Bloggers Corner

“Was ich immer schon mal sagen wollte.” Hier hat es Platz.

Bis ich es wieder lösche. Bei mehr als 100 Kommentaren oder solchen, die älter sind als etwa 3 Monaten, nehme ich den nassen Schwamm und wische aus.

Oder auch nicht. Inkonsequenz heiligt die Mittel :-)

35 Antworten zu „Bloggers Corner“

  1. werner sagt:

    Jörg hatt empfohlen hier hin auszuwandern und meinte man könnt damit mit der Bahn fahren.
    Die wichtigsten Bahnhöfe sind Blog-Theo und Blog-Mix.
    Nun, bevor ich mich zu einem der Bahnhöfe begab, schaute ich in den Spiegel, ob ich mit mir zufrieden sein kann:

    Spieglein, Spieglein….

    Hält einer mir den Spiegel vor,
    um mir zu zeigen was ich für ein Tor –
    ich schaue und sehe, was MIR gefällt:
    den schönsten, den besten der ganzen Welt.
    Ich freu mich gar sehr und strahle vor Glück –
    und denkt euch, der Spiegel strahlt mir zurück!
    Dann seh ich den Spiegelhalter: verwirrt
    fragt der sich, wer hier wohl irrt.
    Liegt’s dran, das er ihn falsch hat gehalten
    oder liegt es an dem Spiegel, dem alten?

    Ich gebe euch dafür jetzt Brief und auch Sigel
    Es liegt ganz bestimmt niemals an dem Spiegel.
    Wenn ich MEIN Bild zum Liebling erkoren
    hab wohl ich selbst nur den Maßstab verloren.

    (c) W.B.

    selbstgefällige Grüße

    Werner

    • werner sagt:

      Was ich heut heir bei Theo seh
      lässt mich nur rufen noch: OH WEH!
      Wo ist mein altbewährtes Zeichen?
      Warum musst es nem neuen weichen?
      Und warum haben ig und Hase
      nun plötzlich eine neue Nase?

      Ich finde, lieber Theomix
      diese Figürchen taugen nix!
      War das nicht etwas übereilt?
      Warum hast dus uns zugeteilt,
      ganz ohne vorher was zu sagen -
      geschweige denn uns erst zu fragen?

      Ich fürcht du willst mit diesen Zeichen
      bei uns einen Entschluss erreichen:
      Du willst dass wir beschließen
      - um eigne Rechte zu genießen -
      nun endlich einen blog errichten.
      Doch werd ich weiter drauf verzichten!

      w.b. 11.11.10
      :-)

      • Hase sagt:

        oh weh oh kraus
        wie seh ich heut aus
        verrupft und zottelisch
        bin das wirklich ich ??

        zu Werner´s Worten kann ich dichten
        dass ich auf einen Blog will verzichten
        ich möchte kommentieren hier undda
        als Hase und als Erika

        Mir macht das große Freude
        ich kenne schon viele nette Leute
        zum Austausch und Diskutieren
        möchte mich in diesem Outfit nicht blamieren

        Daher meine große Bitte
        blau will ich sein, wie es Sitte
        ich bleib ein Hase im Quadrat
        oder ich bleib fern, das wäre schad

        e.m.11.11.10

  2. theomix sagt:

    Sehr schön. finden alle außer Narziss. Noch anders gekalauert: Gilt das auch für Spiegel-Leser?

  3. Erika sagt:

    Etwas Trauriges
    6.Juli 1938
    Nachruf von den Alterskameraden von F.E. (16)

    Klagend klang die Trauerkunde,
    tränenschwer an unser Ohr,
    schmerzend ging aus jedem Munde
    tiefes Weh und Leid hervor.

    Dass du auch so schnell geschieden,
    und zur ewigen seligen Ruh,
    in des Lebens Lenze Blüten
    schlossest deine Augen zu.

    So hoffnungsvoll,
    so reich an Liebe
    war deine Seele still und rein,
    dem Wohl der deinen galt deine
    heißen Triebe
    du sollst gern in Not oihr Helfer sein.

