Bloggers Corner
“Was ich immer schon mal sagen wollte.” Hier hat es Platz.
Bis ich es wieder lösche. Bei mehr als 100 Kommentaren oder solchen, die älter sind als etwa 3 Monaten, nehme ich den nassen Schwamm und wische aus.
Oder auch nicht. Inkonsequenz heiligt die Mittel

4. 2. 2009 um 18:22 |
Jörg hatt empfohlen hier hin auszuwandern und meinte man könnt damit mit der Bahn fahren.
Die wichtigsten Bahnhöfe sind Blog-Theo und Blog-Mix.
Nun, bevor ich mich zu einem der Bahnhöfe begab, schaute ich in den Spiegel, ob ich mit mir zufrieden sein kann:
Spieglein, Spieglein….
Hält einer mir den Spiegel vor,
um mir zu zeigen was ich für ein Tor –
ich schaue und sehe, was MIR gefällt:
den schönsten, den besten der ganzen Welt.
Ich freu mich gar sehr und strahle vor Glück –
und denkt euch, der Spiegel strahlt mir zurück!
Dann seh ich den Spiegelhalter: verwirrt
fragt der sich, wer hier wohl irrt.
Liegt’s dran, das er ihn falsch hat gehalten
oder liegt es an dem Spiegel, dem alten?
Ich gebe euch dafür jetzt Brief und auch Sigel
Es liegt ganz bestimmt niemals an dem Spiegel.
Wenn ich MEIN Bild zum Liebling erkoren
hab wohl ich selbst nur den Maßstab verloren.
(c) W.B.
selbstgefällige Grüße
Werner
11. 11. 2010 um 01:16 |
Was ich heut heir bei Theo seh
lässt mich nur rufen noch: OH WEH!
Wo ist mein altbewährtes Zeichen?
Warum musst es nem neuen weichen?
Und warum haben ig und Hase
nun plötzlich eine neue Nase?
Ich finde, lieber Theomix
diese Figürchen taugen nix!
War das nicht etwas übereilt?
Warum hast dus uns zugeteilt,
ganz ohne vorher was zu sagen -
geschweige denn uns erst zu fragen?
Ich fürcht du willst mit diesen Zeichen
bei uns einen Entschluss erreichen:
Du willst dass wir beschließen
- um eigne Rechte zu genießen -
nun endlich einen blog errichten.
Doch werd ich weiter drauf verzichten!
w.b. 11.11.10
11. 11. 2010 um 08:50 |
oh weh oh kraus
wie seh ich heut aus
verrupft und zottelisch
bin das wirklich ich ??
zu Werner´s Worten kann ich dichten
dass ich auf einen Blog will verzichten
ich möchte kommentieren hier undda
als Hase und als Erika
Mir macht das große Freude
ich kenne schon viele nette Leute
zum Austausch und Diskutieren
möchte mich in diesem Outfit nicht blamieren
Daher meine große Bitte
blau will ich sein, wie es Sitte
ich bleib ein Hase im Quadrat
oder ich bleib fern, das wäre schad
e.m.11.11.10
15. 11. 2010 um 11:11
Na, hat sich alles zum besten wohlgefallen erledigt.
15. 11. 2010 um 16:49
das gefällt mir wohl……
4. 2. 2009 um 18:34 |
Sehr schön. finden alle außer Narziss. Noch anders gekalauert: Gilt das auch für Spiegel-Leser?
5. 2. 2009 um 17:15 |
Etwas Trauriges
6.Juli 1938
Nachruf von den Alterskameraden von F.E. (16)
Klagend klang die Trauerkunde,
tränenschwer an unser Ohr,
schmerzend ging aus jedem Munde
tiefes Weh und Leid hervor.
Dass du auch so schnell geschieden,
und zur ewigen seligen Ruh,
in des Lebens Lenze Blüten
schlossest deine Augen zu.
So hoffnungsvoll,
so reich an Liebe
war deine Seele still und rein,
dem Wohl der deinen galt deine
heißen Triebe
du sollst gern in Not oihr Helfer sein.
Wohl hingst du innig und am Leben
denn 16 Jahre sind ein Menschenalter nicht
jedoch wer könnte solchem Unglück
dagegen jede Macht gebricht
deren 16 Jahre deines LEbens
waren dir als Ziel gesetzt
aus Eltern und Geschwistern Mitte
rief dich der Vater Himmelwärts
Du warst uns nur geliehen
auf eine kurze Zeit
Gott wollte dich zu sich ziehen
drum legt ab das Leid.
Franz nun ruhe sanft im kühlen Schoß
der Erde
von uns bedauert und beweint
doch wenn wir auch einst sterben werden
dann sind wir wieder froh vereint
Was wir bergen in den Särgen
ist das Erdenkleid
was wir lieben ist geblieben
bleibt in Ewigkeit.
