Mit ‘Bibel’ getaggte Artikel

Geistlich

19. 4. 2013

Was macht ein Tun oder Denken, einen Text oder eine Veranstaltung “geistlich”?
Ein Bezug zur Bibel oder zwingend ein direktes Zitat aus ihr?
Ein gesprochenes Gebet?
Ein gedachtes Gebet oder eine Meditation?

Wie viele Menschen braucht es, damit etwas “geistlich” wird?
Einen, den einsamen Autor oder mindestens zwei – und dann auch noch in Seinem Namen?

Ich finde diese Frage wichtig für das kirchliche Leben und für die eigene Spiritualität/ Frömmigkeit.
Aber wurde schon erfolgreich eine Antwort gegeben?

Motivationsschub

28. 6. 2012

- Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 6 -

Geh hin zur Ameise, du Fauler;
sieh, was sie tut und lerne von ihr!

Obwohl sie keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrscher hat,
bereitet sie doch ihr Brot im Sommer
und sammelt ihre Speise in der Ernte.

Sprüche Salomos 6, 6 – 7

Dann wollen wir mal schön fleißig bleiben! ;)

Bibel zitieren ohne Stress

27. 6. 2012

Das leidige Urheberrecht macht auch vor der Bibel nicht halt: Manche Bibelübersetzungen dürfen theoretisch nicht kopiert werden. Man sehe hier und schaue unten unter Nutzungsbedingungen. (Einzelne Verse oder Passagen können über Twitter oder Facebook versendet werden; bei den Tageslosungen ist das Zitieren des Bibeltextes erlaubt.)

Es gibt aber “freie” Übersetzungen, zum Beispiel  auf http://www.bibel-online.net/. Der Luthertext von 1912 ist heute jedoch nicht mehr so gut zu verstehen. Da helfen andere Übersetzungen. Die vorletzte Elberfelder (immerhin 1905, aber leichter als “Luther 12″) oder Schlachter 1951. Die Neue evangelistische Übersetzung ist so ähnlich wie die Basisbibel. Leider schreibt sie im hebräischen Teil konsequent den Gottesnamen aus.

Das Gute der anderen Angebote: Die Übersetzungen lassen sich online nachlesen – und die Originale auch.

Siehe auch: “Welche Bibel darf es sein?”

Zweifel einmal andersherum

25. 4. 2012

Und wenn das alles stimmt, was da steht?

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 5

25. 1. 2012

Jesu aber sprach zu seinen Jüngern:

Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter;
der wurde von ihm angeklagt, er würde sein Vermögen verschwenden.
Und er rief ihn zu sich und sprach zu ihm:
“Was höre ich da von dir? Leg die Abrechnung über deine Arbeit vor!
Denn du kannst nicht länger Verwalter sein”

Der Verwalter sprach bei sich selbst:
“Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab.
Für schwere Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich.
Ich weiß, was ich tun will, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen,
wenn ich der Verwaltung enthoben bin.”

Und er rief nacheinander alle zu sich, die bei seinem Herrn Schulden hatten und sprach zu dem ersten:
“Wie viel schuldest du meinem Herrn?”
Er sprach: “Hundert Fass Olivenöl.”
Und er sprach zu ihm: “Hier ist dein Schuldschein, schreib fünfzig!”
Dann fragte er einen andern: “Und du, wie viel Schulden hast du?”
Er sprach: “Hundert Sack Weizen.”
Und er sprach zu ihm: “Hier ist dein Schuldschein,  schreib achtzig.”

Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger im Umgang miteinander als die Kinder des Lichtes .

Lukas 16, 1-8

Vergleichspunkt des Gleichnisses ist der Umgang miteinander. Aber diese Pointe kommt erst am Schluss.  Bis dahin darf man sich wundern.

