Da sehen wir es, man sollte keine Stollen über Kurierdienste verschicken. Die kommen nämlich nicht an, stattdessen gibt es Chips. Daten-Chips.
Obwohl dieser Kurierdienst jetzt damit werben kann, wie gerne die Mitarbeiter wichteln. Der Kreislauf der Geschenke wird in Gang gebracht, was sollte daran kriminell sein?
Jetzt kann ich auch die Geschichte verstehen, die vor 3 Jahren passiert ist: Ein Wagen fährt vor, eine Frau steigt aus, legt etwas (eine Art Buch) auf den Zaun, sieht mich am Fenster, winkt mir zu, zeigt auf das Buch, steigt ins Auto und fährt davon. Bevor ich sie erreichen kann.
Ich nehme das Ding an mich, aha ein selbst gemachtes Kochbuch. Hat wohl meine Frau im Freundeskreis erbeten. Ich frage sie, nö, niemand hat ihr da etwas versprochen. Auch unsere Sekretärin hatte nichts dergleichen bestellt. Wir haben NIE erfahren, wer das war und wem das Buch gehörte.
Jetzt weiß ich es: die Tausch-Wichtel-Welle war damals schon im Gang, und nun hat es den Kurierdienst in Berlin erreicht.
Ach, was ließe sich da alles tauschen. Ich kann schon verstehen, dass Iraker da gerne mitmachen möchten und deshalb Schuhe auf Bush werfen. Ja, aber so plump geht das nicht. Die Schuhe hätten auf den Zaun der US-Botschaft gehört.
Schade eigentlich, dass so viel Post richtig ankommt. Ich muss doch mal die Leute von der Post fragen, ob wir nicht einfach mal so ein lecker duftendes Päckchen öffnen. Ich hätte da noch ein Kochbuch…
Schlagworte: Daten, Kurierdienst, Stollen, Wichteln