psalm psalm gebet

15. 10. 2014

unsere gebete sind weichgespült, herr
in denen schwebst du oben
und wir haben nur wenige bilder für dich

verhalten beten wir um gerechtigkeit
und wünsche, die tyrannen mögen staub fressen
verlaufen im sand leerer herzen

verhalten beten wir um frieden
und dass du schwerter zerbrichst
haben wir gelernt zu übersehen

herr, lass uns die weichgespülten worte verlernen
und schenke uns wieder die kraft wüster psalmen
damit unsere gebete uns wieder bewegen

denn wer dir berserkerwut andichtet
traut dir wenigstens etwas zu
und ringt mit einem unbequemen gott

Relevanzcheck per Umkehrschluss 6

14. 10. 2014

Ein Glück geht häufig zu zweit.

Ah ja…

Herbstliche Musik

13. 10. 2014

Vielleicht gibt es Musik, die zum Herbst passt. Dies Stück gehört dazu:  Henri Salvador, Jazz Méditerranée.

Sich an die Wärme erinnern und wissen, wie vergänglich das ist, was wir gerade erleben.

Das kann ich auch im Winter, Frühjahr oder Sommer, aber im Herbst wird es doppeldeutlich.

Freut euch des Lebens, mit verhaltenem Schwung. .. ;)

Eine Arbeitswoche voller Melodie!

Fremdsprache am Rande der Vorstellungskraft

11. 10. 2014

“Eine Schrift, die von rechts nach links geht? Die gibt es nicht,  das geht doch nicht.”
Kind, 10 Jahre, als ich etwas über die hebräische Sprache erzählte

Wieder mal Übersichtshilfe

10. 10. 2014

Ich freue mich über neue Abonnenten. Und weil es so ein alter Blog ist, mit 1.700 Einträgen und 1.000 Kategorien, kann es nützen, das Forschen in der Vergangenheit strukturell zu unterstützen.

Seit Ende Mai sind über 20 Abonnenten über wordpress gekommen, eine Handvoll über tumblr und facebook und ganze zwei per Mail. Herzlich willkommen!

Wenn ihr die rechte Leiste heruntergeht, ist als erstes wichtig die Schnelle Übersicht. Sie soll halten, was sie verspricht. Mir liegt vor allem -Grundlegendes am Herzen.  Dort findet ihr ein paar Beiträge, die nach meiner Meinung am besten klären, wie ich so ticke…

Weiter darunter findet ihr die Seiten. Vor allem Lebenslauf und Wer schreibt da? können helfen, die Neugier von meiner Person abzuwenden und auf den Bloginhalt zu richten.

Ein älterer Beitrag erzählt noch ein bisschen mehr.

und jetzt hinein ins Vergnügen, ihr Abonnenten! Manchmal ist ein Rückblick erlaubt, eigentlich jederzeit.

 

Ans unbewusst bestimmte Ziel

9. 10. 2014

Wilhelm Busch:
Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübtem Hinterbein
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
dem Winde sie zum leichten Spiel,
sie ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn,
und leis verknüpft ein zartes Bändchen
den Schäfer mit der Schäferin.

Wortt und Musick

8. 10. 2014

EIGENTLICH-14-10a

Nach Brüssel gehen

8. 10. 2014

Nach Brüssel gehen – wäre für die einen Strafe, für die anderen Traumerfüllung.

Und bei dir so?

Relevanzcheck per Umkehrschluss 5

7. 10. 2014

die axt im zimmer
erspart den mann im haus.

ich kann eh mit äxten nicht umgehen…

Du ahnst dein Glück…

6. 10. 2014

…und weißt erst hinterher,
dass es wirklich Glück war
und nicht wiederkommt.

So verstehe ich das Lied von Chima und deswegen wohl berührt es mich. Obwohl ich das besungene Bad nicht kenne.

Genießt die Woche, freut euch an diesem Tag!

Heute vor 150 Jahren…

4. 10. 2014

… war der 4. Oktober 1864.

Feiertäglichen Glanz…

3. 10. 2014

…bietet der 3. Oktober nur begrenzt für mich. Immerhin, wenn er nicht auf den Sonntag fällt, habe ich richtig frei.

