Vor allem, wie sie „instant“ abläuft, weiß ich nicht. Wer kein Schaf ist, braucht wohl auch keine solche Vorrichtung. So weit, so mündig (siehe „1. Schafe“).
Verstehe ich aber mein Leben und die mögliche Sünde nicht moralin-versäuert , sondern als alptraumhafte Verstrickung (siehe „2. Sünde“), dann wäre so ein Auffangegerät ganz gut.
Im praktischen Leben, wenn man aus einem Alptraum hochgeschreckt ist, hilft frische Luft und dann wieder das Bett. Für „Kopf und Herz“: ein Gespräch, ein Gebet, und teils Ruhe (innerlich), teils Bewegung (äußerlich).
Und manchmal ist zur Ablenkung ein blöder, alberner Film ganz schön. Mr. Bean zum Beispiel.
Das ist alles keine Absicherung auf Dauer. Dauerhaft ist nichts – zumindest auf Seiten des Menschen. (Von Gott her ist es nicht zu fassen.)
„Auf Dauer“? Nichts ist beständig, und der Mensch ist zerbrechlich.
Ob nicht am Ende, ganz zum Schluss, jemand da ist, der uns auffängt?, fragt der Kopf.
Und die Seele schüttelt den Kopf: Ist doch schon da, merkst aber auch gar nichts…
Schlagworte: Absicherung, Alptraum, Sünde, Schaf, Schuld
3. 2. 2009 um 18:49
Na dann kannste ja beruhigt meinen letzten Betrag löschen! gfg
Ist schon da! Bei Gott darf alles sein! Nur wir Menschen engen uns gegenseitig immer wieder ein mit unserem dualistischen Denken.
Aber „alle guten Dinge sind drei.“
3. 2. 2009 um 19:22
Gegen die Enge hilft der weite Blick, wie oben im Bild…