Posts Tagged ‘Alltag’

Gott zum Gruß, KW 29/30

26. 7. 2014
  • Freitag: eine Urnenbeisetzung in der Nachbargemeinde und ein Geburtstagsbesuch dort.
  • Sonntag: Gottesdienst mit Taufe, daher in der Kirche was los.
  • Montags: Schreibtischbesteigung mit Hissen der weißen Flagge auf dem höchsten Papierturm.
  • Dienstag:  Zur Schule. Das letzte Mal in diesem Schuljahr.
  • Mittwoch: Geburtstagsbesuch, dann Taufgespräch, Täufling ist 9 Jahre alt. Brauchten wir die Eltern kaum.. ;)
  • Donnerstag: Zwei Abschlussgottesdienste für drei Grundschulen. Danach die Beisetzung des alten katholischen Pfarrers. Ein Tag, an dem man nichts tun musste und trotzdem ins Schwitzen geriet. Nässe von oben kühlte abends. Auch gut.

Gott zum Gruß, KW 20/21

23. 5. 2014
  • Eine Trauung mit Taufe am Samstag.
  • Am Sonntag die Jubiläumskonfirmation. Wie jedes Jahr, interessant zu hören, wie das in früheren Zeiten hier so war. Vom Gottesdienst bis zum Kaffeetrinken sind das ein paar Stunden, die ich gerne gebe…
  • Über die Woche verteilt übliche Termine und ein paar weniger gewöhnliche – wobei das Trauergespräch, wohin gehört das? Genaueres dazu und anderes insgesamt bleibt eh im Analogen und kommt nicht ins Netz….
  • Zack, zack, Sommertemperaturen bis Donnerstag. Für die Gemütslage freundlich. :)
    Seit Donnerstag verregnet. auch gut, dann fliegen keine Pollen.
  • ‘Alterstechnisch’ ist die Blog-Kategorie “Weisheit der Jugend” im Hausse Theomix seit dem Berichtszeitraum abgeschlossen. ;)

Gott zum Gruß, KW 17/18

2. 5. 2014
  • Am Samstag eine schwungvolle Trauung.
  • Sonntag ein kleiner, feiner Gottesdienst.
  • Ab Montag wird es nach den Ferien wieder alltäglicher.
  • Fast gewohnte Abläufe. Wobei ich weiterhin den rappelvollen Dienstag gar nicht schätze.

 

Gott zum Gruß, Osterferien

26. 4. 2014
  • Kleiner Urlaub, vier Tage. Ziel Berlin. Ein besonders herzliches <3 Dankeschön den großzügigen Gastgebern!
  • Danke an Herrn und Frau Tonari, Claudia Sperlich und Susanne Haun. Dank auch an… aber die sind keine Blogger und auch sonst nicht im Netz zu finden.
  • Alte Nationalgalerie (Begegnungen mit Friedrich, Spitzweg, Menzel und Konsorten); Nikolaiviertel, wieder einmal; Lankwitz; Jüdisches Museum; Tiergarten; Gendarmenmarkt; Galerie Lafayette; Wedding; Hellersdorf.; Zentrum, immer wieder.
  • Rückkehr: Alles friedlich.
  • Gründonnerstag: Abends Abendmahl an Tischen in der Vakanzgemeinde; Herausforderung an die Spontaneität, weil ich Dinge nicht wusste. Alles ging gut und hat Spaß gemacht.
  • Karfreitag: Zwei Gottesdienste in der eigenen Gemeinde.
  • Ostersonntag: Abendmahlsgottesdienst in der Vakanzgemeinde.
  • Ostermontag: Eigentlich für Vakanz geplant, aber dort wurde gewählt.
  • Ja, es wurde gewählt! Wirklich. Für die Pfarrstelle der Vakanzgemeinde. Jetzt dürfte klar sein: Es beginnt für mich wirklich die zweite Halbzeit dort!
  • Ein lohnender Fußweg am Karsamstag, zur Nachahmung empfohlen, mehr berichte ich demnächst.
  • In der Woche nach Ostern Termine, privat und beruflich gemischt.