Der Blick soll sich auf einen Moment in 14 Tagen richten. Am Abend des 17. Oktober soll sich feiertäglicher Glanz ausbreiten. Es ist wieder einmal so weit und ich (oder wir) lade(n) ein:

EIGENTLICH-14-10a

Voll erwischt

2. 10. 2014

Da hetze ich nach Schwerte, nach Villigst, ins Pastoralkolleg. Seit ein paar Jahren bin ich als Vertreter meines Kirchenkreises eingeladen. Ich komme gern, es wird das Programm des übernächsten Jahres geplant, viel diskutiert und angeregt,. Wie es sich gehört, beginnt der offizielle Teil mit einer Andacht. Oft schon war sie für mich eher eine Pflichtübung, – wenn noch die Gedanken halb auf der Autobahn sind. Diess Jahr war ich sehr zeitig und hatte mich vorher akklimatisiert..

Der Dozent hält eine interessante Andacht über Lukas 12, 22 – 31. Ein Gedanke: Das verworfene “Sorgen” wird klarer, wenn man in die lateinische Übersetzung schaut: Dort steht nicht “curare”, “sorgen in Verantwortung”, sondern “solicitare”, “in sorgender Unruhe umhergetrieben werden”. Das leitet seine Strophenauswahl:

Wir singen die 1.,´ 5. und 7. Strophe von “Wer nur den lieben Gott lässt walten”von Georg Neumark:

1)
Wer nur den lieben Gott lässt walten
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,
der hat auf keinen Sand gebaut.

2)
Was helfen uns die schweren Sorgen,
was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.

3)
Man halte nur ein wenig stille
und sei doch in sich selbst vergnügt,
wie unser’s Gottes Gnadenwille,
wie sein Allwissenheit es fügt;
Gott, der uns sich hat auserwählt,
der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

4)
Er kennt die rechten Freudenstunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir’s uns versehn,
und lässet uns viel Guts geschehn.

5)
Denk nicht in deiner Drangsalshitze,
dass du von Gott verlassen seist
und dass ihm der im Schoße sitze,
der sich mit stetem Glücke speist.
Die Folgezeit verändert viel
und setzet jeglichem sein Ziel.

6)
Es sind ja Gott sehr leichte Sachen
und ist dem Höchsten alles gleich:
Den Reichen klein und arm zu machen,
den Armen aber groß und reich.
Gott ist der rechte Wundermann,
der bald erhöhn, bald stürzen kann.

7)
Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht
auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Auch die Melodie trägt.

Das Lied erwischt mich voll, plötzlich entstehen Feuchteflecke in den Augenwinkeln: Genügend Sorgen waren da, die anderer, auch eigene und familiäre. Manches läuft einem hinterher. Der Text, die Worte: elementar. Und ich denke an einige, denen diese Worte gut tun können.

Einem Menschen habe ich sie zugeschickt, sie haben geholfen, obwohl zuvor wenig in diese Richtung geprägt hat. Das verdoppelt für mich die Wirkung dieser Worte. Ganz wie Georg Neumark das gedichtet hat. Irgendwie.

Schicksal? Kreislauf?

1. 10. 2014

Der Student ist am Studienort bestens versorgt, was die Infrastruktur betrifft. Doch fast jedes Wochenende fährt er zig Kilometer,  um den Heimatort  zu besuchen. Mit dem eigenen Auto. Das Semesterticket nutzt er nicht. Er muss auch in die Heimat, weil er dort einen Nebenjob hat. Ohne den könnte er sich das Auto nicht leisten. Montags in aller Früh oder sonntags spät fährt er zurück.

Sein Freundeskreis ist auch in der Heimat. Ein wenig leidet er darunter, dass er am Studienort keinen Fuß auf den Boden bekommt. Aber er ist ja gezwungen wochenends zu jobben.

Wer den Widerspruch auflöst, kriegt einen Viertel ökologischen Fußabdruck. ;)

Relevanzcheck per Umkehrschluss 4

30. 9. 2014

die dicksten bauern
haben die dümmsten kartoffeln.

hat jemand schon die kartoffeln interviewt?


Susanne Haun

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