Archive for the ‘Kopf und Herz’ Category

Eine Mitte, kein Rand und vielfache Sehnsucht 3

28. 11. 2014

Wo ist die Religion in der Pop(ulären)kultur? Welche Symbole finden wir vor? Wir hörten uns ein in musikalische Beispiele, schauten in Zeitschriften aller Art und nahmen literarische Beispiel zur Kenntnis. Nebenher schauten wir auch Filme (“Die Tribute von Panem” für was auch immer und “Eat Pray Love” fürs Herz).

Dann auch ein theoretischer Part: Populärkultur in der Kulturtheorie – da schwirrte der Kopf.

Stabiles Element in all diesen Tagen: eine Mitte mit “religiösem Trash”. Ein vielgestaltiger Blickfang.

2014-11-21 10.58.42
Diese Erfahrung wünsche ich uns:
Dass wir sagen, was wir sehen.
Dass wir mehr glauben, als wir sehen.
Dass wir tun, was wir sagen.
Selig die Heimweh haben, sie sollen nach Hause finden. Amen.

Christina Brudereck, Zeit des Meisters, Seite 32

Spuren im Sand, Nachklapp

26. 11. 2014

Aus gegebenem Anlass, nämlich der Tagung, bringe ich noch einen Nachklapp zu den Spuren im Sand.

erklären lässt es sich nicht
wie das ist
zugleich gehen und getragen werden

steht er dir im rücken
oder fällt er dir hinein
kommt er dir entgegen
tut er’s womöglich als feind

definier ich ihn mir lieb
zeigt er sich böse
wart ich auf seinen  zorn
übersetzt er mir gnade

wenn alles nur so einfach wär
wie wir es gerne hätten

#nachtgedanken 25.11.14

25. 11. 2014

http://buff.ly/11sXO8Y wenn verdrehtes herz & gesenkter blick mitgehen in die nacht: mögen die träume zur heilung weisen.

Eine Mitte, kein Rand und vielfache Sehnsucht 2

25. 11. 2014

Drei Mal am Tag innehalten, wie ein Tagzeitengebet im Kloster, morgens, mittags, abends. Natürlich kannte ich so etwas.

Und dann kam es ganz neu:  Beginn und Ende mit einem Klangschalenton, dann die Bitte, sich voreinander zu verneigen. Eingängige Gesänge.  Dazwischen eine Atemübung,  auch wieder ein- und ausgeläutet von der Klangschale. Und Texte, die zu Herzen gingen und auch den Kopf ansprachen:  Bibeltexte, Gebete, Impulse, ein Segen.

Das war der Herzton, den ich brauchte: Gesammelt im Zentrum des christlichen Glaubens, beim Meister, achtsam zu sich selbst und  offen für vieles ringsherum, gleichzeitig mit ihm verbunden.

Beim ersten Morgengebet etwa hörten wir diesen

Impuls

Ein Schüler fragte seinen Meister:
“Kann ich irgendwas tun,
um die Erleuchtung zu erlangen?”
Und der Meister antwortete:
“So wenig, wie du dazu tun kannst,
dass am Morgen die Sonne aufgeht.”
Da fragte der Schüler weiter:
“Was für einen Zweck
haben die spirituellen Übungen, die du lehrst?”
Und der Meister sagte:
“Du übst, damit du nicht schläfst, wenn die Sonne aufgeht.”

(Christina Brudereck, “Zeit des Meisters,: Innehalten, um durchzuhalten” im 2-Flügel-Verlag. Hinweise im Netz hier, Seite 17)

 Danke für die Erlaubnis, die Texte zu veröffentlichen!

Adventsmails von Hao

24. 11. 2014

Siehe Spalte rechts!

Wohin geht die Reise?

24. 11. 2014

Lary, 1986 geboren, Sängerin und Model, darf sich selbst so bezeichnen, wie der Titel ihres Liedes lautet: Jung und schön.

