Wortt und Musick

8. 10. 2014

EIGENTLICH-14-10a

Nach Brüssel gehen

8. 10. 2014

Nach Brüssel gehen – wäre für die einen Strafe, für die anderen Traumerfüllung.

Und bei dir so?

Relevanzcheck per Umkehrschluss 5

7. 10. 2014

die axt im zimmer
erspart den mann im haus.

ich kann eh mit äxten nicht umgehen…

Du ahnst dein Glück…

6. 10. 2014

…und weißt erst hinterher,
dass es wirklich Glück war
und nicht wiederkommt.

So verstehe ich das Lied von Chima und deswegen wohl berührt es mich. Obwohl ich das besungene Bad nicht kenne.

Genießt die Woche, freut euch an diesem Tag!

Heute vor 150 Jahren…

4. 10. 2014

… war der 4. Oktober 1864.

Feiertäglichen Glanz…

3. 10. 2014

…bietet der 3. Oktober nur begrenzt für mich. Immerhin, wenn er nicht auf den Sonntag fällt, habe ich richtig frei.

Der Blick soll sich auf einen Moment in 14 Tagen richten. Am Abend des 17. Oktober soll sich feiertäglicher Glanz ausbreiten. Es ist wieder einmal so weit und ich (oder wir) lade(n) ein:

EIGENTLICH-14-10a

Voll erwischt

2. 10. 2014

Da hetze ich nach Schwerte, nach Villigst, ins Pastoralkolleg. Seit ein paar Jahren bin ich als Vertreter meines Kirchenkreises eingeladen. Ich komme gern, es wird das Programm des übernächsten Jahres geplant, viel diskutiert und angeregt,. Wie es sich gehört, beginnt der offizielle Teil mit einer Andacht. Oft schon war sie für mich eher eine Pflichtübung, – wenn noch die Gedanken halb auf der Autobahn sind. Diess Jahr war ich sehr zeitig und hatte mich vorher akklimatisiert..

Der Dozent hält eine interessante Andacht über Lukas 12, 22 – 31. Ein Gedanke: Das verworfene “Sorgen” wird klarer, wenn man in die lateinische Übersetzung schaut: Dort steht nicht “curare”, “sorgen in Verantwortung”, sondern “solicitare”, “in sorgender Unruhe umhergetrieben werden”. Das leitet seine Strophenauswahl:

Wir singen die 1.,´ 5. und 7. Strophe von “Wer nur den lieben Gott lässt walten”von Georg Neumark:

1)
Wer nur den lieben Gott lässt walten
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,
der hat auf keinen Sand gebaut.

2)
Was helfen uns die schweren Sorgen,
was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.

3)
Man halte nur ein wenig stille
und sei doch in sich selbst vergnügt,
wie unser’s Gottes Gnadenwille,
wie sein Allwissenheit es fügt;
Gott, der uns sich hat auserwählt,
der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

4)
Er kennt die rechten Freudenstunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir’s uns versehn,
und lässet uns viel Guts geschehn.

5)
Denk nicht in deiner Drangsalshitze,
dass du von Gott verlassen seist
und dass ihm der im Schoße sitze,
der sich mit stetem Glücke speist.
Die Folgezeit verändert viel
und setzet jeglichem sein Ziel.

6)
Es sind ja Gott sehr leichte Sachen
und ist dem Höchsten alles gleich:
Den Reichen klein und arm zu machen,
den Armen aber groß und reich.
Gott ist der rechte Wundermann,
der bald erhöhn, bald stürzen kann.

7)
Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Auch die Melodie trägt.

Das Lied erwischt mich voll, plötzlich entstehen Feuchteflecke in den Augenwinkeln: Genügend Sorgen waren da, die anderer, auch eigene und familiäre. Manches läuft einem hinterher. Der Text, die Worte: elementar. Und ich denke an einige, denen diese Worte gut tun können.

