppe und Kaffee!

Netter Retter

10. 11. 2014

Eine Zeitlang hatte ich auf meinem Blog einen “Spirituals-Freitag”. Irgendwann fand ich nichts Passendes mehr. Geblieben ist jedoch der musikalische Montag. Heute mit einem Spiritual. :)

Golden Gate Jubilee Quartet, Found A Wonderful Savior:

Man kommt kaum  mit, so überschlagen sich die vier schwungviollen stimmen. Der Text ist kaum zu verstehen, aus einer anderen Version lautet er so.

Ein netter Retter, der einen an die Hand nimmt, einen fast außer Atem bringt (Singtempo) und gut zu einem ist. Hätte ich diesen Song immer im Kopf, Glauben könnte so einfach sein.

Und ich ahne, wie befreiend dieser Retter für die Sklaven gewesen sein muss, die solche Lieder als erste gesungen haben. Weder schlägt oder zwingt er, sondern er baut auf und ist lieb. Meine Güte.
Und das ist so nah an den Ursprüngen, wo auch die rechtlosen Sklaven Leute fanden, die sie an den Tisch baten, gemeinsam mit Herren und anderen freien, und sie als ihresgleichen behandelten.

Lasst euch von diesem Schwung ergreifen, seid freundlich zu allen, und wenn ihr wollt, lasst euch an die Hand nehmen. Heute mal, indem ihr mitsingt. ;)
Eine befreiende Arbeitswoche!

Heiter beschwingt in den November

3. 11. 2014

“Heiter beschwingt”, so soll die erste volle Arbeitswoche des Novembers beginnen:

Heiter beschwingt sind auch die Erinnerungen an die beiden Ferienwochen: erst eine Woche im Kloster bei reizarmer Umgebung. Mit anderthalb Dutzend Kolleginnen und Kollegen aus dem Kirchenkreis, zum Thema Burnout und Burnoutprophylaxe. Im Kloster Volkenroda, das von der Kommunität der Jesusbruderschaft getragen wird.

Dann ein paar Urlaubstage in Mannheim. Sonst nicht so die Touristenattraktion, diese bunte (über 110 Nationen) und graue (nicht überall gepflegt) Stadt. wir hatten das Glück, IG zu treffen, bei einer Führung durch das jüdische Mannheim, sowie über den jüdischen Friedhof.

Die zweite Wochenhälfte der zweiten Woche führte wieder in den Arbeitsalltag. Aber wenn er mit guten Gesprächen verbunden ist, dann will niemand meckern.

Haltet euch munter!

Herbstliche Musik

13. 10. 2014

Vielleicht gibt es Musik, die zum Herbst passt. Dies Stück gehört dazu:  Henri Salvador, Jazz Méditerranée.

Sich an die Wärme erinnern und wissen, wie vergänglich das ist, was wir gerade erleben.

Das kann ich auch im Winter, Frühjahr oder Sommer, aber im Herbst wird es doppeldeutlich.

Freut euch des Lebens, mit verhaltenem Schwung. .. ;)

Eine Arbeitswoche voller Melodie!

Du ahnst dein Glück…

6. 10. 2014

…und weißt erst hinterher,
dass es wirklich Glück war
und nicht wiederkommt.

So verstehe ich das Lied von Chima und deswegen wohl berührt es mich. Obwohl ich das besungene Bad nicht kenne.

Genießt die Woche, freut euch an diesem Tag!

Feiertäglichen Glanz…

3. 10. 2014

…bietet der 3. Oktober nur begrenzt für mich. Immerhin, wenn er nicht auf den Sonntag fällt, habe ich richtig frei.

Der Blick soll sich auf einen Moment in 14 Tagen richten. Am Abend des 17. Oktober soll sich feiertäglicher Glanz ausbreiten. Es ist wieder einmal so weit und ich (oder wir) lade(n) ein:

EIGENTLICH-14-10a

Voll erwischt

2. 10. 2014

Da hetze ich nach Schwerte, nach Villigst, ins Pastoralkolleg. Seit ein paar Jahren bin ich als Vertreter meines Kirchenkreises eingeladen. Ich komme gern, es wird das Programm des übernächsten Jahres geplant, viel diskutiert und angeregt,. Wie es sich gehört, beginnt der offizielle Teil mit einer Andacht. Oft schon war sie für mich eher eine Pflichtübung, – wenn noch die Gedanken halb auf der Autobahn sind. Diess Jahr war ich sehr zeitig und hatte mich vorher akklimatisiert..

Der Dozent hält eine interessante Andacht über Lukas 12, 22 – 31. Ein Gedanke: Das verworfene “Sorgen” wird klarer, wenn man in die lateinische Übersetzung schaut: Dort steht nicht “curare”, “sorgen in Verantwortung”, sondern “solicitare”, “in sorgender Unruhe umhergetrieben werden”. Das leitet seine Strophenauswahl:

Wir singen die 1.,´ 5. und 7. Strophe von “Wer nur den lieben Gott lässt walten”von Georg Neumark:

1)
Wer nur den lieben Gott lässt walten
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,
der hat auf keinen Sand gebaut.

2)
Was helfen uns die schweren Sorgen,
was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.

3)
Man halte nur ein wenig stille
und sei doch in sich selbst vergnügt,
wie unser’s Gottes Gnadenwille,
wie sein Allwissenheit es fügt;
Gott, der uns sich hat auserwählt,
der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

4)
Er kennt die rechten Freudenstunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir’s uns versehn,
und lässet uns viel Guts geschehn.

5)
Denk nicht in deiner Drangsalshitze,
dass du von Gott verlassen seist
und dass ihm der im Schoße sitze,
der sich mit stetem Glücke speist.
Die Folgezeit verändert viel
und setzet jeglichem sein Ziel.