Der Text liebt Satzfragmente, spielt mit Kontrasten, junges schönes Leben, das auch Sinnleere ahnen lässt, und die Fragen, was kommt… Der Clip setzt sowohl Lary in Szene wie auch eine Gruppe Alter, die sie auf Händen tragen und sich nach ihr ausstrecken. Zugleich setzen sich einige von ihnen in Szene. Der Kontrast vergrößert sich. Jung und Alt im Kontrast – Schönheit ist im Ansehen keine Frage des Alters mehr.

Lary beschreibt ein brüchiges Lebensgefühl. Wo bin ich? Beim monotonen Luxusleben? Klopfe ich beim Himmel an? Was wird im Alter?
Keine Ahnung, wie die Antwort lautet? Wir leben sie, keine Bange. ;)

Habt eine Woche mit besinnlichen Momenten, mit Innehalten, mit Suchen nach Antworten…

Eine Mitte, kein Rand und vielfache Sehnsucht 1

22. 11. 2014

Frisch zurück von einer Fortbildung: Evangelisation und Popkultur. An fünf Tagen in die religiöse Populärkultur eingetaucht, sich selbst und die Welt erforscht. Impulse. Täglich in offener Spiritualität und fürs Weitere im Reisegepäck des Herzens. Die Autorinnen des Teams von “Kirche aufmachen” (Christina Brudereck und Claudia Währsich-Oblau) mit 15 Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Rheinland und aus Westfalen.

Kirche aufmachen – geht hier: http://kirche-aufmachen.de/

Mehr demnächst.

Hier noch etwas zum  Stichwort “Evangelisation” (Anklicken macht groß und lesbar):

“Believe”

 

 

Raubtierkäfig

21. 11. 2014

Losung und Lehrtext für Freitag, 21. November 2014

Daniel sprach: Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, sodass sie mir kein Leid antun konnten.
Daniel 6,23

Wer von Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an.
1 .Johannes 5,18

Novemberregen, nasses Gedenken und frohe Musik

17. 11. 2014

Da stand  ich mit kalten Händen und nassem Kopf. Für den Rest hielt der neue Talar dicht. Nur die Hände musste ich im Anschluss überall schütteln, bis sie eine Tasse heißen Kaffee in den Händen hielten: Volkstrauertag. Erst in Kircheib, Friedhofshalle, und dann am Denkmal, Asbach die ganze Zeit draußen, am Denkmal, mit Verlesung von Verstorbenen aus dem 2. Weltkrieg.

Beide Feiern waren mir wichtig. Auf der ersten, um an den ersten Weltkrieg zu erinnern und an das geistliche  Verbrechen der Kirche, Öl ins Feuer zu gießen. Auf der zweiten werden immer die Namen auf zwei der sechs Tafeln verlesen. Die Mitglieder der Familie Bieler haben sämtlich den Tod in ihrem Haus gefunden. Deswegen ist fast die Erinnerung an ein weiteres Familienmitglied erloschen: Heinrich Bieler., gestorben 1942 im KZ Buchenwald. Er ist vermutlich der einzige Asbacher, der in einem Konzentrationslager gestorben ist.

Es regnete junge Hunde und Katzen. das ist der Bogen zu meinem Lied: Regina Spektor, On The Radio. “November Rain” spielt hier eine wichtige Rolle.

Wie im Kontrast: das verrückte (und im Video) versüßte Leben. Gut, dass wir heutzutage singen, tanzen und uns verrückt fühlen dürfen. Ich wünsche allen eine  frohe Woche!

Danke an den DRK-Ortsverband für Händeschütteln, Erbsensuppe und Kaffee!

Netter Retter

10. 11. 2014

Eine Zeitlang hatte ich auf meinem Blog einen “Spirituals-Freitag”. Irgendwann fand ich nichts Passendes mehr. Geblieben ist jedoch der musikalische Montag. Heute mit einem Spiritual. :)

Golden Gate Jubilee Quartet, Found A Wonderful Savior:

Man kommt kaum  mit, so überschlagen sich die vier schwungviollen stimmen. Der Text ist kaum zu verstehen, aus einer anderen Version lautet er so.

