Posts Tagged ‘Musik’

Herbstliche Musik

13. 10. 2014

Vielleicht gibt es Musik, die zum Herbst passt. Dies Stück gehört dazu:  Henri Salvador, Jazz Méditerranée.

Sich an die Wärme erinnern und wissen, wie vergänglich das ist, was wir gerade erleben.

Das kann ich auch im Winter, Frühjahr oder Sommer, aber im Herbst wird es doppeldeutlich.

Freut euch des Lebens, mit verhaltenem Schwung. .. ;)

Eine Arbeitswoche voller Melodie!

Du ahnst dein Glück…

6. 10. 2014

…und weißt erst hinterher,
dass es wirklich Glück war
und nicht wiederkommt.

So verstehe ich das Lied von Chima und deswegen wohl berührt es mich. Obwohl ich das besungene Bad nicht kenne.

Genießt die Woche, freut euch an diesem Tag!

Feiertäglichen Glanz…

3. 10. 2014

…bietet der 3. Oktober nur begrenzt für mich. Immerhin, wenn er nicht auf den Sonntag fällt, habe ich richtig frei.

Der Blick soll sich auf einen Moment in 14 Tagen richten. Am Abend des 17. Oktober soll sich feiertäglicher Glanz ausbreiten. Es ist wieder einmal so weit und ich (oder wir) lade(n) ein:

EIGENTLICH-14-10a

Voll erwischt

2. 10. 2014

Da hetze ich nach Schwerte, nach Villigst, ins Pastoralkolleg. Seit ein paar Jahren bin ich als Vertreter meines Kirchenkreises eingeladen. Ich komme gern, es wird das Programm des übernächsten Jahres geplant, viel diskutiert und angeregt,. Wie es sich gehört, beginnt der offizielle Teil mit einer Andacht. Oft schon war sie für mich eher eine Pflichtübung, – wenn noch die Gedanken halb auf der Autobahn sind. Diess Jahr war ich sehr zeitig und hatte mich vorher akklimatisiert..

Der Dozent hält eine interessante Andacht über Lukas 12, 22 – 31. Ein Gedanke: Das verworfene “Sorgen” wird klarer, wenn man in die lateinische Übersetzung schaut: Dort steht nicht “curare”, “sorgen in Verantwortung”, sondern “solicitare”, “in sorgender Unruhe umhergetrieben werden”. Das leitet seine Strophenauswahl:

Wir singen die 1.,´ 5. und 7. Strophe von “Wer nur den lieben Gott lässt walten”von Georg Neumark:

1)
Wer nur den lieben Gott lässt walten
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,
der hat auf keinen Sand gebaut.

2)
Was helfen uns die schweren Sorgen,
was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.

3)
Man halte nur ein wenig stille
und sei doch in sich selbst vergnügt,
wie unser’s Gottes Gnadenwille,
wie sein Allwissenheit es fügt;
Gott, der uns sich hat auserwählt,
der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

4)
Er kennt die rechten Freudenstunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir’s uns versehn,
und lässet uns viel Guts geschehn.

5)
Denk nicht in deiner Drangsalshitze,
dass du von Gott verlassen seist
und dass ihm der im Schoße sitze,
der sich mit stetem Glücke speist.
Die Folgezeit verändert viel
und setzet jeglichem sein Ziel.

6)
Es sind ja Gott sehr leichte Sachen
und ist dem Höchsten alles gleich:
Den Reichen klein und arm zu machen,
den Armen aber groß und reich.
Gott ist der rechte Wundermann,
der bald erhöhn, bald stürzen kann.

7)
Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Auch die Melodie trägt.

Das Lied erwischt mich voll, plötzlich entstehen Feuchteflecke in den Augenwinkeln: Genügend Sorgen waren da, die anderer, auch eigene und familiäre. Manches läuft einem hinterher. Der Text, die Worte: elementar. Und ich denke an einige, denen diese Worte gut tun können.