 

 

Berlin, Galerie Lafayette, innen

Berlin, Galerie Lafayette, innen

Gott zum Gruß, KW 13/ 14

4. 4. 2014
  • Beim sonst so vollen Freitagvormittag fallen anderthalb Termine aus. Zugleich sind nur an diesem Freitag zwei Geburtstagskinder zu feiern und bei der Ankunft zu Hause wartet bereits ein Sarg  Bestattungstermin auf mich. So kann es kommen.
  • Von Montag bis Mittwoch führt mich eine Fortbildung ins Haus Villigst nach Schwerte. Beknante Kolleginnen und Kollegen wiedersehen und neue kenne gelernt. Und dazwischen noch altes wissen aufgefrischt und neues erworben (oder erspielt -immer diese Rollenspiele).
  • Zu Hause wartet, natürlich, Arbeit. Die Vakanzvertretungsgemeinde ist auf dem Weg die Vakanz zu füllen.
  • Zur Bestattung braucht es ein Gespräch und die Vorbereitung.

Gott zum Gruß, KW 12/13

28. 3. 2014
  • Eine richtig schöne Abifeier konnte ich miterleben: Kind 1 ist durch, hat kräftig bei der offiziellen Feier mitgemischt und wurde belobigt. Was Elternherzen höher schlagen ließ. Durchaus…
  • Wie ging es mir damals eigentlich frisch nach dem Abitur? Manno, ist das lange her… Die Feier war nicht dolle, der Zusammenhalt in der Jahrgangsstufe auch nicht. Die Zeiten haben sich geändert, heutzutage schlonzt man auch nicht mehr mit nato-oliven Parkas durch die Gegend. ;) Und sonst so: Ich erinnere mich an große Erleichterung. 
  • Montag ein kleiner Abstecher in die große Stadt Köln.
  • Und dann – rutsch –  in die gewöhnliche Arbeit. Wenn auch gewöhnlich, so doch schön und aufbauend…

Gott zum Gruß, KW 11/12

21. 3. 2014
  • Dass ich diesen Freitag überstanden habe. Ich habe mir im Vorfeld so einen Schiss vielleicht noch mehr Stress gemacht.
  • Sechs Termine wie sie unterschiedlicher nicht sein können, mit Menschen von 6 bis 93. Im Nachhinein: In jeder Situation war es und ging es mir gut. Nur, diese sechs Termine hätten auch auf zwei Tage verteilt sein können.
  • Samstags auf dem Missionale, auch aufbauend. (Für das Klima aufschlussreich: HAPPY in der Missionale-Edition.)
  • Am Sonntag ein ganz normaler Gottesdienst. Einfach schön, beschwingend, und, ja, doch, es geht, mit meiner Kreativität.
  • Der Dienstag, mal wieder rappelvoll. Die Vorkonfirmanden (Viertklässler ganz lieb). Mit den Konfirmanden: entspannt.
  • An anderen Tagen ist es in dieser Woche etwas ruhiger. Auch mal schön…
  • Und warum sind die Smileys jetzt so flatsch-batschi? WordPress, was soll das?
  • So nebenher: Das “Gefällt mir” bei Kommentaren habe ich abgeschaltet. Nur wenige haben sie ein paar Mal genutzt. Zu jedem Kommentar eine Zeile mehr – das bläht alles nur auf…

Neue Bereiche der Theologie

23. 1. 2014

“Theologie zu treiben”, das habe ich gelernt. In gewisser Weise kann ich das und tue es gerne. Um nicht zu sagen “mit Leidenschaft”.

Aber manches habe ich nicht gelernt und möchte es gerne:

Wie die Theologie aussieht, wenn ich müde bin. Vielleicht wirklich wie eine Tasse Milchkaffee, ein Espresso  oder der “Aus”-Knopf am PC?

Wie weit da noch Theologie ist, wenn ich in Zeitdruck bin. Geht das, komprimierte Theologie?

Was Theologie unter den Bedingungen eines vielfältigen Arbeitstags bedeutet, mit völlig unterschiedlichen Themen?

Hier gäbe es noch einiges nachzudenken.

Gar kein Problem mit den neuen Medien. Das Evangelium ist auf Kommunikation angelegt. Nur sollten manche sie besser nutzen. Die Stimme der moderaten, vernunftgeleiteten Universitätstheogie fehlt mir.