Einem Menschen habe ich sie zugeschickt, sie haben geholfen, obwohl zuvor wenig in diese Richtung geprägt hat. Das verdoppelt für mich die Wirkung dieser Worte. Ganz wie Georg Neumark das gedichtet hat. Irgendwie.

Schicksal? Kreislauf?

1. 10. 2014

Der Student ist am Studienort bestens versorgt, was die Infrastruktur betrifft. Doch fast jedes Wochenende fährt er zig Kilometer,  um den Heimatort  zu besuchen. Mit dem eigenen Auto. Das Semesterticket nutzt er nicht. Er muss auch in die Heimat, weil er dort einen Nebenjob hat. Ohne den könnte er sich das Auto nicht leisten. Montags in aller Früh oder sonntags spät fährt er zurück.

Sein Freundeskreis ist auch in der Heimat. Ein wenig leidet er darunter, dass er am Studienort keinen Fuß auf den Boden bekommt. Aber er ist ja gezwungen wochenends zu jobben.

Wer den Widerspruch auflöst, kriegt einen Viertel ökologischen Fußabdruck. ;)

Relevanzcheck per Umkehrschluss 4

30. 9. 2014

die dicksten bauern
haben die dümmsten kartoffeln.

hat jemand schon die kartoffeln interviewt?

Manchmal auch Populäres

29. 9. 2014

Manchmal finde ich einen Nummer-Eins-Hit gut. Auch wenn ich ihn ein Dutzend Mal gehört habe.

Wenn das Leben so bittersüß daherkommt wie hier, dann will ich nicht nur ein Stück dunkle Schokolade zum Espresso legen, dann weiß ich/ glaub ich/ fühle ich, dass ich mit dem Leben verbunden bin und Gott es gut mit mir meint. Das ist untheologisch und trotzdem grüßt die Gnade.

Habt eine erfrischende, wohltuende Woche!

manches andere bleibt im herzen

27. 9. 2014

oder: gott zum gruß, allerletztes mal, im rückspiegel

schulgottesdienste,
tor zum glück

diese konfirmanden,
ein geschenk

gespräche,
dankbar

und in sommerwärme
unter der linde
kindern von jesus erzählen
die letzte geschichte

dieser abschied
von den schultern fällt die last
und manches andere bleibt  im herzen

und morgen wird der neue kollege eingeführt. meine besten wünsche für ihn und die gemeinde.

ein tag

26. 9. 2014

oder: gott zum gruß, letztes mal, im rückspiegel
auch für gabi schuffert ;)
und für manche andere

diese betrachtung liegt ein paar monate zurück.

tag 1
7:30 aus dem haus
8 – 9:20 schule
10 – 12 pfarrkonvent 26 km entfernt
12:40 zu hause, 14:25 ab zur vakanzgemeinde
15-16 vorkonfirmanden
16:30 – 17:30 eigentlich sprechstunde, die ich lieber bei der kindergruppe verbringe
18 – 19 konfirmanden

19:15 – 19:35 zuhause
20:00 – 21:30 ökumenischer kreis in der 1. gemeinde

tag 2
17:15 aus dem haus
18:00 – 21:00 ein arbeitksreis des kirchenkreises
21:40 zuhause

ein tag
der zu voll ist

und dann ein tag
fast nur am schreibtisch

ich finde das ungesund
und bin froh
dass es begrenzt ist

das war mitten im treiben bei den nachbarn.
es hat ein ende gefunden und wie bin ich froh, stress herum.
manches andere bleibt im herzen.

Relevanzcheck per Umkehrschluss 3

25. 9. 2014

was du nicht fügst
dass andern zu
das will auch keinem man dir tu.

liegt fast auf der hand.

