Mit ‘Musik’ getaggte Artikel

Liebe bewegt und erträgt die Umgebung

13. 5. 2013

Wäre nur die Musik, ich hätte ein  Mal hingehört und es dann liegen lassen. Elektronisches Geknarze wie Autobahn von Kraftwerk. Und dann setzt so eine Feenstimme ein. Brauche ich das?

Aber Still Corners haben einen, wie ich finde, begabten Kurzfilmer arbeiten lassen. Das Ergebnis zieht mich in seinen Bann: eine Jugendliche betritt festen Schrittes eine Halle, die Rollschuhe auf dem Rücken. Wir sehen, wie sie sich die Schuhe anzieht, dann etwas herumläuft und immer wieder auf die Eingangstür schaut. Zwischendrin schwenkt die Kamera auf Tessa Murray, die Sängerin, hier vorgestellt als Thekenbedienung. Da – ein Junge betritt die Halle. Das Mädchen schaut absichtlich weg. Sie scheint erst vor ihm wegzulaufen, schließlich bewegen sie sich aufeinander zu. Halten sich an den Händen. Eine kleine Romanze

Wir sehen die beiden bei artistischen Versuchen, das Mädchen landet auf dem Boden – und lacht. “Almost a man, almost a woman” an passender Stelle. ;) Die Szene wandelt sich, in der Halle entsteht Disco-Atmosphäre, inklusive Nebel. Auch Tessa trägt plötzlich Glitzerjäckchen. Wieder sehen wir das Paar Hand in Hand über die Fläche gleiten. Das Lied klingt aus, Nebel umhüllt alles.

Eine Romanze an einem unromantischen Ort. Hier mag es nach Bohnerwachs und allem möglichen riechen. Es ist der Ort, an dem die Liebe bewegt. Da lässt sich eine kühle Atmosphäre ertragen. Gegen die der Disco-Nebel nicht hilft. Nur die Liebe.

Und was um alles in der Welt hat das mit Berlin zu tun?

Zum Start der Arbeitswoche  wünsche ich euch, dass die Liebe zu Gutem bewegt, wie immer die Umgebung ausschauen mag!

Dank an Jens Doell!

Jung und mit Schwung

6. 5. 2013

Originell und mit Schwung spielen Los Colorados Coverversionen bekannter Hits ein. (Wer sich erinnert: Den EM-Song letztes Jahr, I like to move it, war auch von Ihnen.) Anders als der Name nahelegt, ist das quasi eine ukrainische Boygroup mit integrieterter Musikkapellenfunktion. Hier nun Hot’n’ cold, ursprünglich von Kate Perry. Eine Live-Aufnahme aus dem Studio des ukrainischen Fernsehens finde ich unübertroffen. Auch mit dem Fehler.

Die videoverclipte Version ist lustiger anzuschauen und klingt ausgefeilter. Aber das echte Leben – in den Tönen und auch in den Konfirmatonsanzügen, denn was Feines zieht man an, wenn man ins Fernsehstudio geht, wenigstens in der Ukraine :) – also, das echte, zumindest ursprüngliche Leben ist hier:

Für die Arbeitswoche heißes Herz und kühlen Kopf!

Irgendwie anders

29. 4. 2013

Laura Mvula? Nie gehört? Das muss nicht so bleiben.

Mit Trommeln fängt es an, das gibt den Rhythmus vor. Und dann beginnt Laura M. – huch, hat die kurze Haare! – zu singen. Mit Schwung und Energie. Sie besingt nicht nur, dass es gut wäre, wenn sich alle als Individuum wahrnähmen,  sondern auch: Anders sein ist in Ordnung. Weil das angesungene Du nicht der Mittelpunkt des Universums ist. Es gibt da noch andere um dich herum. Die sind möglicherweise anders.

Das können eigentlich alle begreifen. Die Erfahrung zeigt: Das Fremde anzunehmen ist schwer. Niemand mache sich da etwas vor. Aber diese Lektion lernt sich leichter mit diesem Lied. Steht ihr auch ganz gut, die stippelkurze Frisur. Bleibt ganz Dame, na bitte! Eigenwillig geschminkt. Aber zählen solche Äußerlichkeiten?

Ich wünsche euch eine beschwingte Woche, in denen ihr euren Rhythmus findet und euch am Anderssein der Anderen freut!