Und auch das “böse” Gesichterbuch. Ich arbeite für eine Bewegung, die in ihren Ursprüngen einen Gefangenentransport als Werbeveranstaltung für lebensrettende Maßnahmen an der Seele genutzt hat.  (Apostelgeschichte 27/28). Da darf man auch bei Facebook herumreiten.

Womit wir doch auf einmal mitten in theologischen Fragen sind. Na bitte!

Gott zum Gruß, KW 2/3

17. 1. 2014
  • Fuß fassen in der momentan zweiten Hälfte des Berufs. Wahrnehmen, zur Seite legen, sein Teil tun. Dann bleibt das Schöne um so länger.
  • Hätte die freundliche Leihschenkerin beinahe den kommunikativen Termin im  Hause Theomix vergessen. Gut, dass es doch noch ging. (Siehe gestern in kursiv ;) )
  • Auf Facebook entdeckt: Not going to church because of the “hypocrites” is like not going to gym because of the “out of shape people”.
  • Jan Josef Liefers regt sich darüber auf, dass aus seiner Äußerung, man solle den Münsteraner Tatort beenden, bevor die Leute ihn Leid sind, einen angedrohten baldigen Stopp macht. als politisch bewusster Mensch kann ich nur sagen: Das lullt mich nicht im Geringsten ein. Mit Münster-Tatort ist das Leben nur viel lustiger.
  • Manche Blogger haben und machen ganz schön Kummer. Was ich da von Hans Otto H. mitbekomme, betrübt mich. Ein neuer Name auf meiner Liste – er bat auch darum, und wer mittun möchte, kann das tun, ohne Rückmeldung. Beten ist ja für Kopf/Herz so eine Sache: Es nutzt nichts und bewegt viel.

Heilige des Alltags

6. 12. 2013

Heilige des Alltags: Manchmal nimmt man liebe und freundliche Menschen wahr und ahnt nicht, was sie mit sich herumtragen. Eine Geschichte, eine Sorge, eine Not hätte sie klein oder aggressiv oder giftig machen können. Und dann haben sie ihre Geschichte, ihre Sorge, ihre Not – niemand ahnt etwas – und sie strahlen Gutes aus.

Unbekannt sind sie manchmal auch, weil wegen Seelsorgegedöns keine Namen da stehen dürfen und die Geschichten hinter den Namen auch nicht, weil man auf Namen käme. Was dann dem Seelsorgegedöns widerspräche – einfach weil Seelsorge doch kein Gedöns ist.

Sie sind unerkannt, unbekannt und es gibt sie. Ich hatte vor ein paar Tagen eine Begegnung und um niemanden (mich eingeschlossen) wegen der Seelsorge auch nur annähernd in Schwierigkeiten zu bringen, eine alte Geschichte.

Ein liebenswerter alter Mann, für jeden ein freundliches Wort, mit Witz und Augenzwinkern. Seine Frau war vor Jahren gestorben. Im Kreise gleichalter Damen – und da hatte er Auswahl – war er ein  Charmeur, ein liebenswerter Hahn im  Korb. Wenn er redete, klang es komisch: ein Dialekt östlich der Elbe färbte die Sprache.

An einem Abend, nach dem Kreis in der Gemeinde damals, gab es noch ein gemütliches Treffen und der Wein löste seine Zunge. Er erzählte, unter welch abenteuerlichen Umständen er von dort nach hier kam. Er war Soldat. Hat sich durchgeschlagen, eine Soldat-Schwejk-Variante. Seine Frau war zu Hause. Hat sich aufgemacht gen Westen, die Front hat den Treck überrollt. Irgendwann hatten sie sich wieder. Und irgendwann, irgendwann, viel später, hat die Frau ihrem Mann gestanden, dass sie von Rotarmisten vergewaltigt worden war. Sie fühlte sich schuldig. Hatte Angst mit sich herumgetragen, ihr Mann werde sie verstoßen. Er, das Herz auf dem rechten Fleck, hat doch gewusst, welche Umstände dazu geführt hatten. Und dann lagen sie sich heulend in den Armen, minutenlang. Versöhnt über etwas, wofür keiner der beiden etwas konnte.

