Wir basteln einen kritischen Blogbeitrag, Teil 4

Der Rauch hat sich verzogen. Wenn jetzt nach einiger Zeit der ursprüngliche Bericht doch Fehler enthielt oder gar nicht stimmt? Wenn sich die Lage ganz und gar geändert hat?

Keine Panik! Wir bleiben weiter kritisch.
Sollte sich der Skandal in Luft auflösen, bloß nichts ändern, nichts ergänzen. Oder gar einen Beitrag schreiben, der irgendwas an der ein Mal geäußerten Meinung relativiert.

Ändern ist Selbstaufgabe. Um Entschuldigung bitten ist Mittelalter und deshalb einem aufgeklärten Menschen nicht zuzumuten. Außerdem haben wir nach unserer schweren Jugend vom Therapeuten gesagt bekommen, wir sollten schön offen bleiben für die gerade Fortentwicklung unseres Ego.

Die Sache ist jetzt herum und gut ist!

Zugabe: Da ich irgendwie mit dem Thema zu tun habe, möchte ich noch etwas zum Thema “Kritische Beiträge über die Kirche” schreiben. Ihr lest es beim nächsten und letzten Beitrag der Reihe!

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30 Antworten to “Wir basteln einen kritischen Blogbeitrag, Teil 4”

  1. OneBBO Says:

    Bitte um Rat: Was soll ich denn mit Kommentatoren machen, die sich wirklich nicht zu schade dafür sind, auf unseren angeblichen Irrtum hinzuweisen? Für immer löschen? Beitrag ein wenig umformulieren, sozusagen ins Gegenteil?

  2. Susanne Haun Says:

    Es ist erstaunlich, wieviel Angst viele Menschen vor Änderung haben und dabei ist es gerade die Änderung, die uns nach vorne bringt!

    • theomix Says:

      Da sitzt bei manchen tief drin eine Unsicherheit, die man mit Polterei übertönt. Ist meine Deutung.

      • OneBBO Says:

        Ist es nicht eine gattungserhaltende Eigenschaft, vor Änderungen Angst zu haben? Nicht, dass man der Angstimmer nachgeben sollte, aber dieses ewige Rumkloppen auf denen, die Angst vor Veränderung haben, kann auch einmal anders herum gesehen werden.

        Wenn alle Menschen sofort alle Veränderungen mit Begeisterung aufgreifen… bei dem Gedanken graust mir herzlich!

        • theomix Says:

          Ist jetzt in den Blogs ein “struggle for existence” ausgebrochen? :shock:

          Gerade die Leute, die Veränderung anpreisen und die Verhältnisse andern möchten, trollen und pöbeln gegen alles, was nicht ihrer Meinung entspricht. Ich pauschalisiere jetzt – tue es aber gerne. ;)
          Ich denke, das liegt an der Konkurrenz zwischen der Coolness, die man nach außen abgeben möchte, und der eigenen Unsicherheit.

        • tmp Says:

          Wenn Veränderung nicht automatisch Aufgabe bewährter Traditionen heißt, bin ich dabei…

        • theomix Says:

          Gibst du damit nicht deine bewährten Traditionen auf? :mrgreen:

        • OneBBO Says:

          @theomix: Wenn das eine Antwort auf meinen Kommentar war, kannst du ihn mir bitte in “einfach gestrickt” übersetzen? Ich verstehe ihn nämlich überhaupt nicht.

        • theomix Says:

          Bloggen setzt Reflexion voraus, nicht Überlebenskampf. Daher ist das Erhalten der Gattung nicht Motivation fürs Kommentieren und Bloggen.

        • OneBBO Says:

          Danke, jetzt habe ich es verstanden.

          Susanne Haun schreibt in Bausch und Bogen ganz allgemein etwas über Veränderungen und dazu habe ich etwas geschrieben, um ihr Erstaunen in Verständnis zu wandeln.

          Wieso du mich, nicht aber S.H. jetzt aufs Bloggen beschneiden willst, weißt du allein.

