Archiv für die Kategorie ‘Kopf und Herz’

Zum Gedächtnis

17. 4. 2014

Beieinander sitzen, das Brot und den Kelch teilen, sich an den Einen erinnern, der es zum ersten Mal gefeiert hat: das wird am Gründonnerstag-Abend in den Gottesdiensten gefeiert. In vielen Gemeinden wird wirklich an Tischen gesessen. Manchmal wird sogar richtig gefeiert.

Der Eine ist nicht dabei. (Physisch mal nicht.) Was wird mit uns? Was machen wir? Das sagt uns das Lied “Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen“.

Zu einer guten Tischgemeinschaft gehört gute Musik. Bitte sehr:

Damals war es so

16. 4. 2014

verdunstet

gestalten willst du
hast guten willen
aber nichts fruchtet

die fragen zu groß
die widerstände zu zäh
die strukturen zu mächtig
und deine kraft zu klein

tausenderlei geschwätz
am grill und beim kaffee
gemütlich und belanglos

ein großer schmerz
weit weg gehalten
ohne echo deine werte

bleibt noch humor
bleibt noch da sein
und der kleine zirkel des glücks

doch gott, dein gott,
bleibt fern in dieser zeit
und ist verdunstet im gestrüpp

Nachsinnen…

14. 4. 2014

Musik zum Nachsinnen und Gedankenwandern.

Kommt gut durch die (Arbeits-)Tage der Karwoche!

 

Palmsonntag

13. 4. 2014

Die württembergische Landeskirche hat den Palmsonntag schön und kurz erklärt. Hier bitte sehr

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

 

Gott zum Gruß, KW 14/15

11. 4. 2014

Die Bestattung schiebt sich in alles andere. Dafür fällt überraschend ein anderer Termin aus.

Zum “anderen” gehört nachmittags der Jugendkreuzweg. wie letztes Jahr führt sein weg ins Kino. Der Film “Noah” lockt. Beeindruckt. Ich finde ihn gut, er phantasiert natürlich einiges zurecht, hat aber eine gewisse Logik, die sich (fast ganz) mit der biblischen Erzählung zusammenreimt. Und tolle Tricks…

Am Sonntag ein Gottesdienst in der Vakanzgemeinde: Zwei Taufen, eine Gebärdendolmetscherin ist dazugekommen, eine Familie hatte sie wegen gehörloser Angehöriger engagiert. Das hatte ich auch noch nicht.

Die Arbeit verteilt sich ungleichmäßig auf die verschiedenen Tage. Die Osterferien sind fest im Blick: Es wird etwas ruhiger, hoffe ich.

 

 

Eine Prise Schadenfreude

10. 4. 2014

Wilhelm Busch:
Tröstlich

Nachbar Nickel ist verdrießlich,
und er darf sich wohl beklagen,
weil ihm seine Pläne schließlich
alle gänzlich fehlgeschlagen.

Unsre Ziege starb heut morgen.
Geh und sag’s ihm, lieber Knabe!
Dass er nach so vielen Sorgen
auch mal eine Freude habe.

Eine Überraschung

7. 4. 2014

Die sind doch die Gewinner des Vorentscheids für den so genannten ESC. Da dann aber mit dem Schrammel-Pop-Song “Is it right”.

Was die Musikerinnen des Trios ELAIZA können, zeigen sie in ihren Liveaufnahmen zur CD, und da vor allem, finde ich, mit “Without”. Hier wird das Zusammenspiel aus Glockenspiel, Akkordeon und Cello zu einer überraschenden Mischung mit dieser Stimme…

Herzschmerz geht immer gut, und in 3:00 blickt die Kamera auf Frau Grünwalds Schuhe. Einzigartig!

Lasst euch überraschen in dieser Arbeitswoche, und erhaltet euch die Sehnsucht!

 

Gott zum Gruß, KW 13/ 14

4. 4. 2014
  • Beim sonst so vollen Freitagvormittag fallen anderthalb Termine aus. Zugleich sind nur an diesem Freitag zwei Geburtstagskinder zu feiern und bei der Ankunft zu Hause wartet bereits ein Sarg  Bestattungstermin auf mich. So kann es kommen.
  • Von Montag bis Mittwoch führt mich eine Fortbildung ins Haus Villigst nach Schwerte. Beknante Kolleginnen und Kollegen wiedersehen und neue kenne gelernt. Und dazwischen noch altes wissen aufgefrischt und neues erworben (oder erspielt -immer diese Rollenspiele).
  • Zu Hause wartet, natürlich, Arbeit. Die Vakanzvertretungsgemeinde ist auf dem Weg die Vakanz zu füllen.
  • Zur Bestattung braucht es ein Gespräch und die Vorbereitung.

Dieser Klassiker darf nicht fehlen

1. 4. 2014

Christian Morgenstern:
Der Lattenzaun

Es war einmal ein Lattenzaun,
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.

Ein Architekt, der dieses sah,
stand eines Abends plötzlich da -

und nahm den Zwischenraum heraus
und baute draus ein großes Haus.

Der Zaun indessen stand ganz dumm,
mit Latten ohne was herum,

Ein Anblick grässlich und gemein.
Drum zog ihn der Senat auch ein.

Der Architekt jedoch entfloh
nach Afri- od- Ameriko.

