Mit ‘Kommunikation’ getaggte Artikel

Armes Hänschen und brutale Westerwälder

11. 5. 2012

Bei der Jubiläums-Konfirmation geht es nach dem Gottesdienst in ein Restaurant.

In diesem Jahr hatten wir eine Gastronomie mit kleiner Karte gewählt. Wir wunderten uns über die kannibalischen Genüsse.

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Und nun kam die Brutalität der Westerwälder: Einige bestellten nicht nur Teile der Brust des armen Hänschens. Sie zogen sogar Bedienung und Wirt damit auf. Also nein… ;)

Das Rumpstaek soll auch erwähnt sein. Aber als einfacher Buchstabendreher fällt es ab gegenüber dem kleinen Hans.

Wegwerfgesellschaft?

5. 5. 2012
Ich war ein Kleiderschrank

Ich war ein Kleiderschrank (Photo credit: Schockwellenreiter)

Sperrmüll kommt an den Straßenrand. Und dieser Rand ist bei uns, dank Kreisel, eine runde Ecke – und liegt in der Startbahn zur Ortsausfahrt.

Schon vor dem Kreiselbau blieb für die Müllwerker kaum etwas übrig.  Schon vorher wurde abgegrast. Jetzt passiert alles noch schneller.

Der Sperrmüll gestern war angemeldet. Nach 17 Uhr stand und lag alles draußen, und schon stand ein Auto aus dem Nachbarkreis davor. Wir beratschlagten, was denn noch gut wäre, und ein sehr gut erhaltener Kleiderschrank, eine alte Mailbox, Spiele und anderer Kleinkram wanderten in den Caravan.

Kurze Zeit später hielt ein Kleintransporter (mit litauischem Kennzeichen); der Fahrer war an Altmetall interessiert. Die Kabel- und Altgerätesammlung ging mit.

Beim vorletzten Sperrmüll war nichts angemeldet, wir haben”wild” aufgestellt. Überwiegend Altmetall. Schon hielt ein Kleinbus. Inländisch, Fahrer mit rheinischem Akzent. Er nahm so gut wie alles mit. Vor Einbruch der Dunkelheit war da kein Müll mehr.

Mittlerweile stellen wir Dinge an den Straßenrand, die noch gut sind, die wir aber nicht mehr gebrauchen können. Bevor der echte Sperrmüll kommt, müsste es wieder im Keller verschwinden. Das war bisher ein guter Vorsatz, der nicht umgesetzt werden musste: Alles ging weg. Und was dann die Müllabfuhr noch fand, war wirklich Müll.

Ich finde das wohltuend: Alles, was noch gebraucht werden kann, findet Abnehmer.
Auf der anderen Seite: Sind wir noch eine “Wegwerfgesellschaft” und nicht eher eine “Verwertungsgesellschaft”*? Ist es ein Symptom für geringer werdenden Wohlstand?
Eure Erfahrungen, Eindrücke, Meinungen?

*: Nicht die.

Tipps gegen die E-Mail-Flut

3. 3. 2012

“17 Tipps gegen die E-Mail-Flut” hat Sascha Lobo. Manches liest sich unernst. Anderes wiederum klingt sinnvoll und lässt sich leicht umsetzen.

Hingucker

30. 1. 2012

“Finden Sie nicht auch, dass die Gottesdiensttermine im Schaukasten dies Mal ein echter Hingucker sind?” “Ja, stimmt, die ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Ich werde die Küsterin mal fragen, wie sie das angestellt hat.”

Antwort der Küsterin: “Mein Drucker war kaputt, da musste ich das mit der Hand schreiben.”

Was war?

22. 11. 2011
Moonlight drive

Image by ZedZap via Flickr

Das war.

Und ich war noch woanders. Da gab es Menschen, die habe ich sehr lange nicht mehr gesehen.

Bei beidem war es sehr schön.

Sich einfach daran freuen

1. 10. 2011
Panoramic view of Vienna towards the east, see...

Image via Wikipedia

Von:

PayLife Bank GmbH Kreditkartensicherheit <Kreditkarten@paylife.at>

Betreff:Hinweis: Ihre PayLife Karte ist aus Sicherheitsgründen ausgesetzt!
Datum:Tue, 20. Sep 2011 03:42:56

Sehr geehrter Karteninhaber,
PayLife Bank GmbH hat die Aktualisierung der Sicherheit auf allen Kreditkarten.
Aus diesem Grund Ihre Kreditkarte wird ausgesetzt, bis Sie die
Daten Ihrer Kreditkarte zu bestätigen.
Um Ihre Angaben zu bestätigen und zu reaktivieren Ihre
Kreditkarte laden Sie bitte das beigefügte Formular.

Hinweis: Dies ist verry wichtig für Ihre Kreditkarte Sicherheit.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

PayLife Bank GmbH Entsperren Karte <aufsperren@paylife.kreditkarte.at>
Wichtig: Ihr PayLife Karte ist aus Sicherheitsgründen begrenzt.
Thu, 22. Sep 2011 03:22:33
Sehr geehrte Mitglieder PayLife Bank,Ihre PayLife Karte ist aus Sicherheitsgründen begrenzt.
Wir glauben, dass jemand sich mit Ihrer Karte für betrügerische
Nutzung.
Um Beschränkung zu entfernen und zu sichern Ihre Karte laden Sie
bitte das beigefügte Formular aus und folgen Sie den Schritten.Wenn Sie nicht abgeschlossen haben alle Schritte Ihrer Karte
endgültig gesperrt werden.Wir bedauern die Unannehmlichkeiten,
PayLife Bank GmbH
Postfach 574, 1011 Wien
Ich habe die sicherheit auf alle Mailkonto. Darum ist beide Mail verry schnell in die Spam. wir bedanke Ihre geduld! 