Einem Menschen habe ich sie zugeschickt, sie haben geholfen, obwohl zuvor wenig in diese Richtung geprägt hat. Das verdoppelt für mich die Wirkung dieser Worte. Ganz wie Georg Neumark das gedichtet hat. Irgendwie.

Manchmal auch Populäres

29. 9. 2014

Manchmal finde ich einen Nummer-Eins-Hit gut. Auch wenn ich ihn ein Dutzend Mal gehört habe.

Wenn das Leben so bittersüß daherkommt wie hier, dann will ich nicht nur ein Stück dunkle Schokolade zum Espresso legen, dann weiß ich/ glaub ich/ fühle ich, dass ich mit dem Leben verbunden bin und Gott es gut mit mir meint. Das ist untheologisch und trotzdem grüßt die Gnade.

Habt eine erfrischende, wohltuende Woche!

Wenn der Lodewijk einen Friedensappell durchs tiefe Haus führt

22. 9. 2014

Lodewik Fluttert, aus Utrecht, dort DJ Bakermat, hat Martin Luther Kings Rede “I have a dream”  im Stil des “Deep House” vertont.*  Sonst nicht so meins. Aber dieses Gesamtkunstwerk…. doch seht und hört selbst.

Morgen eigene Worte auf der Linie M. L. Kings.

* = Wikipedia-Wissen. Heute zum Selbersuchen, darum ohne Links.

 

Der Hunger, das Leben

15. 9. 2014

Von ihrer ersten CD/ LP:

Tracy Chapman, All That You Have Is Your Soul

Alle Lieder dieses Albums finde ich gut zum Anhören, “Talking ‘about a revolution” schlug damals ein – aber dieses Lied hier ist für mich das Beste.  Ein elementarer Text (leider in der Eile so genuschelt), nur wenige Instrumente – und diese Stimme, zwischen zerbrechlich und stark.

Nach Langem wiedergehört – und sofort wieder ergriffen. Wenn ich in profan sagen sollte, was mich angetrieben hat aus dem Studium in den Beruf, was ich weitergeben kann und soll, was mich im Grunde immer noch  hoffen und manchmal auch verzweifeln lässt – ja, du meine Güte, besser kann es nicht gesagt werden, hört es einfach noch mal an…

Mit Dank an, sie weiß schon, die uns damals die CD geschenkt hat. <3

Ein Mal Turbo mit alles

8. 9. 2014

Die Ferien sind herum, der Urlaub war vergnüglich und jetzt beginnt der Schulalltag im hiesigen Bundesland. Ich steige wieder ins relativ normale Bloggen ein.

Heute ein Funkstück mit Turbo – und der will gar nicht so recht zum Text passen: Liebeskummer der härtesten Stufe. In den Sommerferien des Landes hatte ich mit Menschen zu tun, die Kummer hatten. Auch Liebeskummer kam vor, vielleicht sogar härteste Stufe. An die denke ich jetzt und meine, sie könnten sich ja mal das Lied reinziehen Und sich in Schwung bringen lassen. Manchmal muss auch Ablenkung sein.
Und alle anderen auch: einen frischen, kräftigen Start in die Arbeitswoche!

Plätschern im Sommer

21. 7. 2014

Der Sommer ist da. Holt nach, was im Juni gefehlt hat. Ich jammere nicht, auch wenn mich die große Hitze anstrengt.

Da braucht es beruhigende Musik. Heute etwas, was schön daherplätschert und uns die Arbeit der Musiker genießen lässt: Luiz Eça & Orquesta Da Cordas, Consolaçao 

Consolaçao - Trost. Wer ihn braucht, nehme ihn. Allen anderen wünsche ich ein gutes Plätschern und Fließen durch die Termine dieser Arbeitswoche!

