Der Stern
Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.
Wilhelm Busch
Schlagwörter: Epiphanias, Stern, Wilhelm Busch
6. 1. 2009 um 15:23 |
Lieber Jörg,
kritisch und doch etwas Geheimnissvolles strahlt dieses Gedicht aus.
Ja, jeder ist von dem Wunderstern an Weihnachten berührt, bewusst oder unbewusst. Heutzutage weiß man nicht immer, ob ein Stern oder eine Raumstation o.a. am Himmelszelt das Leuchten hervorruft…
Liebe Grüße
Erika
bei uns ist auch kein Feiertag, obwohl die Sternsinger an der Haustüre
gesungen und gesammelt haben. Bei uns ist es jetzt sogar üblich, dass alle Haushalte (evang. und kathol. ) besucht werden. Früher waren es nur die kathl, dann die evang. auf besonderen Wunsch. Was ein Hick-Hack, aber schön war es als sie so andächtig vor unserer Haustür standen.
Gruß Erika
6. 1. 2009 um 15:45 |
Hier besuchen die Sternsinger auch alle Häuser. Und ichhabe noch nie etwas davon gehört, dass sie von evangelischen Christen abgewiesen worden wären.
Ein wenig kritischer ist das wohl bei Moslems aber auch da hat es noch keine enrsthaften Probleme gegeben, Manche wären sogar unangenehm berührt, wenn sie ausgeschlossen würden
6. 1. 2009 um 16:52 |
Liebe Erika,
kritisch und geheimnisvoll – Kopf und Herz. also ins schwarze für mein anliegen
Gruß
Jörg
6. 1. 2009 um 16:52 |
Lieber Werner,
hier klingeln die sternsinger auch an allen haustüren. Mal sehen, ob sie es auch zu uns – am ortsrand – schaffen…
Gruß
Jörg