Ein netter Retter, der einen an die Hand nimmt, einen fast außer Atem bringt (Singtempo) und gut zu einem ist. Hätte ich diesen Song immer im Kopf, Glauben könnte so einfach sein.

Und ich ahne, wie befreiend dieser Retter für die Sklaven gewesen sein muss, die solche Lieder als erste gesungen haben. Weder schlägt oder zwingt er, sondern er baut auf und ist lieb. Meine Güte.
Und das ist so nah an den Ursprüngen, wo auch die rechtlosen Sklaven Leute fanden, die sie an den Tisch baten, gemeinsam mit Herren und anderen freien, und sie als ihresgleichen behandelten.

Lasst euch von diesem Schwung ergreifen, seid freundlich zu allen, und wenn ihr wollt, lasst euch an die Hand nehmen. Heute mal, indem ihr mitsingt. ;)
Eine befreiende Arbeitswoche!

Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 7

6. 11. 2014

Kein Eingehen auf Verantwortungsethik, kein Sinnieren über politische Entscheidungen, schon gar nicht im Nahen Osten.
Erinnern muss sein. Steht Christenleuten ganz gut an.

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!» Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar; und wer mit dir rechten und deinen Rock nehmen will, dem lass auch den Mantel; und wenn dich jemand eine Meile weit zu gehen nötigt, so gehe mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will.

Matthäus 5, 38 – 42

Was daraus folgt? Es wird einiges kosten.

Heiter beschwingt in den November

3. 11. 2014

“Heiter beschwingt”, so soll die erste volle Arbeitswoche des Novembers beginnen:

Heiter beschwingt sind auch die Erinnerungen an die beiden Ferienwochen: erst eine Woche im Kloster bei reizarmer Umgebung. Mit anderthalb Dutzend Kolleginnen und Kollegen aus dem Kirchenkreis, zum Thema Burnout und Burnoutprophylaxe. Im Kloster Volkenroda, das von der Kommunität der Jesusbruderschaft getragen wird.

Dann ein paar Urlaubstage in Mannheim. Sonst nicht so die Touristenattraktion, diese bunte (über 110 Nationen) und graue (nicht überall gepflegt) Stadt. wir hatten das Glück, IG zu treffen, bei einer Führung durch das jüdische Mannheim, sowie über den jüdischen Friedhof.

Die zweite Wochenhälfte der zweiten Woche führte wieder in den Arbeitsalltag. Aber wenn er mit guten Gesprächen verbunden ist, dann will niemand meckern.

Haltet euch munter!

Innehalten und Pause machen

22. 10. 2014

Mach mal Pause, halt inne, stell die Eile ab und dich in Ruhe hin . Tut ja auch mal gut…

Grüße an Frau Tonari!

2013-07-13 10.05.12

Parkscheibe aus Kassel

Was will er denn jetzt?

18. 10. 2014

Losung und Lehrtext für Samstag, 18. Oktober 2014

Ihr sollt einer mit dem andern reden: »Was antwortet der HERR?« und »Was sagt der HERR?«
Jeremia 23,35

Werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
Epheser 5,17

psalm psalm gebet

15. 10. 2014

unsere gebete sind weichgespült, herr
in denen schwebst du oben
und wir haben nur wenige bilder für dich

verhalten beten wir um gerechtigkeit
und wünsche, die tyrannen mögen staub fressen
verlaufen im sand leerer herzen

verhalten beten wir um frieden
und dass du schwerter zerbrichst
haben wir gelernt zu übersehen

herr, lass uns die weichgespülten worte verlernen
und schenke uns wieder die kraft wüster psalmen
damit unsere gebete uns wieder bewegen

denn wer dir berserkerwut andichtet
traut dir wenigstens etwas zu
und ringt mit einem unbequemen gott


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