P.S. Das war ein Bruder meiner Mutter, der mit 16 Jahren auf tragische Weise vor der Fähre mit einem ‘Pferdefuhrwerk” im Rhein ertrunken ist und nach 10 Tagen tot geborgen wurde.
Es wurde letztes Jahr in einem Buch”Über den Rhein zum Kühkopf” erwähnt, ich hatte es vorher nie gelesen.
22. 2. 2011 um 22:03 |
das Geburtsdatum von Franz habe ich auf dem alten Grabstein entdeckt:
22.2.1922
nie gekannt und doch nicht vergessen
22. 2. 2011 um 22:15 |
Oha, passend heute.
5. 2. 2009 um 19:08 |
@ Erika
es ist durch alles durch zu spüren, dass Du auch schon viel Leid erfahren hast. Danke für das Gedicht. Mir sagte einmal eine Frau: “Durch die Wunden unserer Kindheit sind wir schon geheiligt.”
@werner
“Früher als ich unerfahrener und bescheid’ner war als heute,
hatten meine größte Achtung andere Leute.
Später traf ich auf der Weide außer mir noch mehre Kälber
und nun schätze sozusagen erst mich selber.”
(Wilhelm Busch) hat meine Ma mir ins ins Poe-album geschrieben.
5. 2. 2009 um 19:50 |
@Erika: ein sehr anrührendes Gedicht. Danke!
@rotegraefin: Busch kommt immer gut
24. 2. 2009 um 09:19 |
Entdecke, was zählt
in dieser Welt
Ist es das Geld,
Reichtum und Macht?
Das was gefällt,
Schönheit und Pracht?
Entdecke, was zählt
in dieser Welt
Ungewöhnliche Orte
mit besonderen Heimen?
Gestochene Worte
in vollkommenen Reimen?
Entdecke, was zählt
in dieser Welt
Nein,
das alles kann es doch wirklich nicht sein!
Entdecke, was zählt
in unserer Welt
Nicht das,
was wir haben und können –
Maßstab soll sein,
wie wir uns verhalten.
Entdecke, was zählt
in unserer Welt
Wie wir in Trauer und Leid
mitleiden und trösten.
Miteinander uns freuen
in Freundschaft und Liebe.
Entdecke, was zählt
in unserer Welt
© w.b. 16.02.2007
Detektivin Erika hat dieses schöne Gedicht gefunden
Sehr sehr schön, lieber Werner, alles Gute auf der Wallfahrt..:-D
6. 7. 2009 um 01:01 |
Sorgen mache ich mir ganz bestimmt nicht. Paula ist schließlich erwachsen. In deinem Mix habe ich selbstverständlich schon gestöbert und werde bestimmt öfter reinsehen.
6. 7. 2009 um 11:56 |
Herzlich willkommen, Babbeldieübermama! Das habe ich mir auch so gedacht… Und der letzte Satz geht rein wie Honig…
22. 5. 2010 um 01:09 |
Pfingsten das liebliche Fest will jetzt kommen
der Bischof von Trier hat sich dies vorgenommen:
mehrmals hat berichtet darüber die Presse
Wittlich St. Bernhard ist Ort seiner Messe
Sonntag geht’s los dann um neun uhr und dreißig
Chorsänger probten dafür ganz schön fleißig
alte und junge, viel Männer und Frauen.
Das Fernsehn machts möglich, dass ihr es könnt schauen
Wir stehen dann da in mehreren Reihen
und hoffen ihr werdet was falsch ist verzeihen.
(Näheres hier:
http://gottesdienste.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,1020727_idDispatch:9631171,00.html
auch als lifestream!)
22. 5. 2010 um 11:27 |
Singt im chor der Werner,
schauen wirs noch gerner.
Außer wenn zur selben zeit
die eigne kirchengklocke schreit.
(Na gut, die glocken schreien nicht,
doch anders gäb es kein gedicht…)
22. 5. 2010 um 11:58 |
Kommst aus der Kirch nach Haus gewetzt
dann schu es einfach zeitversetzt
http://www.zdf.de
22. 5. 2010 um 20:30
Ich wär zu spät, bei allem hetzen,
ich muss auf wiederholung setzen.
Oder ich find es im archiv,
genau gesucht, so richtig tief…
23. 5. 2010 um 19:52 |
Damit mir nichts entgeht
schaute ich ZDF-Mediathek
der Chor hat schön gesungen
die Predigt war gelungen
Auch Dich hab ich erkannt
sei hiermit herzlichst bedankt
Schöne Pfingsten wünsche ich Dir und Deiner Familie, lieber Werner
15. 2. 2011 um 11:18 |
Ich will mal wieder was los werden, was irgendwie nirgends so recht hin passt – oder vielleicht überall.