    Wohl hingst du innig und am Leben
    denn 16 Jahre sind ein Menschenalter nicht
    jedoch wer könnte solchem Unglück
    dagegen jede Macht gebricht
    deren 16 Jahre deines LEbens
    waren dir als Ziel gesetzt
    aus Eltern und Geschwistern Mitte
    rief dich der Vater Himmelwärts

    Du warst uns nur geliehen
    auf eine kurze Zeit
    Gott wollte dich zu sich ziehen
    drum legt ab das Leid.

    Franz nun ruhe sanft im kühlen Schoß
    der Erde
    von uns bedauert und beweint
    doch wenn wir auch einst sterben werden
    dann sind wir wieder froh vereint

    Was wir bergen in den Särgen
    ist das Erdenkleid
    was wir lieben ist geblieben
    bleibt in Ewigkeit.

    P.S. Das war ein Bruder meiner Mutter, der mit 16 Jahren auf tragische Weise vor der Fähre mit einem ‘Pferdefuhrwerk” im Rhein ertrunken ist und nach 10 Tagen tot geborgen wurde.
    Es wurde letztes Jahr in einem Buch”Über den Rhein zum Kühkopf” erwähnt, ich hatte es vorher nie gelesen.

  4. rotegraefin sagt:

    @ Erika
    es ist durch alles durch zu spüren, dass Du auch schon viel Leid erfahren hast. Danke für das Gedicht. Mir sagte einmal eine Frau: “Durch die Wunden unserer Kindheit sind wir schon geheiligt.”

    @werner
    “Früher als ich unerfahrener und bescheid’ner war als heute,
    hatten meine größte Achtung andere Leute.
    Später traf ich auf der Weide außer mir noch mehre Kälber
    und nun schätze sozusagen erst mich selber.”
    (Wilhelm Busch) hat meine Ma mir ins ins Poe-album geschrieben.

  5. theomix sagt:

    @Erika: ein sehr anrührendes Gedicht. Danke!

    @rotegraefin: Busch kommt immer gut :)

  6. Erika sagt:

    Entdecke, was zählt
    in dieser Welt
    Ist es das Geld,
    Reichtum und Macht?
    Das was gefällt,
    Schönheit und Pracht?

    Entdecke, was zählt
    in dieser Welt
    Ungewöhnliche Orte
    mit besonderen Heimen?
    Gestochene Worte
    in vollkommenen Reimen?

    Entdecke, was zählt
    in dieser Welt
    Nein,
    das alles kann es doch wirklich nicht sein!

    Entdecke, was zählt
    in unserer Welt
    Nicht das,
    was wir haben und können –
    Maßstab soll sein,
    wie wir uns verhalten.

    Entdecke, was zählt
    in unserer Welt
    Wie wir in Trauer und Leid
    mitleiden und trösten.
    Miteinander uns freuen
    in Freundschaft und Liebe.

    Entdecke, was zählt
    in unserer Welt

    © w.b. 16.02.2007

    Detektivin Erika hat dieses schöne Gedicht gefunden
    Sehr sehr schön, lieber Werner, alles Gute auf der Wallfahrt..:-D

  7. babbeldieübermama sagt:

    Sorgen mache ich mir ganz bestimmt nicht. Paula ist schließlich erwachsen. In deinem Mix habe ich selbstverständlich schon gestöbert und werde bestimmt öfter reinsehen.

  8. theomix sagt:

    Herzlich willkommen, Babbeldieübermama! Das habe ich mir auch so gedacht… Und der letzte Satz geht rein wie Honig…

  9. werner sagt:

    Pfingsten das liebliche Fest will jetzt kommen
    der Bischof von Trier hat sich dies vorgenommen:
    mehrmals hat berichtet darüber die Presse
    Wittlich St. Bernhard ist Ort seiner Messe
    Sonntag geht’s los dann um neun uhr und dreißig
    Chorsänger probten dafür ganz schön fleißig
    alte und junge, viel Männer und Frauen.
    Das Fernsehn machts möglich, dass ihr es könnt schauen
    Wir stehen dann da in mehreren Reihen
    und hoffen ihr werdet was falsch ist verzeihen.

    (Näheres hier:
    http://gottesdienste.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,1020727_idDispatch:9631171,00.html

    auch als lifestream!)