Unter wessen Haut

22. 4. 2013

Wieder mal in die Charts gelauscht und viel Hörenswertes entdeckt. Besonders fiel mir auf:

Elif, Unter meiner Haut. (Letzte Woche auf Platz 80.) Hier die akustische Version:

Da hörte ich gerne hin. Was mich hinderte, dass es mir so richtig unter die Haut ging: Was war da mit den Disco-Songs? Irgendwo fand sich der Text im Netz und ich merkte, das heißt “Panic! at the Disco”-Songs. Aha. Das ist nun  garantiert nicht die Musik, die ich mit einer frisch entdeckten Liebe in der Nacht gemeinsam singen möchte. Aber ich sehe auch, die junge Frau mit dem türkischen Namen ist auch eine andere Generation.

Erstaunlich, was sie so denkt und sagt.

Und wer die offizielle, also “gestylte” Version sehen und hören möchte, kann hier klicken.

Lasst euch ab und zu ergreifen von den Geschichten anderer und kommt gut durch die Arbeitswoche!

Auf dem Kamm blasen

8. 4. 2013

Wenn ich es schaffe, schau ich am Ende der Woche mal durch die Charts, was es Neues gibt. Oder schaue bei Plonki nach interessanten Clips.

Ich nenne das gerne “Zeitgeist inhalieren”. Und finde das wichtig. Gerade wegen der Theologie. Denn wie schon Aaron Adebar Arrowsmith sagte:

“Der Zeitgeist ist der Kamm, auf dem der Heilige Geist seine Melodien pfeift.”

Ganz ohne geblasene Kämme kommen Arlissa und Nas aus, wenn sie ihren Song darbieten: Hard To Love Somebody – ein beschwingtes und froh stimmendes Liebeslied. Und so bleibt bitte auch für den Rest der Woche: Beschwingt und froh gestimmt!

Singen kann man nicht alleine…

28. 1. 2013

Das neue Lied von Max Raabe ist ja heiter. Und dieser schelmisch-ironische Blick. (Ist ja auch ein Stilmittel). Macht Laune.

Hier die Werbung

[Link war ungültig, Video war gelöscht.]

Und im Link steckt das Lied selbst:

Max Raabe, Für Frauen ist das kein Problem

Eine schöne Arbeitswoche!

Zwei Mal gemischte Gefühle für Miriam Bryant

14. 1. 2013

1. Es ist nicht schön, wenn eine Beziehung auseinanderbricht. Aber manchmal führt das zu guter Musik.
2. Es ist nicht schön, wenn man für jemand anders gehalten wird. Aber anfangs dachte ich wirklich, das wäre ein euer Song von Adele…

Miriam Bryant: Finders, Keepers

Und wie ich darauf komme? Miriams Interview mit “Das Ding“.

Ich wünsche euch gute Wege durch diese Woche!

Kleines Rührstück

10. 12. 2012

Jeder kennt solche Momente. Sie aneinanderzureihen und damit eine Geschichte zu erzählen, ist eine schöne Idee. Nicht nur vor Weihnachten: Give a little love.

Himmel, besungen

25. 11. 2012

Emeli Sandes Himmel. Eher profan. Gut zu hören.

Einen gut gelingenden Tag! Möglichst himmlisch.

P. S.: Allen Unkenrufen zum Trotz: anders verlinkt geht manchmal schon. Aber nicht immer.

Beweglich bleiben

12. 11. 2012

Wieder mal ein musikalisches Fundstück. Die ersten zehn Sekunden  dachte ich, der Xavier mit den Söhnen Monnems wäre hier am Werk. Aber es kommt anders.

Ich mag das Video auch wegen der  Stadtansichten.

Und sicherheitshalber ergänze ich: Manche BloggerInnen haben sich angewöhnt, solche Videos (oder Bilder oder Zitate) als versteckte Andeutungen auszusenden. Ich tue nichts dergleichen, ich bleibe hier oder in der Nähe. Ich habe auch nicht die Absicht von einer Brücke zu springen.Die weiteste Reise ist erst in ein paar Wochen und führt nach Bergisch-Gladbach. Also dafür, liebe Leute, setze ich hier kein Video hinein. :mrgreen:


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