6)
Es sind ja Gott sehr leichte Sachen
und ist dem Höchsten alles gleich:
Den Reichen klein und arm zu machen,
den Armen aber groß und reich.
Gott ist der rechte Wundermann,
der bald erhöhn, bald stürzen kann.

7)
Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Auch die Melodie trägt.

Das Lied erwischt mich voll, plötzlich entstehen Feuchteflecke in den Augenwinkeln: Genügend Sorgen waren da, die anderer, auch eigene und familiäre. Manches läuft einem hinterher. Der Text, die Worte: elementar. Und ich denke an einige, denen diese Worte gut tun können.

Einem Menschen habe ich sie zugeschickt, sie haben geholfen, obwohl zuvor wenig in diese Richtung geprägt hat. Das verdoppelt für mich die Wirkung dieser Worte. Ganz wie Georg Neumark das gedichtet hat. Irgendwie.

Manchmal auch Populäres

29. 9. 2014

Manchmal finde ich einen Nummer-Eins-Hit gut. Auch wenn ich ihn ein Dutzend Mal gehört habe.

Wenn das Leben so bittersüß daherkommt wie hier, dann will ich nicht nur ein Stück dunkle Schokolade zum Espresso legen, dann weiß ich/ glaub ich/ fühle ich, dass ich mit dem Leben verbunden bin und Gott es gut mit mir meint. Das ist untheologisch und trotzdem grüßt die Gnade.

Habt eine erfrischende, wohltuende Woche!

Wenn der Lodewijk einen Friedensappell durchs tiefe Haus führt

22. 9. 2014

Lodewik Fluttert, aus Utrecht, dort DJ Bakermat, hat Martin Luther Kings Rede “I have a dream”  im Stil des “Deep House” vertont.*  Sonst nicht so meins. Aber dieses Gesamtkunstwerk…. doch seht und hört selbst.

Morgen eigene Worte auf der Linie M. L. Kings.

* = Wikipedia-Wissen. Heute zum Selbersuchen, darum ohne Links.

 

Der Hunger, das Leben

15. 9. 2014

Von ihrer ersten CD/ LP:

Tracy Chapman, All That You Have Is Your Soul

Alle Lieder dieses Albums finde ich gut zum Anhören, “Talking ‘about a revolution” schlug damals ein – aber dieses Lied hier ist für mich das Beste.  Ein elementarer Text (leider in der Eile so genuschelt), nur wenige Instrumente – und diese Stimme, zwischen zerbrechlich und stark.

Nach Langem wiedergehört – und sofort wieder ergriffen. Wenn ich in profan sagen sollte, was mich angetrieben hat aus dem Studium in den Beruf, was ich weitergeben kann und soll, was mich im Grunde immer noch  hoffen und manchmal auch verzweifeln lässt – ja, du meine Güte, besser kann es nicht gesagt werden, hört es einfach noch mal an…

Mit Dank an, sie weiß schon, die uns damals die CD geschenkt hat. <3

Ein Mal Turbo mit alles

8. 9. 2014

Die Ferien sind herum, der Urlaub war vergnüglich und jetzt beginnt der Schulalltag im hiesigen Bundesland. Ich steige wieder ins relativ normale Bloggen ein.

Heute ein Funkstück mit Turbo – und der will gar nicht so recht zum Text passen: Liebeskummer der härtesten Stufe. In den Sommerferien des Landes hatte ich mit Menschen zu tun, die Kummer hatten. Auch Liebeskummer kam vor, vielleicht sogar härteste Stufe. An die denke ich jetzt und meine, sie könnten sich ja mal das Lied reinziehen Und sich in Schwung bringen lassen. Manchmal muss auch Ablenkung sein.
Und alle anderen auch: einen frischen, kräftigen Start in die Arbeitswoche!

Plätschern im Sommer

21. 7. 2014

Der Sommer ist da. Holt nach, was im Juni gefehlt hat. Ich jammere nicht, auch wenn mich die große Hitze anstrengt.

Da braucht es beruhigende Musik. Heute etwas, was schön daherplätschert und uns die Arbeit der Musiker genießen lässt: Luiz Eça & Orquesta Da Cordas, Consolaçao 

Consolaçao - Trost. Wer ihn braucht, nehme ihn. Allen anderen wünsche ich ein gutes Plätschern und Fließen durch die Termine dieser Arbeitswoche!

Schwung hält jung

14. 7. 2014

Die Musik von Eilen Jewell gefällt mir, ich hatte schon mal auf Stücke von ihr hingewiesen. Ihre Facebookseite habe ich abonniert. Dort kam ein Link auf dieses Musikvideo – es begeistert mich.

Mavis Staples – der Name sagte mir nichts. Ihre Leistung hat überzeugt, sie hat Preise bekommen. Und nun, mit über 70, dieses Stück. Klasse. Ihre Musik hält sie frisch und jung.

Das wünsche ich auch eurer Arbeitswoche: dass ihr frisch bleibt! Kommt gut durch die nächsten Tage!

Wegen Rückstau ein paar Beiträge mehr diese Woche, fast wie in alten Zeiten…

Ohrwurm für die Antriebsachse

30. 6. 2014

Das Teil rockt. Und hat Ohrwurmtendenz.
(Ich fand es auf dem Facebookkonto von S. Danke dafür!)

Selten finde ich ein Cover besser als das Original, hier ist das so. So viel Pling plong war vor dreißig Jahren schick, heute denkt man da an einen nervigen Klingelton.

Möge alles gut bei euch laufen – und nicht durchdrehen! ;-) In diesem Sinne eine gute Arbeitswoche!


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