Archive for the ‘Kopf und Herz’ Category

TdoD14: Mein kurzer Rückblick

16. 9. 2014

Als ich das schrieb, ahnte ich nicht, dass die Blog- und Berufskollegin ihren Bericht in die Welt schickt. Hier ist meiner, kürzer und – na ja… Danke, Hohesundtiefes! Du hast’s drauf… ;)

Tag des offenen Denkmals 2014: Kann es Routine werden, dass dieser Tag gelingt? Mir kommt es so vor. Dabei ist jedes Jahr viel Arbeit damit verbunden: Kuchenspenden, eine Küsterin unter Dauerbelastung, ein Pfarrer mit leichter Überforderung – und hinreißende Musik vom DUO Feschmir. So auch wieder dieses Jahr. Ein herzlicher Dank allen Genannten und Mitgemeinten!

Ein  Mini-Bloggertreffen war es auch: Hohesundtiefes hatte sich auf den Weg gemacht und war dabei.

Da im Mittagsloch keine Besucher da sind (aber ab halb zwei fast durchgehend bis kurz vor vier), haben wir Zeit für eine langen Plausch. Es gibt Kaffee, da geht es uns noch mal so gut.  Und: . die Dame ist nicht nur vielseitig, tiefgründig, freundlich und humorvoll, sie hat – wie sie in der Mitte ihres Beitrags verkündet – wirklich das Zeug zum heißen Feger. ;)

 

Sonntag – der Himmel ist nah…

15. 9. 2014

theomix:

So schön und gründlich hat noch niemand einen Tag des offenen Denkmals in Kircheib beschrieben. Ich danke herzlich!

Ursprünglich veröffentlicht auf Hohes und Tiefes:

…und er ist bunt! ;-)

Aber lasst mich mal von vorn erzählen… Theomix hatte eingeladen, und ich bin gern gefolgt, denn ich hatte endlich einen freien Sonntag – heisst: nicht selbst auf die Kanzel – also bin ich nach Kircheib gefahren, in die kleine romanische Kirche.

Und weil Kircheib am Asbach der Welt ist (OK, nur fast Asbach…) komme ich ein wenig verspätet an – zum Anfangslied des Festgottesdienstes. Aber es ist genau richtig so, so soll es sein, denn dieses Lied ist wie für mich gemacht. Heute gespielt vom Duo Feschmir (Akkordeon für den stabilen Grund und Geige für die Lebensfreude) und wir singen: ‘Ich sing’ dir mein Lied – in ihm klingt mein Leben…”

…und da bin ich wieder: in der 4. Strophe… “Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben. Die Höhen, die Tiefen hast du mir gegeben.” …und ja, da bin ich, mitten…

Original ansehen noch 607 Wörter

Der Hunger, das Leben

15. 9. 2014

Von ihrer ersten CD/ LP:

Tracy Chapman, All That You Have Is Your Soul

Alle Lieder dieses Albums finde ich gut zum Anhören, “Talking ‘about a revolution” schlug damals ein – aber dieses Lied hier ist für mich das Beste.  Ein elementarer Text (leider in der Eile so genuschelt), nur wenige Instrumente – und diese Stimme, zwischen zerbrechlich und stark.

Nach Langem wiedergehört – und sofort wieder ergriffen. Wenn ich in profan sagen sollte, was mich angetrieben hat aus dem Studium in den Beruf, was ich weitergeben kann und soll, was mich im Grunde immer noch  hoffen und manchmal auch verzweifeln lässt – ja, du meine Güte, besser kann es nicht gesagt werden, hört es einfach noch mal an…

Mit Dank an, sie weiß schon, die uns damals die CD geschenkt hat. <3

Hüpfburg

12. 9. 2014

Losung und Lehrtext für Freitag, 12. September 2014

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.
Psalm 18,30

Wir überwinden weit durch den, der uns geliebt hat.
Römer 8,37

Ein Mal Turbo mit alles

8. 9. 2014

Die Ferien sind herum, der Urlaub war vergnüglich und jetzt beginnt der Schulalltag im hiesigen Bundesland. Ich steige wieder ins relativ normale Bloggen ein.

Heute ein Funkstück mit Turbo – und der will gar nicht so recht zum Text passen: Liebeskummer der härtesten Stufe. In den Sommerferien des Landes hatte ich mit Menschen zu tun, die Kummer hatten. Auch Liebeskummer kam vor, vielleicht sogar härteste Stufe. An die denke ich jetzt und meine, sie könnten sich ja mal das Lied reinziehen Und sich in Schwung bringen lassen. Manchmal muss auch Ablenkung sein.
Und alle anderen auch: einen frischen, kräftigen Start in die Arbeitswoche!

Sommerferien 2014

27. 7. 2014

Es kommt schon noch Neues in nächster Zeit, aber…

eine alten Pausengewohnheit lebt auf:

Wenn das rheinland-pfälzische Kultusministerium die Sommerferien des Landes ausruft, hört dieser Blog genau hin und lässt sich treiben.

Mal dies, mal das:  Montags kann ich es nicht lassen und habe Links zu Musikvideos geplant. Ich habe zwei Dreiteiler vorbereitet, zunächst “Schlimmer Sommer” und dann “Aus den Zeiten vor dem Blog.”  Sonst wird Altes aus der Kiste gekramt, Neues tritt nur ganz bescheiden hinzu, oft kommt auch gar nichts und Großes ist nicht in Sicht.

Ferienzeit eben (in diesem Jahr vom 28. Juli bis zum 5. September).

Habt eine feine Zeit und lasst es euch gut gehen!

