Mit ‘Hoffnung’ getaggte Artikel

endlich und mehr

15. 5. 2012

So voller glück
doch alles wird enden
das glück und ich und alles

in meinen händen bleibt nichts
doch ich, ich bleib in guten händen

Bet und arbeit

1. 5. 2012

Ich weiß zwar nicht, wann die Welt zuletzt “bet und arbeit!” gerufen hätte. Aber so beginnt das “Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein” von Georg Herwegh.

1863  geschrieben. Da war Sozialismus noch Hoffnung und nicht realexistierendes Scheitern. Diese Hoffnung hat meine Sympathie. Ich meine, wir brauchen auch heute etwas, was innerweltlich hoffen lässt. Es gibt da mehrere Punkte, die ich auch in diesem Blog erwähne. Aber etwas Gebündeltes, Starkes fehlt. Ich sehe noch keinen großen Wurf.

Aber jetzt Vorhang auf für das alte Arbeiterlied:

Ostern, nah

8. 4. 2012

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein
frohes Osterfest!

Ostern bleibt blass,
wenn es mich nicht betrifft.
Die Auferstehung des Einen
gewinnt Kontur und kräftige Farben,
wenn ich spüre:
Das Leben wird neu.

Nicht nur der Eine, nicht nur ich,
nicht nur Baum und Blüte:
Die Knechtschaft hat ein Ende.
Ostern!

Kirchentag: Höhepunkte , Teil 4

14. 6. 2011

Samstag Vormittag: Ich besuche D. Auch um Danke zu sagen fürs Quartier besorgen. Auf der Suche nach einem netten Café lerne ich die Dresdener Neustadt kennen, aber nichts Passendes in der Nähe hat auf. Also trinke ich ein Käffchen bei der Gastgeberin. Zum Ausgleich habe ich das Mitbringsel im Quartier liegen lassen. Na hervorragend.
Ein interessanter Austausch, Ost-Erfahrungen einer Westlerin.  Wann sich beide Lebenswelten vereinigen? Es werden noch einige offizielle Vereinigungsfeiern darüber vergehen. Ob so ein Kirchentag dabei geholfen hat? Schön wäre es.

Frühjahrsimpression – Doppel-Haiku plus Koffein

17. 3. 2011

I)

wenn der frühling kommt
grünt die hoffnung überall
außen wie innen

II)

weit weg ist japan
wie unwirklich die bilder
frei schwebend die angst

Teil 1 verdanke ich elisabeths frühlingsbeitrag; ich habe ihn dort als kommentar hinterlassen.


Nachtrag

Da fehlt mir noch ein dritter teil,  eine auflösung. Doch die habe ich nicht.

Wieder einmal greife ich zur losung der Herrnhuter brüdergemeine:

Ich will des morgens rühmen deine güte; denn du bist mir schutz und zuflucht in meiner not.
Psalm 59,17

Manchmal hilft es, entgegen der eigenen stimmung zu beten. Psalm 59 ist ein “klagelied eines einzelnen”: einer, der zu unrecht beschuldigt wird, ruft zu Gott; auf der einen seite klagt er, auf der anderen erinnert er sich an seinen glauben und versucht so die alte zuversicht zu wecken.
Manchmal hilft das. Wem?

Am morgen, noch vor tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame stätte und betete dort.
Markus 1,35

Sich in die einsamkeit zurückziehen. Viele würden das jetzt gerne tun. Als flucht. Jesus zog sich zurück, um sich auf etwas großes vorzubereiten. Komme ich aus der flucht zurück? Und was will ich dann tun?

Unten am Fluss…

25. 2. 2011

… da legen wir Waffen und Lasten ab. Die neuen Gewänder liegen bereit.

Ist es schon so weit? Hoffentlich haben wir noch Zeit, bis wir die neue Garderobe ausprobieren. Aber mal die Waffen ablegen, man könnte es ja mal versuchen, jetzt schon.

Durchs Feuer gehen

18. 2. 2011

Schadrach, Meschach und Abed-Nego – die drei Männer im Feuerofen: Sie gingen durchs Feuer, weil sie von ihrem Gott nicht abließen. Sie wurden bewahrt. Kaum zu glauben. Aber gut und gern als Spiritual besungen.

Den Sklaven war es ein Hoffnungslied.
Wir wissen heute: Nur wenige der Kinder Israels kamen heil aus dem Feuer heraus.

Winterlied

22. 12. 2010

Auch über den Winter lassen sich schöne Lieder machen, nicht nur über das Frühjahr. Hier der Beweis:

Der Text lässt sich gut verstehen, aber sicherheitshalber der Hinweis: Eine Übersetzung gibt es hier.

Nachtrag: Wer was Echtes sehen will und keine Comic-Bildchen, hier, mit Obama drauf:

Weltweit zappeln

11. 1. 2010

Matt Harding kann nicht tanzen, aber er hüpft und zappelt herum – und hat ein weltweites Projekt daraus gemacht: “Where the hell is Matt?”

Ausführlich bei Wikipedia.

Sein bisher letztes, insgesamt drittes Video bringt ein exotisches Lied – angeblich ist es auf “Bengalisch und beruht auf dem Gedicht Stream of Life (Strom des Lebens) von Rabindranath Tagore aus seinem Werk Gitanjali” (Wikipedia).

Verrückt das Ganze, weltweit angelegt, ohne youtube kaum bekannt – eben typisch 21. Jahrhundert.

Und genau so typisch  die Frage, ob das alles echt ist. Gut gefragt, könnte von mir sein. Ich schaue mir derweil noch einmal das Video an, es ist amüsant und stimmt hoffnungsfroh.

Vielleicht auch Zeit den Sommerurlaub zu planen?
Und wem verdanke ich das mal wieder? Richard Beck und seinem tollen Blog.

Wach bleiben und schlafen!

10. 12. 2009

“Es gibt keine Hoffnung für eine Zivilisation, die jeden Tag mit dem Weckerklingeln beginnt.”

Autor unbekannt.

Von dem wunderbaren Blog “Experimental Theology