Wie hat mein Blog das so lange ohne dieses zentrale Gedicht ausgehalten?

Gott zum Gruß, KW 12/13

28. 3. 2014
  • Eine richtig schöne Abifeier konnte ich miterleben: Kind 1 ist durch, hat kräftig bei der offiziellen Feier mitgemischt und wurde belobigt. Was Elternherzen höher schlagen ließ. Durchaus…
  • Wie ging es mir damals eigentlich frisch nach dem Abitur? Manno, ist das lange her… Die Feier war nicht dolle, der Zusammenhalt in der Jahrgangsstufe auch nicht. Die Zeiten haben sich geändert, heutzutage schlonzt man auch nicht mehr mit nato-oliven Parkas durch die Gegend. ;) Und sonst so: Ich erinnere mich an große Erleichterung. 
  • Montag ein kleiner Abstecher in die große Stadt Köln.
  • Und dann – rutsch -  in die gewöhnliche Arbeit. Wenn auch gewöhnlich, so doch schön und aufbauend…

Hin und weg darum zurück

24. 3. 2014

Hin und weg

bin ich von FM Laeti. Beiläufig im Radio gehört, habe ich auf der Playlist nachgeschaut und auch andere Stücke gefielen mir.

FM Laeti, Sängerin mit “bewegtem Leben”, singt hier von Träumen. Es ist nicht gut, sich in ihnen zu verlieren,

darum zurück

in die Pflichten der Arbeitswoche. Bewegt von wunderbarer Musik!

Gott zum Gruß, KW 11/12

21. 3. 2014
  • Dass ich diesen Freitag überstanden habe. Ich habe mir im Vorfeld so einen Schiss vielleicht noch mehr Stress gemacht.
  • Sechs Termine wie sie unterschiedlicher nicht sein können, mit Menschen von 6 bis 93. Im Nachhinein: In jeder Situation war es und ging es mir gut. Nur, diese sechs Termine hätten auch auf zwei Tage verteilt sein können.
  • Samstags auf dem Missionale, auch aufbauend. (Für das Klima aufschlussreich: HAPPY in der Missionale-Edition.)
  • Am Sonntag ein ganz normaler Gottesdienst. Einfach schön, beschwingend, und, ja, doch, es geht, mit meiner Kreativität.
  • Der Dienstag, mal wieder rappelvoll. Die Vorkonfirmanden (Viertklässler ganz lieb). Mit den Konfirmanden: entspannt.
  • An anderen Tagen ist es in dieser Woche etwas ruhiger. Auch mal schön…
  • Und warum sind die Smileys jetzt so flatsch-batschi? WordPress, was soll das?
  • So nebenher: Das “Gefällt mir” bei Kommentaren habe ich abgeschaltet. Nur wenige haben sie ein paar Mal genutzt. Zu jedem Kommentar eine Zeile mehr – das bläht alles nur auf…

Ei, Ei, Eierkopp

17. 3. 2014

Wieder ein Tipp von “Gutes hören ist wichtig“.

Das muss damals an mir vorübergezogen sein, ohne dass ich es bemerkt habe. Die Musik empfinde ich aktuell. Und wenn man es weiß, schon auch erkennbar so alt. (Gut, das ist jetzt auch der Kommentar auf dem Blog ;) . )

Der Text hat was, so mit Biss,  das Video mit den vielen Eiern einiges an Ironie. Und weil die Band aus Belgien kommt, Brüssel rechts und links. :)

Lasst euch nicht ver-Ei-nnahmen. :D und kommt gut durch die Arbeitswoche!

Gott zum Gruß, KW 10/11

14. 3. 2014
  • Konfirmandenfreizeit mit den Konfis der Nachbargemeinde. Ein Dutzend Kinder. Mit mir noch 2 betreuende Personen. Ort: Ein Freizeitheim in der Nähe. Ich würde ja nie mit Asbacher Konfis dorthin, weil es ein bisschen zu nah ist. Aber von ein paar Kilometern weiter: ging. Und es ging sehr gut. Ich kann das Haus empfehlen. :)
  • Nicht nur das Haus, auch die Gruppe war Klasse. Ich will nicht sagen, ich sei erholt wiedergekommen. Aber es gab keine üblen Überraschungen und es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht. Allen.
  • In die volle Woche quetscht sich noch eine  Beisetzung.
  • Das Gespräch mit den Angehörigen war jedenfalls sehr gut, das gleicht die Terminlage ein wenig aus.
  • Und zwei wirklich wirklich heitere Taufgespräche. Aber am Abend dann schlafe ich im Sitzen ein.
  • Nicht viel Zeit für Kreativität. Ich vermisse sie…

Ist zufällig Frau Windelband zugegen?

13. 3. 2014

Christian Morgenstern:
Kennst du den großen Elefanten…

Kennst du den großen Elefanten,
du weißt, den Onkel von den Tanten,
den ganz ganz großen, weißt du, der,
der immer so macht, hin und her.

Der lässt dich nämlich vielmals grüßen,
er hat mit seinen eignen Füßen
hineingeschrieben in den Sand:
Grüß mir Sophiechen Windelband!

Du darfst nicht zu sehr drüber lachen!
Wenn Elefanten so was machen,
so ist dies selten, meiner Seel!
Weit seltner als bei dem Kamel.


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