So leicht gehe ich diesen Weg nicht, es sind eher Gehversuche.
Persönliche Perspektiven: Ich mag es nicht, wenn man meinen Kopf einnebeln will. Dann schnürt sich auch mein Herz zu.
Von innen her ergreift mich ein orthodoxer Gottesdienst. Es ergreift mich einfach, aus dem Herzen heraus. Kleiner und großer Umzug, die Gesänge, der Weihrauch. Vom Kopf her weiß ich, das ist nicht mein Zuhause, Weihrauch und Gewänder, Umhergeziehe und der ganze Ablauf. Trotzdem trägt es innerlich.
Nicht nur von innen ergreifen mich Gospels, sie sind für mich ge- sungene Sprache des Herzens. Mein Kopf kann einstimmen.
Eine Tagung im Januar hat mir das Herz (oder die Augen) geöffnet. Es war für mich zunächst rein exotisch: „Heilungsgebet und Ge- betsheilung“. Und ich war beeindruckt von der nüchternen Einstellung pfingstlerischer Migrantenkirchen. Die Begegnung und die Gespräche mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat ein aufgewecktes Herz zurückgelassen. Verschüttete fromme Anteile kamen wieder zutage. Und parallel ein nüchterner Verstand? Das kriege ich hin. Meinte ich. Und meine auch, weiterhin.
Aber wie läuft es vom Herz zum Kopf? Ich weiß es nicht – nicht so, dass ich es beschreiben kann. Ich nehme es wahr. Ich lasse es kommen und gehen. Und das nächste Mal, wenn es da ist, schreibe ich es hier auf. Versprochen!
Schlagworte: Frömmigkeit, Gospels, Gottesdienst, Orthodoxie, Pfingstkirche, Weihrauch
19. 1. 2009 um 12:33
Kopf an Herz
Kopf: Herz, was denkst Du?
Herz: Ich FÜHLE
Kopf: Wie?
Herz: Denk mal drüber nach!
e.m.
herzliche Grüße von Erika
das kam mir gestern morgen „zugeherzt“
19. 1. 2009 um 12:35
Echt herzig. Dankeschön!
Herzhaft herzig herzlich, Jörg
19. 1. 2009 um 12:46
*freu* *danke*