Rückblick auf eine turbulente Blogwoche

1. 8. 2011

Image via blog.beetlebum.de

Problemtalk creates problems.
Solutiontalk creates solutions.

~Steve de Shazer~

Auf Elisabeths Lebensfreude-Agentur zauberwort

“Das Überkreuzkommen-können hier in Jörgs blog fand ich ja grade eine Stärke dieses blogs. Überkreuzkommen nicht im Sinn von intoleranten Streitereien (und die hab ich hier bisher auch nicht festgestellt) sondern Überkreuzkommen als Austausch auch kontroverser Meinungen. In anderen blogs, in denen ich schon mal mitgelesen habe, ist das oft so dass nur bilaterale „Gespräche“ zwischen dem Bloginhaber und jeweils einzelnen Kommentatoren zustande kamen. Die Stärke hier ist für mich, dass da oft auch Kommentatoren untereinander in einen Austausch kommen.”

Werner [der "Aktivkommentator" ;) ]

Danke euch beiden, das waren rechte Worte zur rechten Zeit. Es ermutigte mich zum letzten Beitrag.

Und als Auswertung noch zwei Botschaften an die Welt:

  • Wer mir seine Meinung sagen will, möge es bitte direkt tun.
    Wer es über andere tut, erreicht mich nicht.
  • Vertrauliche Mitteilungen, ob über Kommentare oder per Mail, behandle ich auch vertraulich. Wer sich zum Beispiel durch einen Kommentar oder einen Beitrag persönlich angegriffen fühlt, sollte es mir mitteilen. Vielleicht lässt es sich regeln, ohne dass es im Kommentarbereich ausgefochten werden muss.

Und ein bisschen, nur ein bisschen war es mit mir und meinem Blog wie im Song von Aloe Blacc.

Zwei Seelen und drei Herzen

22. 6. 2011

… so hat Hao das Bild betitelt.

Und dann lobt er mich tüchtig. Lest selbst. So wunderbar und freundlich formuliert. Ich versuche es erst gar nicht umzukehren. Ich freue mich einfach und sage “Danke!”.

Hier nur, was ich im Kommentar vergaß: Alles Gute für die Wurzeln, die im Kiefer! Auf dass du im analogen Leben den Biss wiederbekommst!

“Hagebuttentee-Spiritualität”

21. 6. 2011

Jetzt mal etwas aus der kirchlichen Innensicht:
Die Männer und die Gretchenfrage von Axel Reimann. Von einem Insider zur Frage, was Männer am kirchlichen Leben stört. Besser stören könnte.  (Wir erfahren deutlich, was Herrn Reimann stört.)

Der Pechvogel-Paketdienst klingelt

20. 6. 2011

Nachmittags: Ich sehe, wie der Transporter der Pechvogel-Logistik vom Kreisel rückwärts in die Einfahrt stößt. Gewagt, so zu fahren.

Warum kommt minutenlang niemand? Ja, gut, die warten die Regenschauer ab. Dann klingelt es. Ein Mann mit großem Paket steht vor mir.  Er geht zurück zum Auto. Er drückt Daten in den Scanner. Schließlich kommt er und  fragt: “Haben Sie ein Fax?” Grund: Der Scanner für die Unterschrift ist kaputt. Er sei so wasserempfindlich. Die Zentrale soll für die letzten Auslieferungen drei Seiten faxen, damit die Belieferten per Hand abzeichnen.

Ich sage sie ihm, er gibt sie per Handy weiter. Wir warten lange, ein gefühlte Viertelstunde.  Ich biete Tee oder Kaffee an, was er höflich ablehnt. Dann ruckelt es im Faxgerät. Die Zentrale schickt sicherheitshalber alles, 18 Seiten. Der Paketbote fragt, ob er etwas zahlen solle, aber das verneine ich. Ich bin ja auch auf seine Freundlichkeit angewiesen. Ich unterschreibe den nötigen Beleg.

Er zieht ab. Drei Minuten später klingelte es. Der Fahrer steht vor der Tür: “Haben Sie mal ein Überleitungskabel? Der Wagen rührt sich nicht von der Stelle.”

Erst schrei ich fast, weil die Garage aufsteht. Ist meine Gnädigste mit Ka-eff-zett unterwegs? Nein, nur vergessen, die Garage zu schließen. Schnell ist das Kabel zur Hand. Und wohin soll das Auto, um zwei Batterien zu verbinden? Haha, der Transporter hat eine zweite Batterie. Schlau.

Lange tut sich nichts. Ich geh schon mal ins Haus. Der Fahrer klingelt erneut und gibt mir das Kabel zurück: “Jetzt werde ich den Motor nicht mehr ausstellen.” Hoffentlich sind die beiden noch vor Mitternacht nach Hause gekommen.