Heute ist Jahrestag: Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.
Seit 12 Jahren ein offizieller Gedenktag in Deutschland (Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus).
Was damals, zwischen 1933 und 1945, geschah, ist immer noch Furcht einflößend. Ich habe von einer Reise nach Prag zwei kleine Eindrücke hier eingestellt, einmal: Grausen und dann noch einmal.
Statt Versuche in weiteren Kommentaren, die mir alle nicht glücken wollen, greife ich zu meiner spirituellen Espressomaschine und schaue beim 27. Januar. Das ist die Losung für heute:
“Mose sprach zu Gott: wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten? Gott sprach: Ich will mit dir sein.“
2. Mose 3, 11-12
Es gab vor 70 Jahre keinen Mose, der das Volk herausgeführt hat; Pharao hat die Israeliten vernichtet. Der Gott, der im Himmel sitzt und die Geschicke lenkt, ist in Auschwitz gestorben, sagte die “Theologie nach dem Tode Gottes”. Sie war der Versuch eine Antwort auf Auschwitz zu finden. Gott sitzt nicht als allmächtiges, unberührtes Wesen im Himmel, sondern leidet mit den Gefolterten und Ermordeten.
Diese Antwort finde ich besser als die Allmacht verteidigen zu wollen. So wie die Freunde Hiobs, die in der theologisch-philosophischen Erstarrung enden. Besser die Nähe Gottes, das “Ich will mit dir sein!” bei denen ganz unten.
Und sei es auch nur hineininterpretiert. Es ist schwierig eine Antwort zu finden, wenn der Kloß im Hals steckt. So jemand braucht dann, wie Hiob, auch etwas anderes als Antworten.
Aber das hier ist bloß ein Blog…
Gefällt mir:
Gefällt mir Lade...