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 4

2. 11. 2011

Wem soll ich nun die Menschen dieses Geschlechts vergleichen? Und wem sind sie gleich? Sie sind Kindern gleich, die am Markte sitzen und einander zurufen und sprechen: “Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt! Wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint!”
Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der aß kein Brot und trank keinen Wein; da sagt ihr: Er hat einen Dämon! Des Menschen Sohn ist gekommen, der isst und trinkt; da sagt ihr: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, Freund der Zöllner und Sünder !
Und doch ist die Weisheit von allen ihren Kindern gerechtfertigt worden.
Lukas 7, 31-35

Wer sich einmal ehrenamtlich exponiert hat, vielleicht sogar verantwortlich, kennt das:  Die Zuschauer auf der Tribüne pfeifen, egal was passiert. Man kann es eben niemandem recht machen.

Schon vor über 1.900 Jahren hat man das gekannt? Motzen als menschliche Grundkonstante? Erstaunlich.

Das steht für mich auch in diesem kleinen Text, der gerne vernachlässigt wird. Er ist nur bei Lukas und sonst nirgends.

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 3

20. 10. 2011

DAS

stimmt immer noch.

Auch wenn es nicht die Tageslosung ist. Die steht hier.

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 1

28. 9. 2011

So, da haben wir in Europa noch eine absolute Monarchie. (Und keine Aussicht auf Demokratiebewegung?)

Aber auch sonst,  zu Wahlversprechen zum Beispiel, kann man mal über folgende Psalmverse nachdenken:

“Verlasst euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen. “
Psalm 146, 3

“Es ist gut, auf  GOTT zu vertrauen, und nicht sich verlassen auf Menschen.”
Psalm 118, 8

Alles im Fluss? Die Sprache

27. 7. 2011

Wer prüfen möchte, ob eigene oder fremde Texte gut lesbar sind, der greife zum Blablameter. Noch Fragen dazu?

Ich kam über evangelisch.de darauf:  Bibeltexte kommen dort als schwafelfrei durch. Das freut auch den Theomix…

Verschrieben oder verschrieen

25. 5. 2011

Seine Schrift hatte viele Schnörkel, aber sie war gut zu lesen. Trotzdem schrieb Pfarrer P. manchmal unkonzentriert ins Kirchenbuch. Schon ein paar Mal gab es bei Goldkonfirmationen Überraschungen über seine Einträge.

Dieses Jahr: Unsere Bürofachfrau beugt sich übers Kirchenbuch und schlägt die Konfrimationssprüche der Goldkonfirmanden in der Bibel nach. Bei einem fragt sie mich, ob sie richtig gelesen hat. Doch, da steht “Jeremia 16, 9″. Sie hält mir die aufgeschlagene Bibel hin: “Kann das sein?” Ich lese: “so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich will an diesem Ort vor euren Augen und zu euren Lebzeiten ein Ende machen dem Jubel der Freude und Wonne, der Stimme des Bräutigams und der Braut.” Sehr ungewöhnlich.

Theomica kommt gerade zum Kopieren ins Büro. Auch sie entziffert 16,9 und ist erstaunt. Gemeinsam überlegen wir, warum Manfred L. diesen Spruch bekam: Ein Raufbold? Ein frühreifer Frauenheld? Was hatte des Pfarrers Zorn erregt?

Wir plädierten auf Irrtum. Angenommen, Pfarrer P. hätte sich mal wieder vertan, was könnte es dann sein? Jeremia 16,19 vielleicht? “HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not!” Treffer! Sehr gut.

Für den Gottesdienst hatte ich beide Versionen in der Tasche. Manfred L. hat freudig die mit der 19 gewählt.

Anmerkungen
Gold: Nach 50 Jahren. Die Feier ist auch für höhere Jubiläen. Der Rekord liegt bei der Konfirmation bei Jubilieren nach 80 Jahren. (Der Jubilar arbeitet noch am 85-jährigen.)
Kirchenbücher: Seit den Achtzigern machen das hier nicht mehr die Pfarrersleut.


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