Er hatte beim Erzählen feuchte Augen bekommen. Ich, damals noch kopfbetonter als heute, war tief berührt.

Manchmal, habe ich daraus gelernt, manchmal nimmt man liebe und freundliche Menschen wahr und ahnt nicht, was sie mit sich herumtragen. Eine Geschichte, eine Sorge, eine Not hätte sie klein oder aggressiv oder giftig machen können. Und dann haben sie ihre Geschichte, ihre Sorge, ihre Not – niemand ahnt etwas – und sie strahlen Gutes aus.

So auch neulich bei…, aber ihr wisst schon, Seelsorgegedöns. ;)

Nachtrag (habe ich in einem Kommentar geschrieben): Die Wüstenväterlegenden schicken Mönchsschüler oft zu einem Heiligen in der Stadt. Unter der genannten Adresse finden sie einen Schuster, der still und bescheiden das lebt, was der Schüler erstrebt. Ich vergaß zu erwähnen: Der sympathische Herr war im Berufsleben Schuster gewesen. ;)

Woche halb und halb

24. 8. 2013

Eigentlich war noch gar nicht so viel los. Und trotzdem: Alles Mögliche war zu klären. Arbeit hier und da. In der Freizeit schöne Begegnungen.

Heute braucht es etwas Musik zum Abspannen.

auch schön

23. 8. 2013

manchmal bin ich alles unendlich leid
manchmal freu ich mich riesig und weiß nicht warum

meist bin ich irgendwo dazwischen
alltag kann auch schön sein

Hundert Tage – und jetzt?

22. 6. 2013

Meinen guten Vorsatz habe ich umgesetzt und den Mund gehalten, was den Papst betrifft. Sogar im analogen Leben. es ist auch still geworden um ihn. Der Alltag hat sich wohl auch im Vatikan eingeschlichen.

Papst Franziskus hat “Duftmarken” gesetzt, damit die Richtung gewiesen, von liturgischer Korrektheit hin zur Gemeinschaft. Finde ich in Ordnung. Soll er so weitermachen. Es tut seiner Kirche gut. Auch die Ausrichtung an  Armen und Randsiedlern ist für jede Kirche wichtig.

Zwei Links:

zum Internet-Hausblatt: Der bescheidene Brückenbauer

Süddeutsche Zeitung: Der Papst der Bescheidenheit

Wer zu googeln weiß, wird noch andere finden.

Schlechtes Gewissen

18. 4. 2013

Auch eine Alltagserscheinung?
Das schlechte Gewissen. Es meldet sich verzögert (1. Variante) oder schnell (2. Variante)

Erste Variante: Unerledigtes sammelt sich. Im Zwischenmenschlichen bringt das kein gutes Gefühl. Wenn ich dann nichts daran tue und entweder mit Vorschubhandlungen eine Klärung verzögere oder mich mithilfe irgendwelcher (auch nichtmaterieller) Stimulationen davor drücke, dann meldet sich irgendwann das schlechte Gewissen.

Zweite Variante: Schuldbewusstsein rührt sich (“Das hättest du nicht tun dürfen!” Oder “Jenes hättest du tun müssen!”) Dann meldet sich das schlechte Gewissen schnell.

Letzten Endes habe ich keine Lösung für das Problem. Aber deswegen mache ich mir kein schlechtes Gewissen.

Kommentar zur Lage im Blog

1. 4. 2013

Einen Beitrag noch aus einer (eigentlich vergangenen Reihe) kommt morgen. Dann habe ich sie durch, die Reihen und Fortsetzungsgeschichten. Das war lange. Fortbildung, Urlaub, Fastenzeit – jetzt habe ich Lust, (wieder) wild drauflos zu bloggen.

Vierzig mal Alltägliches. Das war interessant. Meist kurz und knackig. Auch mit Füllseln, mehr beim Gesprochenen. Ob das gut ist? Für meinen Stil? Die flotte Schreibe macht mir Laune, das sag ich euch! :)

Ich freue mich darauf, mal wieder anderes einzustellen, Musik, Fotos und so weiter.

Einerseits: 40xalltag war mir persönlich zu lang. – Gerade das macht den Verzicht aus. Das ist die andere Seite

Genießt den zweiten Ostertag!


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