bei nebel im abgedunkelten zimmer am pc zu singen (oder zu lesen)
manchmal nachts sitzen
die welt wird still
lesen und suchen
und austausch
und finden und meditieren
und dank und erkennen
die schaltungen regen sich
Gott bist du’s?
“Mit Tablet und iPad wird das Märchenlesen einen Schub nach vorne bekommen. Auch als Hörbuch sind unsere Kinder-und Hausmärchen empfehlenswert. Wenn nur die Stimme der Vorleser wohlklingt.”
Jacob und Wilhelm Grimm
Wer das bejaht und bestätigt haben möchte, gehe bitte zur Seite “The Useless Web“. Please, press Please!
.. das ich ausprobiere.
Vor 2 1/2 Jahren habe ich mal einen Dienst empfohlen, den es mittlerweile nicht mehr gibt. Ich habe ihn schon vor Monaten aufgekündigt, er lief nicht richtig. Jetzt läuft er gar nicht mehr, nirgends.
Dann habe ich auch bei FB angefangen. Gut und nützlich. (Vor allem für Mark Zuckerberg, ja, ja, ich weiß.)
Vor ein paar Tagen habe ich Scoop it entdeckt. Dort kann man sich zu selbstgewählten Stichworten Blogbeiträge und Zeitungsartikel schicken lassen, sie auf die eigene Scoop-Seite bringen oder bei anderen Netzwerken einstellen. Ich habe es mehrfach genutzt, komme gut damit klar, denn man erhält eine schnellen Überblick über die vorgeschlagenen Artikel. Der Zeitfresserfaktor ist gering.
Ich werde sehen, ob es sich bewährt.
Und gerade merke ich, so etwas nennt sich ganz schick “Social Media Newsroom“.
Seit ein paar Wochen bin ich bei Facebook angemeldet. Ich habe meinen richtigen Namen genommen, meine Daten ganz ungenau angegeben. Ich verlinke ja zu meinem Blog, wer neugierig ist, findet dort alles.
Eine freundliche Anwendung bringen meine Blogbeiträge direkt nach Erscheinen an die Pinnwand. Und ich kann auch Nachrichten, Zeitungsartikel und anderes dort anzeigen.
Einladungen zu Spielen nehme ich nicht an, ich nutze außerhalb des Netzwerks andere Möglichkeiten meine Zeit zu vergeuden.
Es ist wie bei anderen sozialen Netzwerken interessant, wer sich mit mir vernetzt. Was mir sonst nicht über das Netz gelungen ist: Ich bin auf alte Bekannte gestoßen, die ich viele Jahre (zwischen 15 und 30) nicht mitbekommen habe
Das Chatten ist eine gelungene Funktion, ich habe den Eindruck, es liefe glatter als zum Beispiel im Google-Chat oder bei Skype. Was ich jedoch von dort vermisse: Ich mag es, erst mal “unsichtbar” zu schauen, wer gerade da ist. Bei Facebook bin ich sofort sichtbar. Ich kann natürlich auch schnell wieder aus dem Chat heraus.
Und weil es wonnig ist, chatte ich jetzt gerade statt den Bericht ordentlich weiterzuschreiben.
Geschrieben am 26.05.
“Ich bin es Leid, bei kostenpflichtigen Services nach dem Haken suchen zu müssen.
Ich bin es Leid, den in der Kommunikation präsentierten Preis von vorn herein nicht glauben zu können, weil mir das Sternchen daneben bereits signalisiert, dass am unteren Ende der Produktspezifikation ein Rattenschwanz aus Einschränkungen und Aufschlägen auf mich wartet.
Ich bin es Leid, in Laufzeitverträge gezwängt zu werden, wo keine Notwendigkeit für eine Vertragsbindung besteht.
Was mir derartige Dienste unterschwellig vermitteln: ‘Unsere Leistung ist mangelhaft, weswegen uns Kunden weglaufen, wenn wir sie nicht bei uns einsperren.’”
[...]