Jeder macht in seinem Leben verschiedene Entwicklungen durch, so auch ich..
Wenn ich was nicht verstanden habe, habe ich das früher einfach hingenommen und mir gedacht, ich wär halt zu dumm dafür, das zu verstehen.
Dann gab es eine Zeit, da hatte ich mir angewöhnt, einfach (fast) immer so lange nach zu fragen, bis ichs kapiert habe, oder gemerkt habe, dass ichs nie kapieren werde.
Aber auch das nützte nicht immer und ich fragte mich dann manchmal, wer der Dümmere ist, ich oder der den ich nicht verstanden habe.
Und heute? Heute bin ich bei manchem, was ich lese oder höre, einfach ratlos.
Vielleicht bin ich dann morgen so weit, dass ich gar nicht mehr alles verstehen will und schon zufrieden damit bin, wenn ich mich selbst verstehe?
15. 2. 2011 um 17:46 |
Da bist du doch auf demselben Weg wie Wilhelm Busch:
Früher, da ich unerfahren
und bescheid’ner war als heute,
hatten meine höchste Achtung
and’re Leute.
Später traf ich auf der Weide
außer mir noch and’re Kälber,
und nun schätz ich, sozusagen,
erst mich selber.
15. 2. 2011 um 19:07 |
@werner: ein wenig hast du mir aus der Seele geschrieben. Aber du bist doch schon sehr weit gekommen, wenn man sich selbst versteht, da ist schon sehr viel erreicht…
ich habe eine schöne Formel bekommen zum Neuen Jahr:
wisse , was du willst
fühle, was du fühlst
tu, was zu tun ist
11. 10. 2011 um 18:45 |
Kann man das eigentlich lernen, wirre Kommentare zu schreiben?
und kannn man das lernen sie ncith bis zu Ende zulesen?
11. 10. 2011 um 18:50 |
Zweiteres: Ja.
Ersteres: Wo da wenn du überhaupt in irgendeinem wie immer von Anfang an gewesen wärest, hätte ich nirgends irgendetwas wegen meiner – gestern noch verschwundenen – kaum erfindlichen geherztem freundlichkeitsawardwürdigen Fragenbaum heimgeschnauchelt.
11. 10. 2011 um 22:30 |
Wirr
verirrt
verwirrt
wer irrt
wird
Wirt
ob
das
was
wird
11. 10. 2011 um 22:41
Wirrwahr…
21. 10. 2011 um 10:47 |
Ichhab lang überlegt, WO ich die folgende Bemerkung unterbringen soll. Eigentlich gehört sie ja fast überall hin.
Vorbei ist die Zeit, da man den Theomix-blog aufmachte, um deine Beiträge, Jörg, zu lesen. und dann vielleicht auch noch nach den Kommentaren zu schauen.
Das hat sich gedreht, und jetzt ist es mindestens so inter-essant, mit den Kommentaren anzufangen und dann zu raten, worauf sie sich beziehen könnten.
21. 10. 2011 um 12:09 |
Zumal meine Beiträge immer kürzer werden und dann manche Kommentare planetarischen Umfang gewinnen… Und manchmal, da sist leider so, ist der Zusammenhang viel hängen und wenig zusammen. Aber das ist das Besondere an meinem Blog. Und es freut mich, dass du diese ‘Änderung heiter zu nehmen weißt…
21. 10. 2011 um 22:25 |
im planetarischen Umfang sind Kommentare zusammenhängend besonders interessantenziell, gell ?
heitere Grüße
21. 10. 2011 um 22:47
Manches ist nur eine pHase
Vor allem, wenn man bedenkt wEr ikarus war…
21. 10. 2011 um 22:56
die pHase stell ich mir in das VaSe hr GUT
21. 10. 2011 um 23:01
25. 10. 2011 um 23:41 |
Gottes kräftige Mischung, hier ist sie zu genießen!
Kostenlos wie das Manna, aber man kriegt sie nicht über.
Manchmal mit Zucker und Sahne, manchmal zitronenherbe,
Wissen fröhlich vermittelnd, immer bereit zum Lernen,
Immer Gerechtigkeit suchend, Wahrheit und Freiheit liebend,
Schreibt er in lockerer Folge, aber mit festem Willen,
Über die Welt und die Kirche, über Musik und Bühne,
Manchmal auch über den Himmel – und am Sonntag ist Ruhe.
26. 10. 2011 um 15:10 |
Herrlich! Ganz lieben Dank!
27. 10. 2011 um 00:06 |
sehr schön !