Umkleidekabine

24. 9. 2014

Losung und Lehrtext für Mittwoch, 24. September 2014

Der HERR hat mich gesandt, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden.
Jesaja 61,1.3

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Matthäus 11,28

Besiege das Böse durch das Gute

23. 9. 2014

Lass dich nicht vom Bösen besiegen,
sondern besiege das Böse durch das Gute!
Bibel, Brief des Paulus an die Römerbrief, Kapitel 12, Vers 21

Das ist leicht gesagt und schwer getan.
Der Verfasser, Paulus, traut es der christlichen Gemeinde in Rom zu. Und wir sollten es uns und anderen Menschen auch zutrauen. Oder zumuten: Dem Bösen widerstehen, indem wir das Gute tun. Wir können das. Wir müssen nicht die Aggression ausleben. Wir müssen nicht nachkarten. Es geht.

Gerade im Kleinen ist es nötig. Die schlechte Laune der Arbeitskollegen, die dumme Bemerkung der Nachbarin, das kann ich freundlich erwidern. Nur: es ist so anstrengend. Es entspricht oft nicht dem ersten Impuls. Das erste Signal ist oft: Ich werde stocksauer. Was mir dann hilft, ist, das böse Gefühl vorüberziehen lassen. Und dann kann ich überlegen, was ich tun kann, damit die Lage gut wird.

Gerade im Kleinen ist es nötig, doch oft helfen mir die großen Beispiele: dass Menschen sich versöhnen, die eigentlich Feinde sein können. Wie Phyllis und Aisha. Beide sind Mütter.
Phyllis Rodriguez hatte einen Sohn. Greg ,35 Jahre. Er hat im World Trade Center gearbeitet, 103. Stockwerk. Am 11. September 2001 ist er dort verbrannt, zusammen mit bald dreitausend anderen Menschen.
Aisha el-Wafi hat auch einen Sohn. Zacarias. Er sitzt im Gefängnis. Er hatte sich für die Attentate vorbereitet, aber war ein paar Tage vorher entdeckt und festgenommen worden. Seine Mutter hatte davon keine Ahnung gehabt.
Sie schämte sich für ihren Sohn.
Sie wollte die Angehörigen von Menschen kennen lernen, die durch die Attentate gestorben sind. Und ihr Mitgefühl ausdrücken. So fand sie Phyllis. Die beiden lernen sich kennen, erzählen einander von ihren Söhnen. Weinen miteinander. Werden im Laufe der Zeit zu Freundinnen.

Und dann der Gerichtsprozess gegen Zacarias. Der Staatsanwalt plädiert auf Todesstrafe. Aber 35 Angehörige von Opfern wurden zu Fürsprechern für ihn. Er war ja nicht beteiligt . Er war ja schon im Gefängnis, als die Attentate passierten.
Außerdem: „Unsere Angehörigen werden dadurch nicht wieder lebendig, dass er stirbt.“ Vergeltung hilft niemand. Was wir brauchen ist Versöhnung.
Auch Gregs Vater hat ein solches Plädoyer gehalten. Dieser Einsatz hatte Erfolg. Zacarias blieb am Leben. Er hat jetzt eine lebenslange Gefängnisstrafe. Und die Mütter arbeiten miteinander für Versöhnung.

(Siehe http://theforgivenessproject.com/stories/phyllis-rodriguez-aicha-el-wafi-usa/
Informationen auf Deutsch: https://de.lifestyle.yahoo.com/freundschaft–aicha-el-wafi-und-phyllis-rodriguez-162326133.html )

Oder die Angehörigen der ermordeten Jugendlichen in Israel und Palästina: während das für die Mehrheit auf beiden Seiten Anlass war, zu den Waffen zu greifen, haben sich Angehörige der Jugendlichen von beiden Seiten getroffen und sich gegenseitig getröstet. (http://forward.com/articles/201500/families-of-slain-israeli-and-palestinian-teens-tu/

Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute! Wir können es. Wir können es versuchen. Und wir können einander dazu ermutigen.

Eine gute Zeit in diesem Herbst!

Andacht im Gemeindebrief (September bis November 2014)


Susanne Haun

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