Dieser Klageruf entspricht auch meinem Seufzen. Es stammt von Martin Weigert, und er hat es am 29. 11. auf dem Blog netzwertig.com unter der Überschrift “Digitale Revolution: Das Ende der Sternchentexte” veröffentlicht. Er führt weiter aus:
“Ich möchte noch einmal unterstreichen, dass es mir [...] nicht darum geht, das Streben nach Profitablität zu kritisieren. [...] Was ich ankreide, ist der Weg, der dafür gewählt wird. Der Mangel an Ehrlichkeit in der Kommunikation. Das Vorgeben von Produkteigenschaften, die so kaum zutreffen – immer am Rande der juristischen Streitbarkeit (Stichwort “Flatrate”). Wo bleibt der Stolz, wo bleibt die Aufrichtigkeit, wo bleibt das Streben nach vollkommen zufriedenen Kunden? Viel zu oft suche ich vergebens danach.
Glücklicherweise können wir alle selbst Einfluss nehmen: Indem wir ganz einfach versuchen, sämtlichen Anbietern aus dem Weg zu gehen, die nicht durch vertrauenserweckende und überzeugende Produkte und Services auffallen, sondern durch laute Marktschreierei, allgegenwärtige Sternchentexte und allerlei Konditionen, welche Kunden ohne Not für eine gefühlte Ewigkeit an ein Unternehmen binden.
[...]
Wenn ich Milch im Supermarkt kaufe, wird mir sofort der finale Preis angezeigt. Ich muss weder eine einmalige Pauschale zahlen, um fortan Milch erwerben zu können, noch mich 12 Monate im Voraus zum wöchentlichen Milchkauf verpflichten. Im Jahr 2010 sollte dies bei Dienstleistungen rund ums Netz nicht mehr anders sein. Es wird Zeit, dass Konsumenten dies durch ihre Kaufentscheidungen deutlich machen.”
Ist dem noch etwas hinzuzufügen?
Um mir Dinge gut merken zu können, habe ich bei Gubb ein Konto angelegt. Wenn ich die Seite öffne, lachen mich ein paar bunte Zettel an. Auf denen stehen, nach Kategorien geordnet, Aufgaben, Notizen und Hinweise. Überischtlich. Leicht zu bedienen. Das Richtige für mich
Ich habe es eine Zeitlang mit dem vielgelobten RememberTheMilk probiert. Irgendwie lief es nicht richtig. Da habe ich mich abgemeldet. Google, Yahoo und andere bieten eine Kombination aus Online-Kalender und Mailkonto. In den Kalender trage ich (an Termine gebundene) Aufgaben ein, bekomme jeden Morgen ein paar Mails mit Erinnerungen, und das läuft.
Muss ich ein bisschen mehr notieren, nehme ich Gubb.
Kleine Ergänzung, denn irgendwie sehe ich mich ein wenig missverstanden:
Für Termine ist mein externe Festplatte äußerst analog und heißt neudeutsch Orgenaiser. Ich nehme die Discountervariante, denn für komplizierte Dinge von zu Hause aus habe ich ja… (siehe oben!)
Israel war 40 Jahre unterwegs zum Gelobten Land.
Jesus war 40 Tage in der Wüste.
Christoph Koch war 40 Tage in der Technikwüste (“Ich bin dann mal offline“).
Ich mach das jetzt auch. Kein Internet. Vierzig
Stunden. Von Samstag, 0.00 Uhr, bis Sonntag, 16.00 Uhr (frühestens).
Aufs Handy verzichten ist kein Verzicht: Es ist eh so gut wie nie an.
Eins noch: Kommentare kommen in die Warteschlange.
2. Auflage
Neulich war bei netzwertig zu lesen, es gäbe eine tolle Adresse, für eigene Profile plus netter Wunschdomain.
Ich habe es mir angeschaut, bin ja nicht so beim Souschäl Nättwörking beteiligt, aber auch für mein bescheidenes Zeitbudget und den eher geringen Bedarf finde ich es geeignet. Und kleine Nachrichten, die nicht theomix-würdig sind, kann ich dort bloggen. Alles geht relativ zügig. Automatisch sollen die Artikel erschienen. (Ist nur die Frage, wann dieser Beitrag erscheint.)
Ich bin also auch unter wilkesmann.mp zu finden.