Archiv für November 2012

Zur Lage

30. 11. 2012

Ich kann nicht klagen. Glücklich ist aber anders.
Es gibt genug zu tun. Und mehr als genug.
Es fehlt die Konzentration fürs Bloggen.
Espresso hilft, spirituell und analog.

Bloggen ist eine Reise.
Sie geht weiter,
auch wenn die Strecke
mal nebelig ist.

Einen schönen Tag allen Leserinnen und Lesern!

 

Was würden Sie diesem Mann gerne sagen?

28. 11. 2012

rebloggt von Roman Angst:

Ein kleiner Mann sitzt in der Kneipe und will ein Bier trinken. Plötzlich kommt ein Riese in die Kneipe, nimmt dem Mann sein Bier weg und trinkt es mit einem Zug aus. Der kleine Mann beginnt bitterlich zu weinen. Darauf der Riese: „Was bist du denn für ein Weichei?“ Darauf der kleine Mann: „Weisst du eigentlich, was mir heute alles passiert ist?

Weiterlesen… noch 82 Wörter

Auch Ablenkung hat bei Trauer ihren Platz. Danke, Herr Kollege!

Überschrift

28. 11. 2012

Die Überschrift des Arbeitsbuches zur Ökumenischen Bibelwoche 2012/2013:
Der Tod ist nicht mehr sicher

Amen.

Was heißt Amen?

[...] Amen, Amen, das heißt: Ja, ja, so soll es geschehen.

Aus Luthers Kleinem Katechismus:
(Vater unser, Der Beschluss)

Pfffft – Luft raus

26. 11. 2012

Heute kam die Nachricht: Mit 52 Jahren gestorben. Aus dem näheren Umfeld.

Ich unterbreche das normale Programm für ein paar Tage. Wir lesen uns!

Himmel, besungen

25. 11. 2012

Emeli Sandes Himmel. Eher profan. Gut zu hören.

Einen gut gelingenden Tag! Möglichst himmlisch.

P. S.: Allen Unkenrufen zum Trotz: anders verlinkt geht manchmal schon. Aber nicht immer.

Wir basteln einen kritischen Blogbeitrag, Teil 2

24. 11. 2012

Wir haben einen Bericht übernommen, die Recherche anderen überlassen. Und jetzt schreiben wir.

Wie?

Volles Rohr verstärken wir die Richtung der Medien. Wir sind ja kritisch. Deshalb bitte noch eine Runde Emotion extra!

Grundsatz: Wir sind die Guten. Es geht gegen die Bösen.

Die Bösen sind (bitte jeweils möglichst nur EIN Stichwort auswählen!):
das Privatfernsehen, die Kirche, die Politiker, die Lehrer, die Bänker…. im wesentlichen alle, die wir nicht sind und nicht sein wollen.
Kräftig draufklatschen. Die haben es verdient. Immer. Egal warum.

Jetzt das Ganze einstellen und warten, bis Kommentare kommen. Dazu beim nächsten Mal mehr (Am Dienstag.).

Wir basteln einen kritischen Blogbeitrag, Teil 1

23. 11. 2012

Wir nehmen
einen aktuellen Bericht
möglichst mit emotionalem Thema.

Bitte nicht überprüfen, das frisst Zeit.

Außerdem gilt der alte Grundsatz:
Was in der Zeitung steht, stimmt.

Bitte gleichberechtigt ergänzen:
Was im Fernsehen zu sehen ist, stimmt.

Und neu hinzu kommt jetzt:
youtube-Filme sind manchmal schlecht gemacht,
aber  i m m e r  ehrlich. 

Wir verlinken zum Bericht und schreiben etwas dazu. Was? Das erfahrt ihr morgen im nächsten Teil.

Über vier Jahre Bloggen, Lesen und Kommentieren: Das ist wie eine Langzeitstudie in Eigenverantwortung. Ein bisschen habe ich jetzt aufgesammelt und zu einem Fünfteiler gebündelt.
Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Blogs kann ich nicht ausschließen.
Sollte sich jemand getroffen fühlen: Nimm es/ nehmen Sie’s als Zerrspiegel!
Wer meint, meine Beschreibungen seien harmlos, die Wirklichkeit sei viel skurriler – ja, kann sein.

Gebet des Gewürzhändlers*

22. 11. 2012

Pfeffer und Salz,
Gott erhalt’s.

*= Ganz Schlaue werden natürlich zurecht bekritteln, Salz sei kein Gewürz. Aber “Salz- und Gewürzhändler” klingt einfach nicht so schön.

Zweifel – so herum und anders herum

21. 11. 2012

Ein alter Beitrag hat mich motiviert, weiter über den Zweifel nachzudenken und eine Gemeindebriefandacht daraus zu machen.

Fragen sind wichtig. Da bin ich mir sicher. Denn sie führen weiter.
Auch Zweifel haben ihr Gutes: Sie zwingen mich, genau zu denken, sie entlarven scheinbare Sicherheiten.

In meinem Theologiestudium war Kritik (an Bibel, Kirche, Glaube, Dogmatik) Pflicht. So weit es ging, sollte man sich die Sicht der Kritiker zu eigen machen. Das erweiterte den Horizont. Und es verhinderte, ungeprüft alles Mögliche zu behaupten und zu glauben.

Und nun bewegt mich ein Zweifel in anderer Richtung: Wie wäre es, wenn das alles stimmt, was da steht? In der Bibel: Von Wundern, Heilwerden und Gottes Nähe. Wenn der Glaube der Alten zuträfe: Hoffnung auf ewiges Leben, Engel, die uns geleiten, der gute Hirte, der allzeit bei uns ist.

Natürlich weiß ich auch: das sind Bilder. Aber sie haben sich über Jahrhunderte bewährt. Warum soll ich sie über den Haufen werfen? Ich kann es ja einfach mal versuchen, die Bilder zu nehmen und mein Lebenshaus mit ihnen zu füllen. Vielleicht bereichern sie mich.

Neben den Zweifel tritt die Erfahrung. Ich probiere es aus. Es hat viele vor mir getragen, vielleicht trägt es auch mich. Worte wie: „Ein Tag, der sagt dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. O Ewigkeit, so schöne, mein Herz an dich gewöhne; mein Heim ist nicht in dieser Zeit.“ (Gerhard Teersteegen, 1745)

Mein Horizont ist keine Grenze für Gott. Das gibt mir Vertrauen, dass das Leben gut wird.

“EKD-Synode für die Abschaffung der Residenzpflicht”

20. 11. 2012

Huch, das ist ja ganz was Neues. Müssen Pfarrer und -innen nicht mehr in der Gemeinde wohnen?

Ach so, es ging um etwas anderes.

Und dieses Anliegen ist ernst zu nehmen.


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