    • theomix sagt:

      Singt im chor der Werner,
      schauen wirs noch gerner.
      Außer wenn zur selben zeit
      die eigne kirchengklocke schreit.
      (Na gut, die glocken schreien nicht,
      doch anders gäb es kein gedicht…)

  10. Erika sagt:

    Damit mir nichts entgeht
    schaute ich ZDF-Mediathek
    der Chor hat schön gesungen
    die Predigt war gelungen
    Auch Dich hab ich erkannt
    sei hiermit herzlichst bedankt

    Schöne Pfingsten wünsche ich Dir und Deiner Familie, lieber Werner

  11. werner sagt:

    Ich will mal wieder was los werden, was irgendwie nirgends so recht hin passt – oder vielleicht überall.

    Jeder macht in seinem Leben verschiedene Entwicklungen durch, so auch ich..
    Wenn ich was nicht verstanden habe, habe ich das früher einfach hingenommen und mir gedacht, ich wär halt zu dumm dafür, das zu verstehen.
    Dann gab es eine Zeit, da hatte ich mir angewöhnt, einfach (fast) immer so lange nach zu fragen, bis ichs kapiert habe, oder gemerkt habe, dass ichs nie kapieren werde.
    Aber auch das nützte nicht immer und ich fragte mich dann manchmal, wer der Dümmere ist, ich oder der den ich nicht verstanden habe.
    Und heute? Heute bin ich bei manchem, was ich lese oder höre, einfach ratlos.
    Vielleicht bin ich dann morgen so weit, dass ich gar nicht mehr alles verstehen will und schon zufrieden damit bin, wenn ich mich selbst verstehe?

    • theomix sagt:

      Da bist du doch auf demselben Weg wie Wilhelm Busch:
      Früher, da ich unerfahren
      und bescheid’ner war als heute,
      hatten meine höchste Achtung
      and’re Leute.
      Später traf ich auf der Weide
      außer mir noch and’re Kälber,
      und nun schätz ich, sozusagen,
      erst mich selber.

  12. Hase sagt:

    @werner: ein wenig hast du mir aus der Seele geschrieben. Aber du bist doch schon sehr weit gekommen, wenn man sich selbst versteht, da ist schon sehr viel erreicht…
    ich habe eine schöne Formel bekommen zum Neuen Jahr:
    wisse , was du willst
    fühle, was du fühlst
    tu, was zu tun ist

  13. Werner sagt:

    Kann man das eigentlich lernen, wirre Kommentare zu schreiben?
    und kannn man das lernen sie ncith bis zu Ende zulesen?

    • theomix sagt:

      Zweiteres: Ja.
      Ersteres: Wo da wenn du überhaupt in irgendeinem wie immer von Anfang an gewesen wärest, hätte ich nirgends irgendetwas wegen meiner – gestern noch verschwundenen – kaum erfindlichen geherztem freundlichkeitsawardwürdigen Fragenbaum heimgeschnauchelt.

  14. Werner sagt:

    Ichhab lang überlegt, WO ich die folgende Bemerkung unterbringen soll. Eigentlich gehört sie ja fast überall hin.

    Vorbei ist die Zeit, da man den Theomix-blog aufmachte, um deine Beiträge, Jörg, zu lesen. und dann vielleicht auch noch nach den Kommentaren zu schauen.

    Das hat sich gedreht, und jetzt ist es mindestens so inter-essant, mit den Kommentaren anzufangen und dann zu raten, worauf sie sich beziehen könnten. :-)

    • theomix sagt:

      Zumal meine Beiträge immer kürzer werden und dann manche Kommentare planetarischen Umfang gewinnen… Und manchmal, da sist leider so, ist der Zusammenhang viel hängen und wenig zusammen. Aber das ist das Besondere an meinem Blog. Und es freut mich, dass du diese ‘Änderung heiter zu nehmen weißt…

  15. Claudia Sperlich sagt:

    Gottes kräftige Mischung, hier ist sie zu genießen!
    Kostenlos wie das Manna, aber man kriegt sie nicht über.
    Manchmal mit Zucker und Sahne, manchmal zitronenherbe,
    Wissen fröhlich vermittelnd, immer bereit zum Lernen,
    Immer Gerechtigkeit suchend, Wahrheit und Freiheit liebend,
    Schreibt er in lockerer Folge, aber mit festem Willen,
    Über die Welt und die Kirche, über Musik und Bühne,
    Manchmal auch über den Himmel – und am Sonntag ist Ruhe.

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