Schwung hält jung

14. 7. 2014

Die Musik von Eilen Jewell gefällt mir, ich hatte schon mal auf Stücke von ihr hingewiesen. Ihre Facebookseite habe ich abonniert. Dort kam ein Link auf dieses Musikvideo – es begeistert mich.

Mavis Staples – der Name sagte mir nichts. Ihre Leistung hat überzeugt, sie hat Preise bekommen. Und nun, mit über 70, dieses Stück. Klasse. Ihre Musik hält sie frisch und jung.

Das wünsche ich auch eurer Arbeitswoche: dass ihr frisch bleibt! Kommt gut durch die nächsten Tage!

Wegen Rückstau ein paar Beiträge mehr diese Woche, fast wie in alten Zeiten…

Ohrwurm für die Antriebsachse

30. 6. 2014

Das Teil rockt. Und hat Ohrwurmtendenz.
(Ich fand es auf dem Facebookkonto von S. Danke dafür!)

Selten finde ich ein Cover besser als das Original, hier ist das so. So viel Pling plong war vor dreißig Jahren schick, heute denkt man da an einen nervigen Klingelton.

Möge alles gut bei euch laufen – und nicht durchdrehen! ;-) In diesem Sinne eine gute Arbeitswoche!

Auf der Suche

23. 6. 2014

Manchmal möchte ich geborgen sein, Schutz finden, mich verstecken. So etwas besingt Kiesza in “Hideaway”.

Für mich übrigens der “Song des Jahres”.  Der Gedanke kam mir, als ich den Song bei einer Autofahrt hörte. Er hat so was, was es noch nicht (oder lange nicht mehr) gab.

Kommt gut durch die neue Arbeitswoche – und bleibt wach für die erwachsenen Gefühle, auch die braucht es!

 

Einflugschneise

16. 6. 2014

Wenn ich unterwegs bin, wünsche ich mir aus dem Autoradio Melodien, die gut ins Ohr gehen. Wie die hier:

Und Unendlichkeit – Musik kann sie vermitteln. In manchen Momenten ist es eher Bach oder Heinrich Schütz. Beim Autofahren – siehe oben.

“Infinity”:  Transzendenzerfahrung nennt man das dann distanziert – und wenn die Gnade das Herz überflutet, kannst du es auch Gottes Liebe nennen. Nicht immer und überall ist das zu spüren. Selten beim Autofahren.

Egal wie, kommt gut durch. Mit Sehnsucht und Verantwortung…

Grenzen erkennen und wegfühlen

26. 5. 2014

Das war ein Knaller, der rhythmusbetont aus dem Radio flog. Damals waren fernsehlose Zeiten im Hause Theomix, die Geräusche waren wichtiger als die Ansichten.

Jetzt wiedergehört. Keine anspruchsvolle Melodei, aber es passt: Manchmal fühlt man sich, als ob es keine Grenze gäbe, als gehörte dir die Welt. Heißa, was ein paar Tage Sonnenschein ausmachen…

Der Kopf weiß, wie wichtig es ist, Grenzen zu erkennen. Das Herz muss sie nicht immer fühlen – sonst gäbe es auch keine Begeisterung.

Ich wünsche euch eine Woche, in der ihr eure Grenzen erkennt und das Herz wenigstens ein Mal begeistert ist! ;)

Kopieren ist auch eine Kunst

19. 5. 2014

Schon vor 21 Jahren: Selfies und Herren mit Damenbart. Wer hätte das gedacht?
Alles mehr oder weniger hübsch verpackt in der “Hymne der Originalität”:

Urheberrecht können ist eine Kunst, die nicht viele beherrschen. Und einfach kopieren und Quellen nicht angeben – bewahrt heute auch nicht mehr davor, als Plagiator erwischt zu werden.

Liebe Leute, haltet die Augen auf in der neuen Arbeitswoche, schaut lieber zwei Mal hin und kommt gut durch; ich wünsche euch viele neue Ideen – oder alte gut umgesetzt!


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