Gott zum Gruß, KW 29/30

26. 7. 2014
  • Freitag: eine Urnenbeisetzung in der Nachbargemeinde und ein Geburtstagsbesuch dort.
  • Sonntag: Gottesdienst mit Taufe, daher in der Kirche was los.
  • Montags: Schreibtischbesteigung mit Hissen der weißen Flagge auf dem höchsten Papierturm.
  • Dienstag:  Zur Schule. Das letzte Mal in diesem Schuljahr.
  • Mittwoch: Geburtstagsbesuch, dann Taufgespräch, Täufling ist 9 Jahre alt. Brauchten wir die Eltern kaum.. ;)
  • Donnerstag: Zwei Abschlussgottesdienste für drei Grundschulen. Danach die Beisetzung des alten katholischen Pfarrers. Ein Tag, an dem man nichts tun musste und trotzdem ins Schwitzen geriet. Nässe von oben kühlte abends. Auch gut.

familie – 2

24. 7. 2014

was du bist
hast du nicht
allein entschieden

wenn es gut geht
edle mischung
wenn nicht
scherbenhaufen

es ist gut gegangen
herzlichen glückwunsch!

familie – 1

23. 7. 2014

die gene
die erziehung
die werte
die loyalität

erst die nestflucht
dann die wurzeln

Eile mit Weile?

22. 7. 2014

notiz an mich selbst:

zeit zu verzeihen: gut, wenn sie kürzer dauert als eine 30-jährige verjährungsfrist.

gestern entdeckt: http://www.erf.de/online/themen/glaube-im-alltag/2803-542-4701

 

Plätschern im Sommer

21. 7. 2014

Der Sommer ist da. Holt nach, was im Juni gefehlt hat. Ich jammere nicht, auch wenn mich die große Hitze anstrengt.

Da braucht es beruhigende Musik. Heute etwas, was schön daherplätschert und uns die Arbeit der Musiker genießen lässt: Luiz Eça & Orquesta Da Cordas, Consolaçao 

Consolaçao - Trost. Wer ihn braucht, nehme ihn. Allen anderen wünsche ich ein gutes Plätschern und Fließen durch die Termine dieser Arbeitswoche!

Gott zum Gruß, KW 28/29

19. 7. 2014
  • Geburtstagskaffeetrinken, mit kleinem Gottesdienst zu Beginn und Kaffee im Anschluss. Daneben noch Bauarbeiten vor der Kirche und in der Kirche (Orgelbau), im Gemeindehaus irgendwann der Kinderchor.  Viele Leben, schön.
  • Gottesdienst bei den Nachbarn.
  • In der folgenden Woche Gespräche, Besprechungen – es wird etwas ruhiger. Das tut den Nerven gut.
  • Und erfahren, dass der frühere katholische Kollege gestorben ist. :(
  • Beisetzung.

Verjährt

18. 7. 2014

wenige fragen sind übrig
sie sind nicht mehr von belang

31 jahre her
das leben oder vielmehr seine reste
in die eigenen hände genommen
dem tod nicht von der schippe
eher entgegengesprungen

“es wird nie mehr sein wie es war”
manchmal ahnst du es
und es ist gut
manchmal siehst du es nicht
und es kommt so

31 jahre her
verjährt
sagt das recht
wie weise

Orkut, o Orkut

16. 7. 2014

Früher, als ich NSA noch für eine Abkürzung einer Nazi-Organisation hielt, wollte ich mal möglichst viele Google-Dienste ausprobieren. 2007 habe ich mich bei orkut angemeldet: Googles soziales Netzwerk, bevor Google Plus nach oben gepusht wurde.

Ich habe mich umgeschaut, ein bisschen herumgespielt. Ich fand es öde, niemand war da, den ich kannte. So habe ich das Konto ruhen lassen.

Bis dann zwei Jahre später eine Frau aus Brasilien mit Nachnamen Brandtner anklopfte und fragte, ob wir vielleicht verwandt seien. Da bin ich hinein ins Vergnügen und habe brasilianische Verwandte gesucht, Freundschaften mit ihnen geschlossen und mit ihren Freunden. Orkut ist, so kann man es nachlesen, hauptsächlich in Brasilien genutzt – gewesen.

Denn nun macht Google den Laden dicht. Orkutkonten sind schon länger mit Google Plus verknüpft, das nagte an der Selbständigkeit. Und nun erreichte mich am 5. Juli die Mail, Ende September werde orkut geschlossen.

Von knapp 50 Freundschaften sind dann auch nur 15 übrig geblieben; viele sind mittlerweile abgewandert, nutzen Facebook oder eben das Plus. Ich letzten Endes auch. Irgendwann wurde orkut nicht mehr weiterentwickelt.

Eine kleine stille Träne, orkut setzte das Datum für meinen Einstieg in die sozialen Netzwerke: Oktober 2007 war dass.
Am 30. März 2011 bin ich bei Facebook aufgesprungen, im selben Jahr hat Google Plus losgelegt und ich bin auch dort dabei.

Schwung hält jung

14. 7. 2014

Die Musik von Eilen Jewell gefällt mir, ich hatte schon mal auf Stücke von ihr hingewiesen. Ihre Facebookseite habe ich abonniert. Dort kam ein Link auf dieses Musikvideo – es begeistert mich.

Mavis Staples – der Name sagte mir nichts. Ihre Leistung hat überzeugt, sie hat Preise bekommen. Und nun, mit über 70, dieses Stück. Klasse. Ihre Musik hält sie frisch und jung.

Das wünsche ich auch eurer Arbeitswoche: dass ihr frisch bleibt! Kommt gut durch die nächsten Tage!

Wegen Rückstau ein paar Beiträge mehr diese Woche, fast wie in alten Zeiten…


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