        • theomix Says:

          Ich dich beschneiden? Das ist doch eine ganz andere Debatte. :shock:
          Ich hab es einfach auf mein Thema gebogen. Das bin ich dem Kritischsein schuldig.

    • tmp Says:

      Ohne stetige Veränderung wäre aber auch kein Vorankommen…
      Darum heißt es ja auch “Fortschritt”…
      Wenn dabei nicht Altes und Bewährtes radikal über Bord geworfen wird, ist ja alles gut… ;-)

  3. Hase Says:

    Ich lese weniger in Blogs als früher. Habe auch den Eindruck, dass sich das Bloggen verändert hat. Aber hier ist immer noch nach Jahren alles stimmig und interessant ,und der Umgangston vom Bloghirten zu den Kommentar/Innen respektvoll und freundlich.
    Ich bleibe diesem Blog treu, schaue gerne vorbei und schreibe meine Kommentare. Sehr abwechslungsreich, anregend und auch der Humor kommt nicht zu kurz.
    Liebe Grüße
    Erika :-)

  4. Werner Says:

    Vielleicht bin ich halt nicht kritisch genug, oder nicht ängstlich unsicher polternd genug, nicht bewährt ttaditionell genug oder nicht sonst irgendwas genug, um das alles kommentieren zu können.
    :-)
    Werner

    • theomix Says:

      Dann gebe ich dir auch keine Antwort. :)
      Stillestehen und Staunen genügt auch, vor allem als Einüben fürs Weihnachtsfest.

  5. theomix Says:

    Danke für die Treue! Die hält sogar, wenn mal ein Kommentar nicht beantwortet wird.. :oops:

  6. skriptum/skryptoria Says:

    Nicht die einmal geäußerten Meinung zu relativiert, sondern stur bei der vormaligen Fehlverkündung zu bleiben, egal wie bewusst die Fehler inzwischen sind, reicht aber doch nicht aus. Ich bitte Dich, lieber Theomix, so billig geht das hier nicht.

    Nein, nein, man muss schon noch etwas Mühe investieren und so lange an dem Thema herumschrauben, bis alle Schuld an sich kleben haben (zumindest diejenigen, die anderer Meinung sind), nur man selbst nicht. Wo kämen wir denn da hin, wenn auch nur der Hauch des Eindrucks im Bodennebel zurück bleiben könnte, dass sich jemand im Ton vergriffen oder völlig falsch (wenn überhaupt) informiert in die sprichwörtliche Bresche geschmissen haben könnte.

    Sofern es nicht ausreicht, anderen die Schuld für die eigenen Missetaten zuzuweisen, kann man hilfsweise noch zu Diffamierungen und Beleidigungen übergehen. Beim ersten Mal ist das vielleicht noch etwas holprig aber mit der Zeit bekommt man darin bestimmt genauso viel Übung, wie beim Fahrradfahren.

    Keinesfalls vergessen werden darf natürlich, sich selbst immer wieder als Opfer aller anderen darzustellen. Dass es sich dabei beispielsweise um eine Quittung für das eigene Fehlverhalten gehandelt hat (also die logischen RE-Aktionen auf die missliche Aktion), muss dabei natürlich unter den Teppich fallen. Sonst macht es ja keinen Sinn.

    Ich hoffe, Deine Ausführungen nahrhaft ergänzt haben zu können und wünsche Dir nur andere Erfahrungen! ;o)

    P.S. Wie jetzt “beim nächsten und letzten Beitrag der Reihe”? Mach mich nicht unruhig!

    • theomix Says:

      Ohne Thema Kirche wär heute schon Schluss… :!:

      Also, “Ich und einige Getreue”, so viele müssen schon auf meiner Seite bleiben.

      Aber Danke für die Ergänzung. Übung macht es. Bzw. den Meister.
      Nicht zu vergessen: eigentlich sind alle Getreuen mit mir Opfer. wir können nichts dafür, dass wir so sind…

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